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#SepangClash: Rennleitung urteilt über Rossi & Marquez

#SepangClash: Rennleitung urteilt über Rossi & Marquez

MotoGP™ Rennleiter Mike Webb erklärt die Entscheidung der Rennleistung nach der Kollision von Rossi und Marquez beim Malaysia GP.

Nach der Kollision beim Shell Malaysia Motorcycle Grand Prix zwischen Valentino Rossi und Marc Marquez, bei der Letzterer stürzte, erklärt MotoGP™ Rennleiter Mike Webb die Entscheidung der Rennleitung: 

Wie ist die Entscheidung der Rennleitung ausgefallen und wie sieht sie den Vorfall?

„Die Entscheidung ist, dass die Rennleitung Valentino Rossi drei Strafpunkte für unverantwortliches Fahren auferlegt, der den Kontakt absichtlich verursachte. Er ging absichtlich weit in einer Kurve, um zu versuchen, den anderen Fahrer von der Linie abzudrängen. Das Ergebnis war ein Sturz und damit ist es unverantwortliches Fahren, einen Fahrer zum Sturz zu bringen. Deshalb haben wir Rossi drei Strafpunkte gegeben.“

„Es sah so aus, als sollten wir ein großartiges Rennen haben, aber unglücklicherweise endete es in einem Vorfall, der kontrovers war. Ich muss sagen, dass das Movistar Yamaha Team gegen die Entscheidung der Rennleitung Protest eingelegt hat, nun wird der Protest also von den FIM Stewards angehört.“

Was haben die Fahrer gegenüber der Rennleitung gesagt?

„Ich kann nur ein allgemeines Gefühl vermitteln, aber kein Zitat von unserer Anhörung sagen, denn das findet natürlich hinter geschlossenen Türen statt. Marc hat erklärt, dass er sein normales Rennen fuhr und darauf wartete, dass er sich mit den Reifen gut fühlt, um so schnell zu fahren, wie er konnte und auch dort abzubremsen wo er konnte.“

„Valentino war der Meinung, dass Marc das Renntempo absichtlich verringerte und dabei unfair war. Wir haben uns beide Fahrer angehört. Unsere Meinung war, dass es Fehler auf beiden Seiten gibt, aber laut Regelbuch hat Marquez keinen Kontakt herbeigeführt, keine Regeln als solche gebrochen, aber wir hatten das Gefühl, dass sein Verhalten Rossi Probleme verursachte, der reagierte. Unglücklicherweise hat er auf eine Art reagiert, die gegen die Regeln ist.“

Movistar Yamaha erhebt nun Einspruch. Wie sehen die nächsten Schritte aus, wenn der Protest angenommen oder abgelehnt wird?

„Die FIM Stewards hier beim Rennen werden sich den Protest anhören. Es gibt ein Zeitlimit von 30 Minuten, einen Einspruch zu erheben und das wurde getan. Der Protest wir bearbeitet und sie werden sich das – wenn möglich – innerhalb der nächsten 30 Minuten anhören.“

„Wenn Yamaha mit der Entscheidung der Stewards nicht glücklich ist, dann haben sie fünf Tage Zeit, einen Protest beim FIM International Disciplinary Court einzulegen. Sie haben also fünf Tage und dann werden die FIM-Rechtsanwälte für eine weitere Anhörung hinzugezogen.“

Tags:
MotoGP, 2015, SHELL MALAYSIA MOTORCYCLE GRAND PRIX, RAC, Valentino Rossi, Marc Marquez, Repsol Honda Team, Movistar Yamaha MotoGP

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