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Viñales: Das waren meine besten Lehrer

Viñales: Das waren meine besten Lehrer

Maverick Viñales holte 2015 den Rookie of the Year Titel der MotoGP™. Jetzt hat er verraten, von wem er was gelernt hat.

Auf seinem Weg zum Rookie of the Year in der MotoGP™ hat Team Suzuki Ecstar Pilot Maverick Viñales von den besten Lehrern der Welt gelernt. Zum Dritten Mal in seiner Karriere konnte der Spanier bester Newcomer werden, das hat er zuvor schon bei den 125ern und in der Moto2 geschafft. Am Ende belegte er mit 97 Punkten den zwölften Gesamtrang.

Nach einigen Wochen der Winterpause konnte Viñales nun einen Einblick gewähren, wer seine besten Lehrer in der zurückliegenden Saison waren.

„Schnelle Runden“
„Da denke ich, dass Marc [Marquez] auf eine einzelne Runde der Schnellste ist. Es ist wirklich beeindruckend seine Fähigkeiten zu sehen, das meiste aus den gegebenen Umständen zu machen. Wir glauben aber auch, dass wir über das Jahr gesehen mit den Qualifying-Reifen gut unterwegs waren, wie zum Beispiel auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona.“

„Pace“
„Da vermutlich Jorge Lorenzo. Er ist unglaublich konstant und hat das jedes Wochenende 2015 gezeigt, vom ersten freien Training bis Sonntag. Er kann das gesamte Rennen über die gleiche Pace fahren und das ist nicht einfach.“

„Kurven“
„Auch da würde ich Jorge wieder sagen. Meiner Meinung nach ist er auf der Bremse nicht der Beste in der Startaufstellung, er bremst nicht besonders spät, aber es ist unglaublich, wie er mit dem Gas umgeht und durch die Kurven fährt.“

„Bremsen“
„Marc kann sehr, sehr spät bremsen und kommt trotzdem rund in die Kurven rein.“

„Überholen“
„Da sind zwei Lehrer absolute Spezialisten gewesen: Marc und Vale [Rossi].“

„Im Regen/Nassen“
„Da stimme ich ganz klar für Yonny Hernandez.“

„Starts“
„Das ist ganz klar das Fach von Dani Pedrosa, der startet immer gut. Es ist egal, von welcher Position in der Startaufstellung er los fährt – er macht immer auf den ersten Metern Plätze gut.“

„Qualifyer Reifen“
„Aleix [Espargaró] weiß, wie man aus diesen Reifen richtig viel herausholt, aber auch Iannone und Petrucci können das. Aber wie schon gesagt: Auf eine Runde ist Marc Márquez der effektivste und schnellste von allen.“

„Rennreifen einteilen“
„Dani und Jorge. Márquez und Vale sind aggressiver und beanspruchen die Reifen daher mehr. Ich denke aber, dass ich in dem Punkt auch ganz gut bin. Am Ende eines Grand Prix bin ich einer der Fahrer, bei dem die Reifen noch im besten Zustand sind und ich bin auf den letzten Runden am schnellsten.“

„Der beste Anhaltspunkt“
„Für mich ist der beste Fahrer, dem man folgen kann, Marc. Wir haben einen sehr ähnlichen Fahrstil und wann immer er vor mir war, hat das gut funktioniert. Von allen aus der Geschichte der Motorrad Weltmeisterschaft wäre ich gern der Nummer 34 gefolgt, der Legende Kevin Schwantz.“

„Der, dem man am entspanntesten folgen kann“
„Mein Teamkollege Aleix. Er hat das gleiche Motorrad wie ich, daher auch die gleiche Leistung. Dazu kommt, dass wir ähnliche Linien fahren.“

„Am schwersten zu folgen“
„Ich hatte dieses Jahr Schwierigkeiten den Yamahas von Rossi und Lorenzo zu folgen, aber auch Pol Espargaró und Bradley Smith. Die bremsen nicht sehr spät, haben aber hohe Kurvengeschwindigkeiten.“

Wo musst du dich selbst verbessern?
„Vor allem am Start und auf meinen ersten Runden. Ich denke, da habe ich den meisten Raum für Verbesserungen.“

In welchem Punkt warst du deiner Meinung nach am besten?
„Am Ende der Rennen. Ich würde sagen beim Reifen-Management.“

Tags:
MotoGP, 2016, Maverick Viñales, Team SUZUKI ECSTAR

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