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Schwarzes Jahr für Márquez

Schwarzes Jahr für Márquez

2015 war alles andere als ein einfaches Jahr für Marc Márquez: Fünf Rennstürze, mehrere Verletzungen. Seine Hoffnungen auf einen dritten Mot

Vor der MotoGP™ WM-Saison 2015 gab es weder Zweifel am Speed, noch am Talent von Marc Márquez. Der Spanier hatte schon zwei Königsklasse-Titel in Folge auf dem Konto und galt natürlich wieder als Favorit auf die Weltmeisterschaft.

Doch mit fünf Rennstürzen, mehreren Verletzungen und einer Honda, die 2015 schwer handhabbar ist, erlebte er die schwierigste Saison seiner Karriere.

Gleich beim Saisonauftakt von Katar fiel er am Start in der ersten Runde ans Ende des Feldes zurück, konnte sich aber am Ende noch bis auf Rang fünf nach vorn kämpfen. Beim folgenden Rennen in Austin holte er unangefochten den Sieg.

Der Gran Premio Red Bull de la República Argentina begann für Márquez mit der Pole Position und über einer halben Sekunde Vorsprung stark, sollte aber erneut in einem Desaster enden. Er kollidierte gegen Ende mit Valentino Rossi, stürzte und sammelte den ersten Nuller 2015.

Zum Europa-Auftakt der MotoGP™ sollte für Márquez in Jerez erneut ein schwieriges Wochenende auf dem Programm stehen. Beim Dirt Track Training hatte er sich zuvor den kleinen linken Finger gebrochen. Sein Repsol Honda Team rüstete seine RC213V mit einem speziellen Griff aus, damit er überhaupt fahren konnte. Unter Schmerzen erkämpfte er sich den zweiten Platz.

In Frankreich machte Márquez wieder gleich am Start einen Fehler und fiel bis auf den siebten Platz zurück. Am Ende kämpfte er sich noch auf Rang vier zurück. Aus den ersten fünf Rennen hatte er nur zwei Podeste auf dem Konto – sein schlechtester Saisonstart seit er 2013 in die MotoGP™ aufgestiegen ist. In Frankreich reagierte Honda außerdem auf die Probleme mit dem Motorrad und brachte verschiedene Schwingen und weitere Teile mit, um diese in den Griff zu bekommen.

In Mugello und Barcelona folgten zwei Nuller in Folge – zum ersten Mal schied Márquez in zwei Rennen der Königsklasse hintereinander aus. In Assen kehrte er daher zum Honda-Chassis aus 2014 zurück, womit er gleich um den Sieg kämpfen konnte. Wie schon in Argentinien kam es hier zu einer Kolission mit Rossi und er verlor den Sieg. Allerdings konnte dieses Mal sitzen bleiben und Zweiter werden.

In Deutschland und Indianapolis feierte der Repsol Honda Pilot dann zwei Siege in Folge – um im Anschluss beim Silverstone GP wieder zu stürzen. Im Regen von England ging Márquez zu Boden, als er Rossi auf den Fersen war und es um den Sieg ging.

In Aragón folgte Márquez’ fünfter Rennsturz in der Saison 2015, dieses Mal gleich auf der zweiten Runde, als er Jorge Lorenzo vom Movistar Yamaha MotoGP Team verfolgte. Die Schuld daran gab er sich selbst.

Fünf Rennstürze in 13 Rennen – 2015 ist die schlechteste Saison von Marc Márquez, seit er 2008 in die Weltmeisterschaft eingestiegen ist. In seinen ersten beiden Saisons in der 125ccm-Klasse sah er das Ziel jeweils vier Mal nicht.

Vor dem Japan Grand Prix ist Márquez nun beim Training mit seinem Mountain Bike gestürzt und hat sich den fünften Mittelhandknochen der linken Hand gebrochen. Er wurde sofort operiert, wird aber dennoch in Japan versuchen zu fahren. Für ihn geht es vor allem noch um den dritten Gesamtrang.

Tags:
MotoGP, 2015, MOTUL GRAND PRIX OF JAPAN, Marc Marquez, Repsol Honda Team

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@reddingpower

vor 12 Monate

Bernard guarding my bike before going to Japan !

@lorenzo99

vor 12 Monate

"La vida es como un tiburón, o sigues sin descanso o te ahogas."