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Zarco Interview: „Ich will diese Herausforderung annehmen!“

Zarco Interview: „Ich will diese Herausforderung annehmen!“

Ajo Motorsport Pilot Johann Zarco sprach mit motogp.com, nachdem er Moto2™ Weltmeister 2015 wurde.

Wie hast du dich zu Beginn der Saison so schnell an das neue Bike gewöhnt?

„Vielleicht dank der Erfahrung. Ich hatte drei Jahre in der Moto2 und 2014 war ich gut auf einer Sutter, aber die Kalex hat einen kleinen Vorteil. Und plötzlich fühlte ich diesen Vorteil im Winter und weil das Gefühl so gut war, musste ich nur noch an meinem Stil arbeiten.“

Hattest du Zweifel nach deinen Problemen im ersten Rennen der Saison in Katar?
„Das Problem in Katar war ein technisches Problem und das kann passieren. Wir betreiben einen Sport, in dem es auf Technik ankommt, also war es nur ein unglücklicher Moment, aber kein Grund zur Sorge, denn es war ein fantastisches Rennen. Ich führte fast das ganze Rennen lang. Für mein Vertrauen war es gut, denn die Hauptsache war, dass ich geführt habe und das bedeutete, dass ich stark sein kann.“

Hattest du die starken Ergebnisse danach erwartet?
„Ich wollte in diesem Jahr gewinnen, weil zuvor konnte ich in meiner Karriere erst ein Mal siegen – in Japan 2011. Also habe ich wie alle Fahrer von Siegen geträumt. Ich bin wirklich glücklich, dass ich es dieses Jahr tun konnte und es ist das Ziel, das ich erreichen wollte und ich habe es geschafft... es ist also perfekt.“

Du hattest den Titel bereits am Freitag beim Japan GP in der Tasche als Rabat sich verletzungsbedingt zurückzog. Hättest du den Titel lieber anders gewonnen?

„Das ganze Jahr war sehr gut, also kann ich den Titel nicht bereuen, den ich am Freitag bekommen habe, weil Tito nicht fahren konnte. Es war nicht schwer zu realisieren, aber ich denke, dass ich nach einem Rennsieg hätte feiern können und gleichzeitig auch besser kapiert hätte, dass ich Weltmeister bin.“

Woher kommt die Backflip-Geschichte?

„Das habe ich im Red Bull Rookies Cup zum ersten Mal gemacht... für meinen ersten Sieg habe ich den Backflip gemacht. 2007 war ich noch immer mit meinen Freunden in der Schule und wir fanden Backflips super, also wollten wir es überall tun und deshalb wollte ich es auch in Lederkombi neben meinem Bike machen. Und dieses Jahr konnte ich es bei allen Siegen tun und jetzt ist es wie mein Markenzeichen. Es ist fantastisch, denn die Zuschauer lieben es und auch für mich ist das Gefühl, wenn ich es tun kann, so gut.“

Was hat sich 2015 deiner Meinung nach verändert?

„Was ich geändert habe weiß ich nicht... aber wie gesagt, dank meiner Erfahrung konnte ich mir selbst sagen: ‚Mach dir keine Sorgen, du bist schnell. Wenn du ein Problem hast, dann stresse dich nicht, bleib konzentriert, weil du es kannst.’ Und vielleicht war das der Unterschied, einfach zu vertrauen und wie ein Champion zu leben.“

Denkst du, dass die Rückkehr zu Aki Ajo auch einen Unterschied gemacht hat?
„2011 war mein erstes Jahr mit Aki und das erste Jahr, in dem ich in der Lage war, um den Titel zu kämpfen. Vier Jahre danach kämpfe ich wieder mit Aki Ajo um den Titel und kann ihn holen. Die Verbindung zu ihm und auch zu meinem Coach und allen im Team ist wirklich gut. Aki kann das Team sehr gut managen und da spielt es keine Rolle ob in der Moto3 oder der Moto2. Alle Leute sind wirklich hoch motiviert zu siegen und das ist sehr wichtig für einen Fahrer.“

Wie wichtig ist dein persönlicher Manager Laurent Fellon?

„Laurent ist wichtig, weil dank ihm habe ich gelernt, ein guter Fahrer zu sein. Ich habe eine gute Methode zum Fahren gelernt und konnte wachsen. Nun hilft er mir immer, ich hatte die Leidenschaft schon zuvor, aber mit ihm wurde meine Leidenschaft für Motorräder sogar noch stärker. Es ist ein guter Weg, danke zu sagen, aber ich muss weitermachen, denn ein Jahr ist nicht genug.“

Tito Rabat hatte in dieser Saison Probleme, seinen Titel zu verteidigen. Wie denkst du über das nächste Jahr?
„Ich will nächstes Jahr einfach ein weiteres Mal um den Titel kämpfen. Das ist die Herausforderung und Tito hatte in diesem Jahr Probleme, aber er gibt nie auf und ich muss das lernen. Man muss vorsichtig sein. Ja, du bist der Champion, aber normalerweise ist das Jahr danach noch schwieriger. Also will ich diese Herausforderung annehmen, denn ich bin in der Lage, wieder zu gewinnen, was dann bedeutet, dass ich für die Zukunft in der MotoGP noch besser vorbereitet bin.“

Tags:
Moto2, 2016, Johann Zarco

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