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Interview Vazquez: Muss meine Fahrstil komplett umstellen

Interview Vazquez: Muss meine Fahrstil komplett umstellen

Efren Vazquez wird nach acht Jahren in der kleinsten Klasse in die Moto2™ aufsteigen. motogp.com erklärte er, was auf ihn zu kommt.

Du hast jahrelang als Spezialist in der kleinen Klasse des Grand Prix Sportes gezählt, aber aufgrund deines Alters musst du nun in die Moto2™ Klasse wechseln. Wärst du lieber in der Moto3™ geblieben?
„Für mich ist es ok in die Moto2 zu gehen, denn wir hatten da ja nicht wirklich eine Entscheidung darüber. Letztes Jahr war mein letztes Jahr in der Moto3 und jetzt habe ich einen neuen und positiven Schritt in meiner Karriere. Ich werde kommende Saison alles geben, um so viel es geht zu lernen. 2016 wird für mich sicher eine lange Saison und ich werde den Grundstein legen müssen, um in den nächsten Jahren wieder an der Spitze mitmischen zu können, vielleicht 17 oder 18. Das erste Jahr in der Moto2 ist mehr zum Lernen und versuchen, mein bestes zu geben. Wir müssen mit Suter hart arbeiten.“

Letztes Jahr hast du in der Moto3™ regelmäßig ganz vorn mitgemischt, kamst aber nicht mehr an deine beiden Siege aus 2014 heran. Woran hat es gefehlt?
„Bei meinen Leistungen 2015 bin ich vor allem bei der Gleichmäßigkeit zufrieden, auch wenn ich nicht gewinnen konnte. Ich glaube, dass wir auch viel Pech hatten und in allen Rennen – außer Japan und Großbritannien – waren wir, wenn wir kein Pech hatten, unter den besten fünf und immer in der Führungsgruppe. Das bedeutet, dass unser Level sehr gut war. Gleichzeitig konnten wir manchmal keine Punkte holen und in einer Klasse wie der Moto3 kann man sich das nicht leisten. Ich konnte zwar nicht gewinnen, war aber auf dem Podest und oft auch nahe am Sieg dran. In Montmelo war der Sieg greifbar und in Deutschland gewann Kent alleine vornweg, ich wurde Zweiter, hatte aber auch einen großen Vorsprung auf den Rest. Das gleiche hatten wir in Austin und Argentinien. Keiner konnte die Pace von Kent gehen, aber ich konnte Platz zwei holen.“

Was werden für dich und deinen Fahrstil die größten Umstellungen in der größeren Klasse werden?
„Ich schätze mal, dass der größte Unterschied das Gewicht und die Leistung des Motorrads sein werden. Ich glaube auch, dass das Gefühl mit den Reifen ganz anders sein wird. Die anderen Moto2 Fahrer scheinen sehr viel Gefühl am Vorderreifen haben, sie bremsen sehr aggressiv, bis in die Kurvenmitte. Ich muss auf der Bremse daher vielleicht etwas besser werden. Ich muss meinen Fahrstil komplett umstellen. In der Moto3 musst du richtig schnell in die Kurven rein und versuchen, nicht zu sehr abzubremsen. Auch die Linien werden anders sein.“

Suter hat vor kurzem bekannt gegeben, dass sie sich nicht als Hersteller an der Moto2™ Weltmeisterschaft beteiligen wollen. Werden sie dir überhaupt zur Seite stehen, oder wird Ioda, dein Team, die Entwicklungsarbeit übernehmen?
„Meine Bekanntschaft mit Eskil [Suter] dauert schon eine Weile an, damals bin ich für Mahindra gefahren. Aber unser Verhältnis ist wirklich gut, daher habe ich diese Chance bekommen. Suter ist nicht wie ein Hersteller in der WM vertreten, aber auf eine Art ist das für mich sogar besser, denn ich bin in der kommenden Saison der einzige Suter-Fahrer, also geben sie 100 Prozent für mich. Auch werde ich versuchen, das neue Chassis zu entwickeln. Ich muss kommende Saison wirklich hart arbeiten, um das bestmögliche Bike für die kommenden Jahre hinzubekommen.“

Welche Ziele hast du dir gesteckt? Nur lernen? Punkte?
„Das kann man nicht wissen. Zuerst muss ich ein paar Runden mit dem Motorrad fahren und kucken, welches Gefühl ich habe. Dann können wir uns darüber unterhalten. Mein erstes Ziel sollte, denke ich, sein, so nahe wie möglich an die Punktplatzierungen heranzukommen. Das ist mal das Erste. Wenn wir dann stark in die Saison kommen, müssen wir die Ziele vielleicht etwas anziehen. Im Moment sind aber die Top 15 das, wo wir uns hin kämpfen müssen.“

Hast du in deinem Trainingsprogramm irgendwas wichtiges umgestellt?
„Das ist ja das. Ich werde im Winter versuchen, ein paar Kilos Muskelmasse zuzunehmen und mich auf meine Kondition zu konzentrieren. Ich denke, dass die Arbeit dann im März richtig los geht.“

Tags:
Moto2, 2016, Efren Vazquez, IodaRacing Project

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vor 8 Monate

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