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Cortese: "Gut gekämpft bei schwierigen Mixbedingungen"

Cortese: 'Gut gekämpft bei schwierigen Mixbedingungen'

Sandro Cortese hat beim #BritishGP gut gekämpft bei schwierigen Mixbedingungen und drei WM-Ränge aufgeholt.

Halb nasse und halb trockene Bedingungen herrschten am Sonntag zum GP von Großbritannien der Moto2-Kategorie auf dem Silverstone Circuit. Sandro Cortese behielt die Nerven im 18-Runden-Krimi und holte mit einem soliden achten Platz in der WM-Klassifikation zu Rang elf auf.

Nachdem alle Trainings der vergangenen Tage in Silverstone im Trockenen stattfinden konnten, zeigte sich am Sonntag doch noch das typisch britische Wetter. Das Dynavolt Intact GP-Team hatte somit nur das nasse Warm-Up am Morgen zur Verfügung, um ein geeignetes Regensetup zu finden. 

Zum Start der mittleren Klasse waren die Voraussetzungen nicht mehr so eindeutig. Als es während der Sichtungsrunde wieder leicht zu Nieseln begann, fiel die Entscheidung eindeutig auf Regenreifen. Diese bauten allerdings über die Renndistanz auf dem zunehmend abtrocknenden Asphalt extrem ab. Sandro musste maximal fokussiert bleiben und seine Reifen versuchen gut einzuteilen. Im Zweikampf mit Anthony West gewann er in der letzten Runde zunächst die Oberhand, dann zog der Australier doch noch kurz vor Ziel an ihm vorbei. Trotzdem war der 25-Jährige Kalex-Pilot mit seiner Leistung und dem achten Platz zufrieden. In der WM konnte er sich zudem auf den elften Rang verbessern. 

„Gott sei Dank hatten wir heute Morgen ein Warm-Up im Nassen, sodass wir uns etwas an die Bedingungen herantasten konnten,” äußerte Sandro Cortese. „Heute war ein Rennen, in dem es ums Überleben ging. Die Bedingungen waren extrem schwierig. Hinten war es ok, da dort mit dem Reifen, wenn er abbaut, nicht so viel passiert, außer dass er durchdreht. Vorne hingegen war der Regenreifen immer kurz vorm Einklappen. Aber das war für alle gleich. Darum denke ich, dass es trotzdem ein solides Rennen war. Platz acht war in Ordnung. Bis zum vierten Sektor war ich noch Siebter und habe mit Anthony (West) gekämpft. Dann ist er noch an mir vorbeigezogen. Aber letztendlich ist es jetzt nicht so von Bedeutung, ob ich Siebter oder Achter geworden bin. Wichtig war, dass wir eine gute Platzierung eingefahren haben.”

„Heute Morgen im Warm-Up war es nass. Da haben wir ein Regensetup probieren können, was ganz gut gepasst hatte,” so Team- und Technikchef Jürgen Lingg. „ Zum Rennen waren die Bedingungen halb-halb. Es begann etwas zu nieseln und dann war es ganz klar, dass wir mit Regenreifen fahren müssen. Uns war auch klar, dass es gegen Ende des Rennens eng wird, sollte es wieder abtrocknen. So war es dann auch. Sandro hat allerdings gut mit seinen Reifen hausgehalten. Deshalb konnte er zum Schluss auch noch etwas vorfahren. Er hat einen guten Job gemacht.”

Kommende Woche wird die Intact GP-Mannschaft am Donnerstag und Freitag in Aragon (Spanien) testen. Danach hat der Halbitaliener in San Marino (11. - 13. September) wieder Gelegenheit, an seinen positiven Trend anzuknüpfen.

Tags:
Moto2, 2015, OCTO BRITISH GRAND PRIX, RAC, Sandro Cortese, Dynavolt Intact GP

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