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#ForzaVale vs #VamosJorge: Die Pressekonferenz von Sepang

#ForzaVale vs #VamosJorge: Die Pressekonferenz von Sepang

Valentino Rossi, Jorge Lorenzo, Marc Márquez, Andrea Iannone, Maverick Viñales und Danny Kent sprachen in Sepang zu den Medien.

In Sepang steht mit dem Shell Malaysia Motorcycle Grand Prix die vorletzte Saisonstation der MotoGP™ Weltmeisterschaft 2015 auf dem Programm. In der Moto3™-Klasse hat Danny Kent den nächsten Matchball auf den Titel, in der MotoGP™ hat Valentino Rossi die erste Chance auf die Weltmeisterschaft in der Königsklasse. Auf der Pressekonferenz vom Donnerstag hatte Kent die Möglichkeit zu den Medien zu sprechen. Neben Movistar Yamaha MotoGP Pilot Rossi war auch sein Teamkollege und einzig verbliebener Kontrahent Jorge Lorenzo dabei. Außerdem noch Marc Márquez (Repsol Honda MotoGP), Andrea Iannone (Ducati Team) und Maverick Viñales (Team Suzuki Ecstar).

Valentino Rossi:
„Es war eine sehr lange Saison und es ging immer Punkt um Punkt mit Jorge, das ist sehr schwierig, auch vom Druck her. Wir hatten sämtliche verschiedene Momente und jetzt sind noch zwei Rennen übrig und nur elf Punkte liegen zwischen uns. Das wird schwierig, aber das ist bestimmt auch toll zu verfolgen. Unser Level ist sehr ähnlich. Das ist jetzt ein Match mit zwei Halbzeiten, eine hier, die andere in Valencia. Ich hoffe, dass wir bereit dafür sind. Sepang ist eine tolle Strecke, die mag ich sehr – wie die meisten anderen Fahrer auch, wie ich glaube. Das Layout ist fantastisch. Das Grip-Level hat in den letzten Jahren sehr nachgelassen, da der Asphalt abgenutzt ist. Das macht es schwierig, genau wie das Wetter mit den extremen Bedingungen. Aber trotzdem macht die MotoGP hier zu fahren sehr viel Spaß.“

„Das ist meine erste Chance auf den Titel, das bedeutet etwas mehr Druck auf Jorge, denn er muss vor mir ankommen und vor Valencia noch Punkte gut machen. Für mich ist es aber gleich wie bei allen anderen Rennen, wir müssen alles geben und am Sonntag bereit sein.“

Jorge Lorenzo:
„Ich habe gar keinen Druck. Ich habe in Misano einen großen Fehler gemacht und der Titel war eigentlich schon weg. Ich kann den Titel nicht mehr verlieren, ich kann ihn nur noch gewinnen. In Australien hätte ich gewinnen können und mehr Punkte gut machen, aber das ist auch nicht schlimm. Ich war in der Meisterschaft immer hinter ihm zurück und kann jetzt nur noch Punkte gut machen. Letztes Jahr hat es mir hier etwas an Training gefehlt, da habe ich die letzten zwei, drei Wochen zuvor nicht so trainieren können und war nicht fit. Dieses Jahr bin ich besser vorbereitet. Die Yamaha ist hier nicht schlecht, aber auch die Hondas mit Dani und Marc sind hier sehr stark.“

Marc Márquez:
„Das Ziel ist es, die letzten zwei Rennen bestmöglich zu Ende zu bringen. In Australien hatten wir ein gutes Wochenende, aber ich hatte im Rennen eigentlich gedacht, etwas schneller zu sein, aber dann haben Vale, Jorge und Andrea einen Schritt gemacht. Im Winter waren wir hier schon schnell, darum bin ich gespannt auf das Rennen. Der Kampf zwischen den Beiden ist natürlich interessant anzusehen. Klar wäre ich gern mitten drin, aber das ist dieses Jahr nicht möglich. Ich kann mir das nur genau anschauen und lernen, wie Jorge und Valentino damit umgehen – neben der Strecke, aber auch gern auf der Piste.

Andrea Iannone:
„Das [Australien] war natürlich ein starkes Rennen und das war glaube ich insgesamt eines der besten Rennen in der MotoGP Klasse überhaupt, darum wurde natürlich auch viel darüber gesprochen. Der Kampf war nicht einfach, Marc, Vale, Jorge – sie waren alle sehr stark. Ich habe auf jeder Runde alles gegeben und ich bin mit dem Rennen dort natürlich glücklich. Ducati hat im Moment einen sehr starken Motor und mit den beiden langen Geraden hier ist es natürlich ein kleiner Vorteil für uns und ich hoffe, dass wir wieder um das Podest kämpfen können. Ich hoffe für die Fans, dass es ein ähnliches Rennen wie auf Phillip Island wird, denn das gefällt mir persönlich natürlich auch sehr gut. Aber bei den heißen Temperaturen hier ist das natürlich nicht so einfach. Ich werde aber versuchen, an den Jungs dran zu bleiben.“

Maverick Viñales:
„Australien war unglaublich, ich konnte die ersten Runden dran bleiben an den Jungs und viel lernen. Ich konnte dann auch die Pace von Crutchlow und Dani mitgehen, die Linien studieren. Ich habe mich das erste Mal konkurrenzfähig gefühlt. Ich bin leider nicht vorbei gekommen, denn sie sind auf den Geraden weg gefahren und Dani und Crutchlow sind auf der Bremse sehr stark, da war es nicht möglich, ich musste immer in den Kurven wieder ran fahren. Hier können wir auf den Geraden sicher nicht ganz mithalten, aber ich denke, dass wir in den Kurven auch hier wieder Boden gut machen können. Wir hatten jetzt einige starke Rennen, aber wir wollen mehr – wir wollen mit den Jungs ganz vorn mitfahren. Suzuki macht einen sehr guten Job, aber uns fehlt es an Power und Grip, das müssen wir lösen.“

Danny Kent:
„Nach dem Sturz von Phillip Island hatte ich schon etwas schmerzen, aber Gott-sei-Dank habe ich mich nicht wirklich verletzt. Wir hatten zwei heftige Abflüge, erst in Aragón, dann in Australien. Ich würde das Ding jetzt lieber früher als später klar machen, denn wenn solche Dinge wie in Australien passieren – und das kann in der Moto3 immer passieren – kannst du auch schnell verlieren. Oliveira war die letzten Rennen sehr stark, das haben wir aber auch immer auf dem Schirm gehabt. Für mich ist es einfacher, in der WM jemanden zu jagen, als zu führen, aber ich bin seit dem zweiten Rennen in Führung, jetzt ist es nicht mehr so einfach zu gewinnen.“

Tags:
MotoGP, 2015, SHELL MALAYSIA MOTORCYCLE GRAND PRIX, Danny Kent, Valentino Rossi, Jorge Lorenzo, Maverick Viñales, Marc Marquez, Andrea Iannone, Movistar Yamaha MotoGP, Repsol Honda Team, Ducati Team, Leopard Racing, Team SUZUKI ECSTAR

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