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Schrötter in Silverstone nach Platz elf nicht ganz zufrieden

Schrötter in Silverstone nach Platz elf nicht ganz zufrieden

Marcel Schrötter ärgerte sich am Sonntag nach dem Rennen, da er seine Stärke bei regnerischen Bedingungen nicht voll ausspielen konnte.

Der Deutsche Tech3 Moto2 Pilot Marcel Schrötter ist im Regenrennen zum Octo British Grand Prix als Elfter ins Ziel gekommen. Doch es hätte ein besseres Ergebnis herauskommen müssen, wäre Schrötter nicht durch ein Problem am Hinterrad an einer schnelleren Gangart gehindert gewesen.

Marcel Schrötter:
„Natürlich ist es schön wieder in den Punkterängen ins Ziel gekommen zu sein und ich freue mich auch darüber. Doch andererseits muss ich ganz klar sagen, dass in diesem Rennen mehr herauskommen hätte müssen, da ich im Regen normal sehr stark bin. Allerdings waren die Bedingungen nicht eindeutig, sondern halb-nass, halb-trocken, weshalb das Ganze schwer einzuschätzen war.“

„Doch heute Morgen während des Warm Ups kam es bereits zu einer komischen Situation. Ich kam im Nassen zwar schnell auf starke Rundenzeiten, doch ich musste bald feststellen, dass mit dem Heck irgendetwas nicht stimmte, beziehungsweise mein Gefühl dafür nicht passte. Ich war deswegen sehr schnell in Sturzgefahr.“

„In der Pause bis zum Rennstart haben wir fieberhaft eine Lösung gesucht, allerdings vergeblich. In der Anfangsphase des Rennens auf nasser Piste war die Situation noch schlimmer. In fast jeder Kurve habe ich ohne etwas dazu beizutragen das Hinterrad verloren. Von dem her konnte ich am Anfang die Pace überhaupt nicht mitgehen, was nach meinem super Start doppelt schade war.“

„Erst mit zunehmend abtrockender Piste wurde ich immer schneller. Meine Rundenzeiten waren sogar schneller als die der Gruppe, die bis auf Rang sechs nach vorne reichte. Leider war zu diesem Zeitpunkt der Zug längst abgefahren, um wieder aufzuholen und weiter nach vorne zu kommen. Wir müssen nun versuchen eine Lösung für das heutige Problem zu finden, um im Falle eines Regenrennens besser vorbereitet zu sein.“

„Die Session heute Morgen hat gezeigt, wenn alles passt und ich mich wohle fühle mit dem Motorrad, dass ich im Regen in die Top-5 fahren kann. Deswegen bin ich mit Rang elf nicht restlos zufrieden, aber auch nicht enttäuscht. Es ist nur so, dass heute einfach mehr drinnen gewesen wäre für uns. Ich hätte bestimmt unter den ersten Zehn ins Ziel kommen können. Aber in jedem Fall nehmen wir diesen Lichtblick mit nach Misano, wo wir umso härter weiter arbeiten werden. Im Großen und Ganzen war Silverstone ein positives Wochenende.“

Tags:
Moto2, 2015, OCTO BRITISH GRAND PRIX, RAC, Marcel Schrotter, Tech 3

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@valeyellow46

vor 1 Jahr

Silverstone GP, sometimes the english rain is not a bad news