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Interview Eugene Laverty: „Ich wusste, dass ich in meinem er

Interview Eugene Laverty: „Ich wusste, dass ich in meinem er

Eugene Laverty hat im Exklusiv-Interview mit motogp.com über seine Debütsaison, seine Genesung und die Ziele 2016 gesprochen.

Aspar MotoGP Team Pilot Eugene Laverty holte in der MotoGP™ Weltmeisterschaft 2015 insgesamt neun Punkte und beendete das Jahr als 22. der Gesamtwertung. 2016 ist sein Team zu Ducati-Maschinen gewechselt und Laverty erhält eine GP14.2:

Wie würdest du deine erste komplette MotoGP™ Saison im letzten Jahr zusammenfassen?
„In manchen Aspekten war es positiv, aber das, was wir uns bei der Vertragsunterzeichnung vorgenommen hatten, war weit von dem entfernt, was wir erreicht haben. Das Team hat einen unglaublichen Job gemacht, aber ich schätze wir hatten mit den Motorrädern keine Chance. Es war hart. Die MotoGP™ war noch nie so hart. Manchmal waren wir innerhalb von einer bis anderthalb Sekunden und Nicky (Hayden) und ich haben uns die Hintern auf diesen Maschinen abgefahren. Dass wir dann nur vier Mal in die Punkte gekommen sind, war enttäuschend und das war Anfang des Jahres auch definitiv nicht das Ziel. Ich habe neun Punkte geholt und ich hätte es lieber gehabt, wenn mir das in einem Rennen gelungen wäre, anstatt über die ganze Saison hinweg! In dem Punkt bin ich froh, dass wir jetzt Ducatis haben und das anvisieren können, wo wir hin gehören.“

Du kommst aus der Open-Klasse. Wie gespannt bist du jetzt auf die technischen Regeländerungen für 2016?
„Ich bin sehr gespannt, das ist der Grund, warum ich in die MotoGP gekommen bin. Ich habe einen Zweijahresvertrag unterschrieben, weil ich das im Hinterkopf hatte. Ich wusste, dass ich im ersten Jahr viel lernen muss. Und auch wenn das Motorrad letztes Jahr nicht das war, was wir uns erhofft hatten, war es für mich zum Lernen doch genug. Natürlich hätte ich in meinem ersten Jahr in der MotoGP niemals an der Spitze kämpfen können, es braucht Zeit, sich auf eine andere Klasse einzustellen. Jetzt habe ich aber ein Jahr Erfahrung und die Regeln haben sich geändert. Jetzt muss jeder mit neuen Reifen und neuer Elektronik klarkommen. Ich denke, es war ein guter Zeitpunkt für die Veränderungen und definitiv wird das Feld dieses Jahr etwas ausgeglichener sein.“

Da es für 2016 so viel zu lernen gibt – neues Motorrad, Reifen und Elektronik – muss der Sepang-Test für dich ja richtig frustrierend gewesen sein...
„Das war frustrierend, denn eigentlich habe ich überhaupt nicht getestet. In Valencia bin ich einen ersten Run mit dem Motorrad und der letztjährigen Open-Elektronik gefahren. Meinen ersten richtigen Einsatz mit der 2016er Software und den Michelin-Reifen hatte ich bei einem privaten Test in Jerez. Wir haben gerade angefangen gehabt, ein paar kleine Gremlins mit der neuen Zündbox abzuarbeiten, als ich meinen Sturz hatte und mich verletzte. Dann in Sepang war es wieder das Gleiche. Wir sind ein paar Runden gefahren, um die Elektronik-Probleme abzuarbeiten, dann hat ein technisches Problem zu dem Sturz geführt und ich bin nicht wirklich zum Fahren gekommen. Am letzten Tag habe ich versucht, wieder aufs Pferd zu steigen, aber die Schmerzen waren zu groß und ich konnte nicht fahren. Das war frustrierend. Ich glaube man kann schon sagen, dass ich mich mehr als auf Phillip Island freue!“

Welche Ziele hast du diese Saison?
„Das ist schwer zu wissen, denn die Pramac Jungs haben letztes Jahr mit diesem Motorrad einen richtig guten Job gemacht. Ich will definitiv den Rückstand nach vorne schließen. Letztes Jahr haben uns oft anderthalb bis zwei Sekunden auf die Pole Position gefehlt und das müssen wir wesentlich einkürzen. Es klingt vielleicht auch verrückt, aber ich habe ja schon gesagt, dass ich letztes Jahr in der ganzen Saison neun Punkte geholt habe – das würde ich dieses Jahr gern in einem Rennen schaffen. Das ist ein siebter Platz im Rennen – dort herum irgendwo anzukommen, das ist das Ziel.“

Tags:
MotoGP, 2016, Eugene Laverty, Pull & Bear Aspar Team

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