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Vorschau Moto3™ Motegi: Kent mit erstem Matchball

Vorschau Moto3™ Motegi: Kent mit erstem Matchball

Danny Kent kann beim Motul Grand Prix of Japan Weltmeister der Moto3™ werden. Nach Aragón ist das Feld enger zusammengerückt.

Die letzten Kurven von Aragón brachten ein Drama nach dem anderen: Im Kampf um den Sieg touchierte Enea Bastianini (Gresini Racing Team Moto3) das Hinterrad von Brad Binder (Red Bull KTM Ajo), beide stürzten. Damit hätte Danny Kent (Leopard Racing) seinen Vorsprung in der Moto3™ Weltmeisterschaft nahezu uneinholbar ausbauen können. Doch nur wenige Meter später wurde auch der Brite aus dem Sattel geworfen, Kent hatte einen Highsider und musste seinen ersten Nuller der Saison hinnehmen. Darum blieb der Abstand der beiden Honda-Piloten in der WM-Tabelle bei 55 Punkten gleich. Doch mit dem dritten Saisonsieg von Miguel Oliveira (Red Bull KTM Ajo) muss Bastianini bereits beim Motul Grand Prix of Japan um seinen zweiten Gesamtrang bangen.

Sollte Kent Motegi mit 75 Punkten Vorsprung auf Bastianini verlassen können, ist er Moto3™ Weltmeister 2015. Wenn Kent gewinnt und Bastianini nicht besser als auf Rang elf ins Ziel kommt, oder wenn Kent Zweiter wird und Bastianini einen Nuller schreibt, ist das Ding durch. 2012 hat Kent übrigens in Motegi den ersten Grand Prix Sieg seiner Karriere in der Moto3™ Klasse gefeiert. Seither hat er es in Japan nicht mehr auf das Podest geschafft, letztes Jahr wurde er nach einer dramatischen letzten Runde noch Sechster.

Bastianini wird natürlich alles geben, um den Rückstand auf Kent einzukürzen. Vier Rennen stehen in der Saison 2015 noch aus, damit muss der Italiener unbedingt auf Sieg gehen. Doch es geht nicht nur um die Attacke nach vorn, sondern auch im die Verteidigung nach hinten: Mit dem Rennen von Aragón hat er nur noch 20 Punkte Vorsprung auf Oliveira. Sollte Bastianini in Motegi auf die Pole Position fahren, wird er in der Lightweight-Klasse der erste Italiener seit Mattia Pasini 2007, der drei Poles in Folge einfahren konnte.

Dritter der Zwischentabelle und bester KTM-Pilot ist Miguel Oliveira. Natürlich will der Portugiese die WM unbedingt in den Top Drei abschließen. Sein bestes Japan-Ergebnis ist derweil sein vierter Platz aus der Saison 2013. Letztes Jahr kämpfte er an der Spitze mit, verabschiedete sich aber neun Runden vor Schluss mit einem Highsider aus dem Rennen.

Der markeninterne Fight um die beste KTM ist eng: Romano Fenati (SKY Racing Team VR46) liegt nur vier Punkte hinter Oliveira. Der Italiener hat in Motegi noch nicht auf dem Podest gestanden. Sein bestes Ergebnis hier war 2013 der fünfte Platz.

Für Hiroki Ono (Leopard Racing) und Tatsuki Suzuki (CIP) wird es ein ganz besonderes Rennen: Zum ersten Mal treten sie als eingeschriebene Stammfahrer der Weltmeisterschaft vor Heimpublikum an. Ono hat eine schwierige Rookie-Saison erlebt. Er ist sechs Mal gestürzt und holte zuletzt in Aragón mit Platz zehn sein bestes Ergebnis. Suzuki hat derweil auf der Mahindra beeindruckt, holte beim Großbritannien Grand Prix mit Platz zehn seine ersten WM-Punkte. In Aragón wurde er 16.

Abgesehen von seinem Regen-Reifen-Poker von Indianapolis hat der Deutsche Philipp Öttl zuletzt in Aragón sein stärkstes Trockenrennen der Saison gezeigt. Der Schedl GP Racing KTM-Fahrer schnappte sich als Fünfter elf wichtige WM-Punkte und katapultierte sich damit vom 16. auf den 14. WM-Rang. Auf die Top Ten fehlen ihm noch 25 Punkte.

Tags:
Moto3, 2015, MOTUL GRAND PRIX OF JAPAN

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@dominiqueaegerter

vor 12 Monate

To all my fans, friends and Sponsors. It's with a lot of sadness that I have to tell you that I will not ride in the coming race in Japan...

@reddingpower

vor 12 Monate

Bernard guarding my bike before going to Japan !