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Movistar Yamaha MotoGP™ stellt Motorräder für 2016 vor

Movistar Yamaha MotoGP™ stellt Motorräder für 2016 vor

Das Yamaha-Werksteam hat am heutigen Montag in Barcelona die Maschinen für die Saison 2016 vorgestellt.

Das Movistar Yamaha MotoGP™ hat am heutigen Montag in Barcelona die neuen Maschinen für die Saison 2016 in der MotoGP™ Weltmeisterschaft vorgestellt. Damit waren die Weltmeister die ersten, die sich mit ihren neuen Bikes präsentiert haben. Die Piloten werden weiterhin Weltmeister Jorge Lorenzo und Vizeweltmeister Valentino Rossi sein.

2016 ist ein Jahr der großen Änderungen in der MotoGP™. Die Teilnehmer müssen sich auf ein neues technisches Reglement einstellen, darunter auch die Einheitssoftware und der Wechsel zu Michelin-Reifen.

Die Saison 2015 hätte für das Movistar Yamaha MotoGP™ Team mit den Abschlussrängen eins und zwei nicht besser laufen können. Yamaha Rennsportchef Lin Jarvis sagte bei der Präsentation, dass sich in der Struktur für die kommende Saison nichts ändern werde und dass die Ziele gleich bleiben würden. „Es gibt keinen Grund in unserer Box eine Trennwand aufzustellen“, spielte er auf die einstigen Rivalitäten zwischen Rossi und Lorenzo an. „Eine unserer Stärken ist, dass das Team richtig stark und gut zusammenarbeitet. Die Fahrer sind individuelle Athleten und kämpfen gegeneinander, aber die Mechaniker und Ingenieure arbeiten alle sehr gut zusammen. Wenn wir eine Trennwand aufstellen, dann schadet das dem Team, den Fahrern und Ingenieuren. Diese ganze Geschichte ist abgehakt, das habe ich letztes Jahr schon gesagt. Wir wissen, dass beide unserer Fahrer gegeneinander fahren. Wie Jorge schon mal richtig sagte: Wenn Valentino sein Hauptkonkurrent im Kampf um die WM ist, dann ist das etwas Gutes, denn es bedeutet, dass Yamaha vorn ist. Das ist unser Hauptziel: Unsere Mitbewerber zu schlagen.“

Mit dem Wechsel von Software und Reifenhersteller haben die MotoGP™ Teams einiges an Arbeit vor sich. In den Werken wird derzeit unermüdlich daran gearbeitet, die Maschinen für den Saisonauftakt von Katar im März vorzubereiten. Yamaha MotoGP™ Leiter Kouichi Tsuji sprach beim Launch des Werksteams daher Klartext. „Wir entwickeln ein Motorrad immer mit dem Ziel Rennen zu gewinnen“, sagte er. „Jetzt arbeiten und entwickeln wir, damit dieses Motorrad auch mit den neuen Reifen so gut es geht funktioniert. Damit ist für uns die kritischste Herausforderung die Einheitssoftware mit den Reifen abzustimmen. Wir müssen aus beidem das bestmögliche herausholen, das ist unsere große Herausforderung.“

MotoGP™ Weltmeister Jorge Lorenzo wird derweil mit seiner traditionellen Startnummer 99 weiterfahren und will versuchen, seinen Weltmeister-Titel zu verteidigen. Bislang ist er erst wenige Runden mit der neuen Elektronik und auf den neuen Reifen gefahren. „In meinem ersten MotoGP Jahr in 2008 hatte ich noch das Glück, die Michelin zu fahren“, so der Spanier. „Ich kann mich aber nicht mehr wirklich an deren Gefühl erinnern. Ich weiß aber, dass man mit diesen Reifen ziemlich anders als mit den Bridgestone fahren muss. Du musst dich beim Bremsen umstellen und eher loslassen. In der Theorie kann es für mich etwas besser werden, aber das wissen wir erst, wenn wir etwas mehr auf den Strecken trainiert haben. Wir brauchen von Yamaha die Elektronik und von Michelin einen etwas besseren Vorderreifen. Yamaha muss die Elektronik besser verstehen lernen, damit wir die dort hin bekommen, wo sie ungefähr letztes Jahr war.“

Teamkollege Valentino Rossi macht sich derweil einmal mehr auf die Jagd nach seinem zehnten WM-Titel, nachdem er den beim Finale 2015 knapp verpasst hat. Er ist der erfahrenste Pilot in der diesjährigen MotoGP™ Klasse. Er weiß daher ganz genau, was er 2016 machen muss, im den WM-Titel zurückzuerobern. „Die Michelin sind ganz anders als die Bridgestone, verlangen ein gänzlich anderes Setup“, sagte Rossi. „Als wir damals von Michelin zu Bridgestone wechselten, mussten wir auch das Setup sehr anpassen. Wir brauchen noch etwas, um die richtige Balance zu finden und müssen lernen, wie man das Beste aus den Michelin-Reifen herausquetscht. Auch das Gefühl für den Vorderreifen muss besser werden. Wir müssen das Level dieser Reifen im Vergleich zum vorangegangenen Hersteller verstehen, denn letztes Jahr war unser Motorrad mit den Bridgestones sehr, sehr gut und sehr gut ausgeglichen. Jetzt wird es ein ganze Stück Arbeit, um das mit den Michelins auch hinzubekommen.“

Für das Movistar Yamaha MotoGP™ Werksteam geht es am 1. Februar auf dem Sepang International Circuit mit dem ersten Test des Jahres 2016 weiter. Nach weiteren Tests auf Phillip Island und in Katar beginnt die Saison am 20. März unter den Flutlichtern von Losail.

Tags:
MotoGP, 2016, Valentino Rossi, Jorge Lorenzo, Movistar Yamaha MotoGP

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