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MotoGP™: Nächste Station – Phillip Island Test

MotoGP™: Nächste Station – Phillip Island Test

Für die MotoGP™ Weltmeisterschaft steht diese Woche der zweite offizielle Test auf Phillip Island auf dem Programm.

2016 ist ein Jahr des Umbruches in der MotoGP™ Weltmeisterschaft: Neue Einheits-Elektronik, neuer Einheitsreifenlieferant. Doch schon beim letzten Test in Sepang hat sich gezeigt, dass auch nach der Umstellung bereits mehr als starke Rundenzeiten möglich sind: Jorge Lorenzo hatte den Test in 1:59,580 Minuten angeführt.

Diese Zeit war dem Weltmeister auf dem härteren Reifen gelungen, damit war er fast eine Sekunde schneller als der Rundenrekord vom Rennen im Oktober 2015. Es gab bei diesem Test einige Überraschungen, darunter Danilo Petrucci und Hector Barbera, die die Top Drei vor Valentino Rossi abrundeten.

Avintia Racing hatte auch einen mächtigen Schock zu verdauen, denn Loris Baz stürzte auf der Start-Ziel-Gerade nach einem Reifenproblem bei 290 km/h. Der Franzose blieb dabei glücklicherweise unverletzt, allerdings zog Michelin die weichere Reifenmischung zurück. Michelin und die Fahrer sind jetzt gleichermaßen darauf gespannt, wie sich die Reifen auf der anspruchsvollen Strecke von Australien verhalten werden.

Nur zwei Honda-Piloten schafften es in Sepang in die Top Ten, daher will die HRC jetzt auf einer anderen Strecke den neuen „Evo“-Motor auf Herz und Nieren prüfen. Bei Honda ist man auf der Suche nach einer Lösung für die aggressive Leistungsabgabe. Da nur zwei Wochen zwischen den beiden Tests liegen, dürfte man bei Honda keine größeren Updates erwarten, allerdings wird die Arbeit an der Elektronik weiter gehen.

Jack Miller, der den Sepang-Test verletzungsbedingt auslassen musste, wird auf seiner Heimstrecke versuchen zu fahren. Der Australier geht in seine zweite Saison in der Königsklasse.

In Sepang war Yamaha sehr stark unterwegs, doch darauf wird sich bei den Stimmgablern keiner ausruhen. Vielmehr sollen die Ergebnisse von Sepang bestätigt werden. Michelin scheint beim Vorderreifen ein immenser Sprung gelungen zu sein und es scheint, dass man bei Yamaha nicht unbedingt den Rahmen einsetzen wird, der ursprünglich für 2016 entwickelt worden war. In Australien sollen weitere Vergleichsfahrten dazu stattfinden. Keiner der Movistar Yamaha MotoGP Piloten – Lorenzo und Rossi – haben bislang eine Rennsimulation auf den Michelin-Reifen und mit der Magneti Marelli Zündung gefahren. Da es in Australien nicht so heiß wie in Sepang sein wird, dürfte das ganz oben auf der ToDo Liste stehen.

Auch für Ducati war der Sepang-Test ein erfolgreicher: Petrucci und Barbera landeten an der Spitze des Feldes, die Werks-Piloten Andrea Iannone und Andrea Dovizioso machten mit ihren 2016er Motorrädern signifikante Fortschritte. 2015 war die Ducati auf Phillip Island extrem stark unterwegs und der Hersteller aus Bologna will einmal mehr bestätigen, dass mit allen acht eingesetzten Maschinen zu rechnen ist. In Sepang hatte auch Casey Stoner für die Roten getestet, in Australien wird er scheinbar nicht dabei sein. Eugene Laverty hatte sich bei einem schweren Sturz in Sepang die Hand verletzt, wird aber diese Woche wieder dabei sein.

Von allen Herstellern scheint Suzuki derjenige zu sein, die die meisten neuen Teile mit nach Australien bringen. Das japanische Testteam wird ein vollständig stufenloses Getriebe testen, welches die Stammpiloten Maverick Viñales und Aleix Espargaró dann beim Katar-Test erhalten sollen. Beide Werkspiloten waren derweil in Hamamatsu, Japan, wo sie mit den Ingenieuren umfangreich im Windtunnel gearbeitet haben.

Aprilia wird derweil den Australien-Test auslassen und dafür einen privaten Test in Katar einlegen, wo die neue 2016 RS-GP debütieren soll. Testfahrer Mike di Meglio hat die neue Maschine bereits am 10. und 11. Februar im MotorLand Aragón einem Shakedown-Test unterzogen.

Die drei Testtage beginnen am 17. Februar um 10:00 Uhr Ortszeit und Enden am 19. Februar um 18:00 Uhr Ortszeit. Auf motogp.com werden an den drei Tagen regelmäßig Video-Features hochgeladen, außerdem gibt es täglich über die ganze Zeit hinweg Live Timing.

Tags:
MotoGP, 2016

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