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Alex de Angelis kann nach Hause fliegen

Alex de Angelis kann nach Hause fliegen

Seit Samstag wird Alex de Angelis im Dokkyo Hospital in Mibu behandelt. Er ist mittlerweile stabil, aber immer noch in kritischem Zustand.

Update 17.10.2015: Nach acht Tagen in der Intensivstation des Dokkyo University Hospital in Minu haben die Ärzte Alex de Angelis bescheinigt, dass er fliegen kann. Die Bestätigung der klinischen Verbesserung des Fahrers aus San Marino wurde auch von Clinica Mobile Dr. Michele Zasa gegeben, der in Japan an Alex de Angelis’ Seite ist.

Die Vorbereitungen, Alex de Angelis nach San Marino zu bringen, sind im vollen Gang. Zu Hause wird er ins State Hospital gebracht, um weiterhin die notwendigen Behandlungen zu erhalten. De Angelis sollte in den nächsten 10 Tagen nach San Marino zurückkehren.

Team E-Motion IodaRacing freut sich über die positiven Nachrichten und dankt den Ärzten des Dokkyo University Hospital, den Rettungskräften in Motegi und den Ärzten an der Rennstrecke, dem Clinica Mobile und Dr. Michele Zasa sowie Dorna und IRTA führ ihre große Hilfe mit Alex de Angelis in diesen schwierigen Tagen.

Update 15/10/2015: Alex de Angelis bleibt weiterhin im Dokkyo Hospital ICU in Behandlung. Sein Zustand ist im Laufe der letzten 24 Stunden besser geworden. Hauptsorgen bereiten nach wie vor seine Lungenquetschungen, die er sich beim Sturz im FP4 zum Japan Grand Prix letztes Wochenende zugezogen hat. Beim Röntgen wurden Bereiche mit einer Atelektase festgestellt, aber seine Lungen funktionieren insgesamt gut. Der Pilot wird als stabil beschrieben, ist bei Bewusstsein, munter und hat Orientierung. Er freute sich über den Besuch seines Vaters und Bruders.


Update 13.10.2015: Alex de Angelis befindet sich weiter im Dokkyo Krankenhaus unter Beobachtung. Derweil haben sich neurologisch Anzeichen der Besserung eingestellt. Aufgrund der Lungenverletzungen und der Menge an Flüssigkeiten und Blut in der Lunge, ist Alex an eine passive Beatmungsmaschine angeschlossen, um die Atmung zu unterstützen. Auch seine Atmungsprozesse haben sich im Laufe des Tages stabilsiert und verbessert.


Update 12.10.2015: Am heutigen Montag wurde bei Alex ein Kopf- und Brust-CRT durchgeführt, der bestätigte, dass die Hirnblutungen unverändert anhalten. Die Lungenprellungen sind derweil leicht am abklingen. De Angelis bleibt in einem kritischen Zustand, allerdings wurden die Narkosemittel reduziert. Er konnte Sprechen und hatte eine funktionierende Zeit-/Raum-Orientierung. In den nächsten 48 bis 72 Stunden wird ein weiterer Kopf-CRT durchgeführt, um die Stabilität der Hirn-Hämatome zu kontrollieren. Außerdem werden die Lungen weiterhin auf ihre Entwicklung und ihren Zustand kontrolliert.

Der MotoGP Sicherheitsabgeordnete Loris Capirossi und FIM Grand Prix Safety Officer Franco Uncini haben de Angelis am Montag bei seiner Behandlung in Japan besucht und beigewohnt. Doktor Michele Zasa aus der Clinica Mobile ist permanent an der Seite des Piloten de Angelis.


Update 11.10.2015: MotoGP Pilot Alex De Angelis wurde am Sonntagmorgen im Dokkyo Medical University Hospital weiter untersucht. Ein MRI zeigte eine Hirnblutung, die noch weiter untersucht werden muss. Der Fahrer wird sich später auch einer neurochirurgischen Untersuchung unterziehen. Dr. Michele Zasa von der Clinica Mobile wird in den nächsten Tagen bei ihm bleiben, um die weitere klinische Behandlung des Patienten zu verfolgen.


E-Motion IodaRacing Team Pilot Alex de Angelis hatte in der letzten Trainingssession vor dem Qualifying auf dem Twin Ring Motegi einen heftigen Sturz und wurde zu weiteren Behandlung und Untersuchung per Helikopter ins Dokkyo Krankenhaus in Mibu geflogen.

De Angelis stürzte kurz vor Mitte von FP4, woraufhin die Rennleitung die Session mittels roter Flagge unterbrach. Es wurde berichtet, dass der Fahrer vor seinem Abtransport bei Bewusstsein war und atmete.

Eine erste Röntgenuntersuchung ergab eine Quetschung seiner Lunge, die bei späteren CTs bestätigt wurde. Zudem wurden zahlreiche Rippen- und Wirbelbrüche festgestellt: T7-T8-T9 und L4 (Körperfraktur) und T 2,4,8 (Querfortbruch).

MotoGP Medical Director Michele Macchiagodena erklärt: „Er hat auch eine Gehirnerschütterung erlitten. Der CT zeigt aber keinen Schaden und auch keine Blutung. Dennoch muss er in den nächsten Tagen unter Beobachtung bleiben. Er hat ein Thoraxtrauma mit bilateralen Rippenfrakturen auf der rechten und der linken Seite erlitten. Was mehr Aufmerksamkeit bedarf ist allerdings der Fakt, dass er eine Lungenquetschung erlitten hat. Wir werden ihn genau überwachen müssen, um sicherzustellen, dass er keine Atemprobleme oder irgend eine Art von Infektion bekommt."

"Die ersten Checks berichten auch über fünf gebrochene Wirbel, von denen drei Auswirkungen auf den Wirbelkörper haben – momentan gibt es keinen eurologischen Schaden, aber wir werden sicherstellen müssen, dass die Brüche stabil sind, damit das Rückenmark nicht betroffen wird.“

Momentan muss de Angelis unter Beobachtung bleiben.

„Alex wurde am Samstag mittels CT untersucht, was negative Ergebnisse ergab. Weitere Checks heute via MRI zeigten aber, dass er eine Hirnblutung hat. Sein Zustand ist kritisch und er muss genau überwacht werden. Momentan ist er sediert, seine Vitalzeichen sind stabil, aber wir müssen ein Auge auf die Blutung haben, um in den nächsten 24 bis 48 Stunden einzuschätzen ob weitere Eingriffe nötig sind", erklärt Macchiagodena.

 

Tags:
MotoGP, 2015, MOTUL GRAND PRIX OF JAPAN, FP4, Alex de Angelis, E-Motion IodaRacing Team

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