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Interview: Maverick Viñales – Rookie of the Year 2015

Interview: Maverick Viñales – Rookie of the Year 2015

Maverick Viñales hatte schon lange den Titel des Rookie of the Year 2015 in der Tasche. In Valencia stand er motogp.com Rede und Antwort.

Maverick Viñales hat einen nächsten Titel gefeiert. Der 20-jährige Spanier, der 2011 in der 125ccm-Weltmeisterschaft im Grand Prix Zirkus debütiert hatte, ist der MotoGP™ Rookie of the Year 2015. Damit ist er zum zweiten Mal in Folge bester Rookie – 2014 feierte er diesen Titel in der Moto2™.

Insgesamt 97 Punkte hat er Moto3™ Weltmeister von 2013 dieses Jahr gesammelt und damit 69 mehr als Loris Baz auf Rang zwei. Viñales fuhr mit der Werks-Suzuki auf den zwölften Endrang der Gesamtwertung und überzeugte vor allem mit Konstanz. Als beste Ergebnisse holte er zwei sechste Plätze – in Catalunya und auf Phillip Island.

Maverick, wie fühlt es sich an Rookie of the Year in der MotoGP™ zu sein – und dann noch zum zweiten Jahr in Folge Rookie of the Year, nachdem du das 2014 auch in der Moto2™ warst?

„Das fühlt sich gut an! Das war unser Plan. Wir sind happy, aber nicht vollends zufrieden, denn wir wären gern näher an der Spitze gewesen. Trotzdem haben wir diese Saison einen richtig guten Job gemacht.“

Es ist gerade ziemlich genau ein Jahr her, dass du in die MotoGP™ aufgestiegen und deine erste Runde auf der Suzuki gefahren bist. Wie haben sich Fahrer und Motorrad seither weiterentwickelt?

„Ich habe sehr viel gelernt. Ich habe gelernt, wie ein MotoGP Team funktioniert, der Zeitplan mit den Medien ist viel anstrengender und auch in der Box wird um einiges härter gearbeitet. MotoGP ist nicht einfach auf das Motorrad steigen und dein bestes geben, das ist viel mehr.“

„Das Motorrad hat sich beim Chassis echt sehr weiterentwickelt, aber leider beim Motor nicht so viel, da nur ein kleines bisschen. Aber die Jungs arbeiten echt hart. Beim Chassis haben wir richtig große Fortschritte gemacht.“

Wirst du am Dienstag ein brandneues Motorrad testen oder bleibt ihr bei der diesjährigen Version?

„Nein, wir fangen mit dem gleichen Motorrad an und werden uns vollständig auf die Michelins konzentrieren. Es macht jetzt einfach keinen Sinn, ein neues Motorrad mit den neuen Reifen zu probieren, man weiß ja gar nicht, was da funktioniert. Vielleicht ist das neue Motorrad besser, aber die Reifen schlechter – das weiß man ja nicht genau. Wir müssen unser Motorrad mit den Michelins probieren und dann auf das neue Motorrad wechseln.“

Wir haben gehört, dass du auch gern das Endurance-Rennen mit den 8 Stunden von Suzuka fahren würdest?

„Das würde ich echt gern machen. Ich habe Suzuki schon dieses Jahr gefragt, ob ich kann, aber sie haben nein gesagt, weil wir mit dem MotoGP Projekt echt viel zu tun haben. Daher war das nicht möglich. Wenn sich die Chance dazu aber auftut, will ich sie unbedingt ergreifen, denn ich denke, dass jeder Fahrer diese Erfahrung machen sollte.“

Würdest du auch ein 24-Stunden-Rennen fahren?

24 Stunden nein! Das ist ganz sicher zu viel!

Tags:
MotoGP, 2015, GRAN PREMIO MOTUL DE LA COMUNITAT VALENCIANA, RAC, Maverick Viñales, Team SUZUKI ECSTAR

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