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Márquez: Habe 4 Runden vor Schluss versucht, vorbei zu gehen

Márquez: Habe 4 Runden vor Schluss versucht, vorbei zu gehen

Marc Márquez wollte den Gran Premio Motul de la Comunitat Valenciana gewinnen, fand aber keinen Weg an Jorge Lorenzo vorbei.

Der abgelöste Weltmeister Marc Márquez musste sich beim heutigen Finale der MotoGP™ Weltmeisterschaft in Valencia mit dem zweiten Platz hinter Sieger und seinem WM-Nachfolger Jorge Lorenzo (Movistar Yamaha MotoGP) zufriedengeben. Der Spanier hatte zwar versucht an seinem Landsmann vor sich vorbei zu gehen, schaffte es am Ende aber nicht.

„Wir haben beim der Beschleunigung und auf der Bremse verloren und ich war zu weit weg. Ich war nur in Kurve fünf oder sechs nah genug an Lorenzo dran. Fünf Runden vor Schluss habe ich versucht, vorbei zu gehen, war aber vorsichtig.“

„Dann kam Dani auf die Gegengerade wie eine Rakete vorbei. Da waren noch zwei Runden übrig. Ich wusste, dass es sehr schwer wird. Wir haben Zeit verloren und Jorge konnte eine halbe Sekunde davonfahren. Ich habe versucht, das in der letzten Runde aufzuholen, aber es hat nicht gereicht.“

„Am Ende ist Jorge der Weltmeister und er hat das verdient. Er und Valentino hätten es beide verdient gehabt. Der eine war unglaublich schnell und der andere mega-konstant. Am Ende des Jahres ist Lorenzo noch einmal schneller geworden, aber ich glaube, dass auch Valentino eine starke Saison gefahren ist und es auch verdient gehabt hätte, Weltmeister zu sein.“

„Auf dem Podest hat sich das schon komisch angefühlt. Was soll ich sagen, es hat einige Buh-Rufe gegeben. Für einen Fahrer ist das natürlich schwierig, aber ich habe ein reines Gewissen und das hat mein Team auch. Wir haben alles versucht, wir haben bei jedem einzelnen Rennen einhundert Prozent gegeben.“

„Wir wollten das Jahr mit einem Sieg abrunden, wir haben es aber nicht geschafft. Es hat nicht sein sollen. Aber trotzdem: Ich wollte nicht, dass ein Weltmeister ausgebuht wird.“

„Es gab ganz klar Spannungen, das kann man nicht abstreiten. Die letzte Woche war voll von Spannung und als wir hier herkamen, waren wir nicht wirklich richtig vorbereitet. Es war sehr schwer, sich zu konzentrieren und das hat nicht gerade geholfen.“

„In diesem Rennen hatte ich Druck, zu ende zu fahren, denn ich habe dieses Jahr schon sechs Nuller geschrieben. Daneben war da noch der Druck zu zeigen, dass wir unser eigenes Rennen fahren, ich glaube Dani ging das ähnlich.“

„Es ist ganz klar, dass die Worte Valentinos an seine Fans sehr viel wiegen. Valentino hat in seiner ganzen Karriere eine unglaubliche Ausstrahlungskraft aufgebaut und er ist für jeden Fahrer der Maßstab. Für mich, als Fahrer mit einer absoluten Sieg-Mentalität, ist es eine unglaubliche Beleidigung den Leuten zu erzählen, ich wöllte in einem Rennen nicht gewinnen, denn wann immer ich da raus gehe, gehe ich da raus, um zu gewinnen und den bestmöglichen Job zu machen.“

Tags:
MotoGP, 2015, GRAN PREMIO MOTUL DE LA COMUNITAT VALENCIANA, RAC, Marc Marquez, Repsol Honda Team

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