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Folger: "Ich war eigentlich schon ziemlich geschlaucht"

Folger: 'Ich war eigentlich schon ziemlich geschlaucht'

Jonas Folger holte am Sonntag im mörderischen Hitzerennen auf dem Sepang Circuit das vor einer Woche in Australien versäumte Podium nach.

Die äusseren Bedingungen hätten zum Zeitpunkt der vorletzten Moto2 Punktejagd des Jahres nicht heißer sein können. Nachdem sich an den vergangenen Tagen die Smogwolke über den Grossraum Kuala Lumpur’s etwas lichtete und sich erstmals die Sonne blicken liess, stiegen die Temperaturen drastisch an. Unabhängig aller Umstände zeigte sich der 22-jährige Folger erneut in bestechender Form. Ein Raketenstart war schliesslich der Grundstein für das insgesamt vierte Podiumsfinish der Saison, bevor der Kalex-Pilot den dritten Rang nach einem Ausrutscher des Spaniers Alex Rins kampflos übernahm.

Jonas Folger: "Ich bin sehr, sehr glücklich mit diesem dritten Platz. Nach dem Pech zuletzt auf Phillip Island schmeckt das heutige Podium noch süsser. Eine Podiumsplatzierung ist natürlich immer unser Ziel, jedoch muss ich dazu sagen, dass ich mich auch über ein weiteres sehr konstant starkes Wochenende von uns freue. Noch dazu, da diese Leistung bei dem wahrscheinlich am anstrengendsten Rennen des Jahres überhaupt zustande kam. Ich war eigentlich schon ziemlich geschlaucht, bevor das Rennen überhaupt gestartet wurde. Nein, ich bin wirklich froh, dieses Rennen in dieser Art und Weise über die Distanz gebracht zu haben und dass dabei sogar eine Podiumsplatzierung herauskam. Dieser Ausgang sowie der Verlauf dieser drei Tage sind für mich sowie auch für mein Team ungemein wichtig. Übrigens bin ich sehr stark in das Rennen gestartet, doch Alex (Rins) konnte mich bald überholen und er hatte auch eine um den Tick bessere Pace als ich. Nachdem Tom (Lüthi) und Johann (Zarco) zu diesem Zeitpunkt längst entwischt waren, habe ich mich ausschliesslich darauf konzentriert, Alex zu folgen. Sein Sturz wenig später kam etwas überraschend für mich und von da an war es enorm schwierig für mich, meine Tempo zu halten sowie die Konzentration zu bewahren, da ich nach vorne keine Anhaltspunkte mehr hatte. Zudem war es heute um vieles heisser da draussen. Aber das war nicht alles, denn ich musste auch aufpassen, dass Taka (Nakagami) und die anderen nicht näher kommen. Schliesslich habe ich es doch geschafft, den dritten Rang sicher nach Hause zu bringen. In der Gesamtwertung bin ich zwar eine Platzierung nach hinten gerutscht, aber im besten Fall ist jetzt sogar noch der vierte Gesamtrang möglich. Das ist zwar rein spekulativ, jedoch hoffe ich, dass wir die Saison in Valencia mit einem weiteren Podium abschliessen können."

Tags:
Moto2, 2015, SHELL MALAYSIA MOTORCYCLE GRAND PRIX, RAC, Jonas Folger, AGR Team

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