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Folger erneut unter den ersten 6 im Ziel

Folger erneut unter den ersten 6 im Ziel

Jonas Folger fuhr am Sonntag in Misano ein starkes Rennen auf Rang sechs zu Ende.

Vorübergehend lag der Kalex-Pilot sogar auf dem zweiten Platz, nachdem er dank eines guten Starts und in Folge einer aggressiven ersten Runde wie ein Schnellzug durchs Feld gefräst war. Doch am meisten profitierte Folger von der weichen Option des Hinterreifens. Auch wenn es durchaus eine riskante Entscheidung war, am Ende lag man allerdings damit richtig. Folger nahm zwar wenig Rücksicht auf den Reifenverschleiss, kam aber trotzdem gut über die Distanz. In der Schlussphase verteidigte er geschickt den sechsten Rang. Dank der heutigen zehn Punkte hat sich Folger nun wieder ins Spiel um Gesamtrang vier gebracht. 

Jonas Folger: "Ich bin wirklich happy und rundum zufrieden, weil ich heute wiederum ein gutes Rennen gefahren bin. Ausserdem hat es dem Selbstvertrauen enorm gut getan, wieder einmal ganz vorne mitzumischen, auch wenn es nur vorübergehend war. Wir haben uns erst kurz vor dem Rennen für die weichere Option des Hinterreifens entscheiden. Es war uns klar, dass diese abbauen würde, aber im Nachhinein betrachtet hat sich diese Entscheidung dennoch ausgezahlt. Jedenfalls habe ich mich mit dem weichen Reifen sehr wohl gefühlt und ich konnte eine richtig schnelle Pace fahren. Ich habe jede Runde vollends genossen, da zudem das Motorrad wunderbar funktioniert hat. Daher an dieser Stelle auch gleich ein Dankeschön an meine Crew für den tollen Job. Nach einem guten Start habe ich ab der ersten Runde hart gepusht und ich konnte zügig bis zu Rang zwei aufholen. Dabei habe ich relativ wenig Rücksicht auf die Reifen genommen. Als ich hinter Zarco Zweiter war, wollte ich auch kein Tempo rausnehmen, sondern im Gegenteil, ich habe noch etwas mehr Feuer nachgelegt. Ich hatte auch das Gefühl, dass ich schneller als die anderen fahren könnte. Doch schon bald musste ich zur Kenntnis nehmen, dass der Hinterreifen nicht mehr lange mitspielt. Mit noch sechs, sieben zu fahrenden Runden spürte ich die ersten Vibrationen hinten und ab diesem Zeitpunkt hat dann der Reifen schlagartig nachgelassen. Am Ende war er ziemlich verschliessen, doch bis dahin war es richtig starkes Rennen und danach habe ich mich mächtig angestrengt, um zumindest diesen sechsten Platz sicher ins Ziel zu bringen. Das heutige Ergebnis ist wirklich gut und gibt Zuversicht, nachdem wir an diesem Wochenende doch einige Höhen und Tiefen erlebt haben. Abgesehen von den wertvollen Punkten für die Meisterschaft, freue ich mich allerdings mehr über unsere Konstanz seit Beginn der zweiten Saisonhälfte. Der heutige sechste Platz ist das dritte Top-6-Ergebnis in Folge und damit haben wir uns wieder in Schlagdistanz für den vierten Gesamtrang gebracht. Das ist jetzt auch das Ziel für die verbleibende Saison. Insgesamt betrachtet war es ein starkes Wochenende hier in Misano, noch dazu auf dieser Piste, die mir sehr gut gefällt und wo ich in den vergangenen Jahren nur wegen Pech starke Ergebnisse versäumt habe. Und ich bin froh, dass es morgen mit einem Test gleich weitergeht, bei dem wir unsere Form bestätigen, sowie auch für die nächsten Rennen wichtige Vorarbeit leisten können."

Tags:
Moto2, 2015, GRAN PREMIO TIM DI SAN MARINO E DELLA RIVIERA DI RIMINI, RAC, Jonas Folger, AGR Team

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