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Pressekonferenz Aragón: Das hatten die Piloten zu sagen

Pressekonferenz Aragón: Das hatten die Piloten zu sagen

Auf der Pressekonferenz von Aragón waren Valentino Rossi, Jorge Lorenzo, Marc Márquez, Bradley Smith, Scott Redding und Johann Zarco dabei

Am Wochenende steigt der große Preis von Aragón in Spanien und bei der heutigen Pressekonferenz waren die beiden Movistar Yamaha MotoGP-Piloten Valentino Rossi und Jorge Lorenzo, Repsol Honda Fahrer Marc Márquez, Monster Yamaha Tech 3 Mann Bradley Smith, Estrella Galicia 0,0 Marc VDS Pilot Scott Redding, sowie Moto2-Pilot Johann Zarco aus dem Ajo Motorsport Team anwesend. Letzter kann dieses Wochenende bereits Weltmeister werden.

Valentino Rossi:
„Das Rennen von Misano war sicher nicht wie erwartet. Mit meiner Platzierung bin ich nicht zufrieden, denn ich wollte besser abschneiden. Aber hinsichtlich der Meisterschaft konnte ich ein paar Punkte auf Jorge gut machen und meinen Vorsprung etwas ausbauen. Das ist sehr wichtig. Wir haben noch fünf Rennen vor uns und das ist noch eine ganze Menge. Wir müssen schnell sein und jedes Wochenende das bestmögliche erreichen. Aragón war für mich in der Vergangenheit kein gutes Pflaster, aber in den letzten Jahren ist es besser worden. Ich bin 2013 auf das Podest gefahren und das lag aber nur am Sturz von Dani [Pedrosa], ich lag weit hinter Marc und Jorge zurück. Letztes Jahr hätte ich ein gutes Rennen fahren können, ich war am Sonntag schnell – vielleicht aber zu schnell, denn auf der Bremse habe ich einen Fehler gemacht und bin gestürzt. Ich weiß nicht, was in dem Rennen sonst herausgekommen wäre. Es ist eine schwierige Strecke, aber sie ist gut.“

„23 Punkte können ein guter Vorsprung sein, aber das ist auch noch nicht genug, denn Jorge ist auf allen Strecken sehr stark und er kann jedes Wochenende gewinnen. Gleichzeitig liegt Marc auf dem gleichen Level. Wenn ich also bei den kommenden Rennen hinter den beiden liege, verliere ich all meinen Vorsprung. Das Ziel ist es, am Sonntag hier um das Podest zu kämpfen.“

Jorge Lorenzo:
„Ich war bei den letzten beiden Rennen am Sonntagmorgen etwas überrascht und ein wenig – naja, vielleicht nicht unglücklich, aber schon irgendwie. Ich habe trockenes Wetter einfach lieber. Ich habe mich stärker denn je gefühlt und ich hätte in Silverstone und sicher auch in Misano um den Sieg kämpfen können. Ich hatte mir ausgemalt, dass ich vielleicht fünf, neun, 14 Punkte gut mache, aber stattdessen habe ich in zwei Rennen 23 Punkte verloren. Ich hatte ein wenig Pech, denn in Silverstone ging es nicht besser und in Misano, als ich Zweiter, Dritter, Vierter hätte werden können, bin ich gestürzt. Das war mein Fehler. Kein Pech, vielleicht nur etwas unglücklich, was das Wetter angeht, das schon.“

„Aragón ist sicher keine Yamaha-Strecke – historisch und in der Theorie, von 2010 bis letztes Jahr. Letztes Jahr konnte ich bei schwierigen Bedingungen im Trockenen um den Sieg kämpfen und dann war ich im Nassen schneller als je zuvor. Ich hätte erstmals im Regen gewinnen können. Ich glaube, dass wir dieses Jahr hier viel stärker sein werden.“

Marc Márquez:
„Misano war ein richtig komisches Rennen und am Ende haben wir gewonnen. Ehrlichgesagt war Jorge im Trockenen stark und ich hatte Probleme dran zu bleiben, da müssen wir besser werden. Misano war aber trotzdem gut und wir hatten die richtige Strategie. Das kann hier aber schon ähnlich aussehen und dann können wir die falsche Entscheidung treffen. Es war ein wichtiger Sieg für mich, aber hier hat Yamaha schon fünf Tage getestet, darum werden sie von Anfang an stark sein, besonders Jorge. Wir werden aber auch von Beginn an alles geben und wollen um den Sieg kämpfen. Das Podest ist wieder das Ziel und wenn wir gewinnen können, werden wir das versuchen.“

„Man weiß ja nie, wenn wir noch ein paar Rennen wie Misano haben... wenn es noch drei solche Rennen gibt, sind wir wieder dran. In der Meisterschaft ist es mir egal, ob wir Dritter oder Zweiter werden, mir geht es nur darum, Rennen zu gewinnen. Ich will das Jahr mit einem guten Gefühl zu Ende bringen, denn der Titel liegt schon zu weit weg. Valentino einzuholen ist hart, er ist immer da, auf allen Strecken, und er macht nie Fehler. Wir werden daher bei allen Rennen versuchen, um den Sieg zu kämpfen.“

„Bis jetzt war meine Karriere richtig gut. Vielleicht ist das überhaupt das erste Jahr, in dem ich Schwierigkeiten habe! Am Ende haben wir aber auch vier Rennen gewonnen und wir haben ja noch ein paar übrig, in denen wir es versuchen können. Mit den Statistiken bin ich zufrieden.“

Bradley Smith:
„Misano war für mich und das Team einfach fantastisch. Wie schon dort gesagt: Es ist noch besonderer, weil als Satelliten-Pilot hast du nicht so viele Podest-Chancen. Cal hatte eins in Argentinien, Danilo in Silverstone. Für uns ist es schwierig auf das Treppchen zu fahren. Es ist schön, wenn es aber passiert. Damit konnte ich im Kampf um Meisterschaftsrang fünf auch weitere wichtige Punkte sammeln. Ich hatte nicht erwartet, in dieser Position zu sein. Es ist jetzt schon ein gutes Jahr. Ich hatte mir das schwierige Ziel gesetzt, bester Satelliten-Fahrer zu werden. Definitiv hoch gegriffen nach meiner letztjährigen Saison und mit den Jungs um mich herum. Ich habe das aber schon gut geschafft und sogar mich selbst überrascht. Ich bin zufrieden damit, wie es läuft, aber wir haben ja noch einige Rennen. Wir müssen konzentriert so weiter arbeiten, um den fünften Meisterschaftsrang abzusichern.“

Scott Redding:
„Ich wollte in Misano in die Top Ten und wurde Dritter. Ich war echt überrascht, aber dieses Wochenende heißt das Ziel wieder die Top Ten und eventuell die Top Acht. Ich muss sehen, wie das Motorrad hier in Aragón funktioniert, aber ich glaube es wird gut funktionieren.“

„Ich glaube, dass meine Entscheidung für nächstes Jahr die richtige ist. Natürlich will ich – und das habe ich auch dem Team gesagt – dieses Jahr noch jedes Wochenende alleszeigen, was ich auf der Honda kann. Das Qualifying 2 im direkten Einzug zu erreichen, wäre ein guter Anfang.“

Johann Zarco:
„Es ist ziemlich gut in dieser Position zu sein, aber um den Titel zu kämpfen macht dir auch Druck. Mit jedem Rennen ist mein Vorsprung gewachsen, aber jetzt ist der Druck wirklich da. Sicher, ich habe viel mehr Interviews und ich werde immer wieder über den Titel ausgefragt, aber ich muss mich da immer selbst dran erinnern, dass der Titel das Ziel ist – und nicht wo ich ihn holen. Ich sage mir immer wieder, dass ich ruhig bleiben muss und wir werden abwarten, wie das Wochenende läuft. Ich will nur raus auf meinem Motorrad und um den Sieg kämpfen. “

„Ich weiß nur, dass wenn ich das Rennen gewinne, Tito Dritter werden muss. Über den Rest haben wir mit dem Team noch keine Strategie besprochen. Vielleicht werden sie mir anzeigen, dass ‚P4 OK’ ist, aber das sehen wir Sonntag. Fünf Rennen sind noch und im Moment sieht es für mich gut aus. Wir müssen einfach weiter arbeiten, das ist der beste Weg, um dieses schöne Ziel zu erreichen.“

„Ich habe nichts vorbereitet, vielleicht aber mein Coach. Aber ich weiß es nicht. Er will mir den Kopf frei halten. Hier in Aragón gibt es eine schöne große Mauer. Aber einen Sprung in den Pool haben wir nicht vorbereitet, ein Backflip für den Sieg wäre aber schon schön.“

Tags:
MotoGP, 2015, GRAN PREMIO MOVISTAR DE ARAGÓN, Scott Redding, Johann Zarco, Valentino Rossi, Marc Marquez, Bradley Smith, Jorge Lorenzo, EG 0,0 Marc VDS, Monster Yamaha Tech 3, Ajo Motorsport, Repsol Honda Team, Movistar Yamaha MotoGP

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