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Stimmen von der Pressekonferenz in Motegi

Stimmen von der Pressekonferenz in Motegi

Valentino Rossi, Jorge Lorenzo, Marc Márquez, Andrea Iannone, Dani Pedrosa und Aleix Espargaró.

Der Motul Grand Prix of Japan steht am Wochenende auf dem Programm und ist das erste von drei Übersee-Rennen in drei Wochen. Auf der heutigen Pressekonferenz am Twin Ring Motegi waren die beiden Movistar Yamaha MotoGP Piloten Valentino Rossi und Jorge Lorenzo, die Repsol Honda Asse Marc Márquez und Dani Pedrosa, Ducati Team Fahrer Andrea Iannone und Team Suzuki Ecstar Pilot Aleix Espargaró mit dabei. Folgendes hatten sich zu sagen:

Valentino Rossi:
„Dieses Jahr ist die Meisterschaft extrem hart, sie ist zu 100 Prozent noch offen und wir haben noch vier Rennen vor uns und ganz sicher wird das am schwierigsten werden, denn alles wird enger und enger. Ich mag es, drei Rennen hintereinander zu fahren. Ich mag diese Strecken sehr. Es geht hier in Motegi los. Ich habe hier zwar nur zwei Mal gewonnen, aber viele gute Ergebnisse gehabt. Letztes Jahr war ein gutes Rennen. Jorge ist hier normalerweise sehr stark, hat hier die letzten beiden Jahre gewonnen. Wir müssen einfach alles geben und versuchen, auf das Podest zu kommen, ein gutes Rennen wir in Aragón zu fahren.“

Jorge Lorenzo:
„Ich hatte letzten Samstag einen Unfall, darum habe ich mir erstmal Sorgen gemacht, denn ich glaube es sei viel schlimmer. Als ich ins Krankenhaus kam habe ich mir vor dem Röntgen noch mehr Sorgen gemacht, denn es hieß, dass ich eine Operation brauchen könnte. Glücklicherweise hat das Röntgen gezeigt, dass ich nicht operiert werden musste und ich habe ganz tief durchgeatmet. Da habe ich mir dann weniger Sorgen gemacht, auch wenn ich etwas Schmerzen habe. Die sind nicht so schlimm, ich fühle mich nur etwas unwohl, wenn ich die Schulter bewegen muss. Glücklicherweise ist es jeden Tag besser geworden und wir haben alles getan, was wir konnten, um die Genesung zu beschleunigen. Ich glaube, dass es morgen schon besser sein wird und am Sonntag dann besser als am Freitag. Vielleicht nicht ganz 100-prozentig, aber es wird schon gehen.“

„Theoretisch ist das nicht die beste Strecke für Yamaha, da wir hier extreme Bremszonen, langsame Kurven und harte Beschleunigungsphasen haben, aber in den letzten beiden Jahren hatten wir großartige Setups, ich bin super gefahren und wir konnten Honda schlagen. Darauf bin ich sehr stolz, aber jedes Jahr ist anders. Dieses Jahr ist die Yamaha M1 überall extrem konkurrenzfähig, daher kann das hier für uns ein gutes Rennen werden – aber das weiß man ja vorher nicht.“

Marc Márquez:
„Meine Verletzung ist nicht so schlimm. Sie ist anders als bei Jorge, denn bei mir hier ist der Knochen gebrochen. Ich fühle mich aber ok und wir werden morgen mal schauen, wie es auf dem Motorrad wird. Ich mache mir da vor allem beim harten Bremsen Sorgen. Aber wir werden einen anderen Griff am Motorrad anbringen und dann sehen, wie es geht. Ich weiß es natürlich nicht, solange ich nicht gefahren bin. Davon abgesehen fühle ich mich gut und bereit und ich freue mich, dass es wieder weiter geht.“

„Der WM-Titel ist natürlich weg, aber schon seit einigen Rennen, vermutlich seit Silverstone. Aber gut. In Aragón habe ich einen großen Fehler gemacht, denn ich wollte um den Sieg kämpfen. Jetzt müssen wir bei dem Rennen hier sehen, was das Ziel ist – ob es das Podest wird, oder die Top Fünf, das hängt von der Verletzung ab. Es sind drei Rennen in Folge, das wird anstrengend, da müssen wir gut haushalten und wenigstens versuchen, die Rennen gut zu Ende zu bringen.“

Andrea Iannone:
„Mit Aragón bin ich glücklich, ich denke das war ein sehr gutes Rennen für uns. Ich habe versucht, mit Vale und Dani mitzuhalten, aber die hatten zwei, drei Zehntel mehr, das war nicht drin. Jetzt bin ich schon ganz zufrieden, dass meine Schulter über die Woche hinweg besser geworden ist, Tag für Tag wird es besser und das ist wichtig. Im Moment würde ich sagen, dass wir da bei 70 Prozent stehen. Hier habe ich 2009 und 2011 gewonnen, das waren zwei gute Rennen. Der erste Sieg, mit der 125er, war echt komisch, denn ich bin mit Slicks von der Pole Position gestartet, aber die Strecke war nass! Der zweite Sieg war in der Moto2 und ein toller Fight mit Marc.“

Dani Pedrosa:
„Ich fahre hier gerne und habe hier auch schon gewonnen. Natürlich müssen wir hart arbeiten, denn wir wissen, dass die Yamahas dieses Jahr sehr stark sind. Es ist eine tolle Strecke und wenn du hier Spaß hast, kannst du auch besser fahren. Ich habe viele Nachrichten bekommen, dass ich öfter so fahren solle [wie in Aragón], also werden wir das hier dieses Wochenende wieder versuchen. Wir haben mit dem Motorrad hier sicher ein paar Probleme, das wissen wir schon, aber die gehen wir an. Wir arbeiten wie immer und schauen mal, wo wir stehen.“

Aleix Espargaró:
„Das ist ein wichtiges Wochenende für Suzuki. Ich weiß, dass viele wichtige Leute kommen werden, erstmals nach drei Jahren ohne Racing. Wir müssen ihnen zeigen, dass wir konkurrenzfähig sein können und dass wir mit den Top-Marken kämpfen können. Wir müssen hart arbeiten. Es war eine schwierige Saison, nicht leicht. Ich muss sagen, dass wir zu Beginn der Saison ein sehr konkurrenzfähiges Paket bekommen haben, denn nach drei Jahren ohne Rennsport ist es nicht so leicht, ein starkes Motorrad auf die Beine zu stellen. Und unser Bike war ziemlich gut, aber leider haben wir uns nicht so sehr steigern können und wir hatten diese Saison einige Höhen und Tiefen. Ich war in den letzten Rennen nicht wirklich konkurrenzfähig, da müssen wir mehr arbeiten und besser werden. Natürlich haben wir dann einen langen Winter, um das neue Motorrad vorzubereiten und nächste Saison näher an das Podest zu kommen.“

Tags:
MotoGP, 2015, MOTUL GRAND PRIX OF JAPAN, Jorge Lorenzo, Aleix Espargaro, Dani Pedrosa, Andrea Iannone, Valentino Rossi, Marc Marquez, Movistar Yamaha MotoGP, Team SUZUKI ECSTAR, Repsol Honda Team, Ducati Team

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