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Phillip Island Test Tag 1: Regen-Wetter, Petrucci vorn

Phillip Island Test Tag 1: Regen-Wetter, Petrucci vorn

Am ersten Testtag auf Phillip Island bestimmte das Wetter die Schlagzeilen. Am Ende holte Danilo Petrucci die Bestzeit.

Phillip Island zeigte sich am heutigen ersten Testtag, Mittwoch, nicht von von seiner besten Seite. Es regnete, hörte wieder auf, nur um kurze Zeit später wieder zu beginnen. Michelin verteilte fleißig Regenreifen und auch einige Piloten gingen raus, um diese zu testen.

Die ersten, die auf die Strecke gingen, waren die Repsol Honda Mannen Marc Márquez und Dani Pedrosa. Sie drehten eine Reihe von Runden auf der nassen Piste.

Gegen Mittag hatte der Regen dann kurzzeitig aufgehört und die Strecke trocknete schnell auf. Márquez entschied sich erneut für einen Turn und probierte die Intermediate-Reifen. Nach einem zweiten Run kam der Spanier wieder an die Box und meinte, dass es nun zu trocken für die Reifen für Mischbedingungen sei. Allerdings hingen da schon wieder dunkle Wolken über Phillip Island.

Als dann Octo Pramac Yakhnich Pilot Scott Redding als erster auf Slicks ausrückte, fielen schon wieder einige Regentropfen – das war exakt zur Halbzeit des Testtages. Nur 15 Minuten später sollte es wieder schütten. Nun gingen aber auch die Yamahas auf die Strecke.

Etwas über eine Stunde später, nachdem der Regen wieder eingesetzt hatte, hörte es wieder auf und erneut konnte die Piste aufgrund der Wind-Lage an der Küste wieder auftrocknen. Anderthalb Stunden vor Ende des Testtages gingen die nächsten Piloten auf Slicks raus, schon bald war das ganze Fahrerlager in Action. Zehn Minuten später setzte erneut Regen ein.

Am Ende wurde ein rund 15-minütiger Qualifying-Shootout gefahren: Die Piste war wieder abgetrocknet und alle machten sich mit Slicks noch einmal auf die Jagd nach Bestzeiten.

Am Ende stand Danilo Petrucci mit einer Zeit von 1:31,764 Minuten an der Spitze des Feldes- Rundenrekord 1:28,108 Minuten, Streckenrekord 1:27,899. Der Octo Pramac Yakhnich Ducati Pilot blieb am Ende über sieben Zehntelsekunden vor der Konkurrenz.

Maverick Viñales vom Team Suzuki Ecstar schnappte sich in den letzten Minuten noch Rang zwei mit 0,719 Sekunden Rückstand. Dahinter klassierte sich Bradley Smith (Monster Yamaha Tech 3) mit 0,826 Sekunden Rückstand. Petruccis Teamkollege Scott Redding – mit 41 Runden emsigster Tester - landete auf Platz vier, verlor 1,1 Sekunden. Cal Crutchlow rundete auf der LCR Honda die Top Fünf ab.

Valentino Rossi (Movistar Yamaha MotoGP), Pol Espargaró (Monster Yamaha Tech 3), Yonny Hernandez (Aspar MotoGP Team), Jack Miller (Marc VDS Team) und Andrea Iannone (Ducati Team) rundeten die Top Ten ab.

Tito Rabat (Marc VDS Team), mit 29 Runden hinter Redding am fleißigsten, holte Platz elf vor Marc Márquez (Repsol Honda Team) und Team Suzuki Ecstar Mann Aleix Espargaró, der insgesamt nur zwei Runden fuhr. Eugene Laverty (Aspar MotoGP Team), Takuya Tsuda (Suzuki Test Team), Jorge Lorenzo (Movistar Yamaha MotoGP) und Dani Pedrosa (Repsol Honda Team) rundeten das Feld ab.

Andrea Dovizioso (Ducati Team), Hector Barbera und Loris Baz (Avintia Racing) und HRC-Testpilot Hiroshi Aoyama kamen auf keine gewertete Zeit. Dovizioso ging zwar raus, kam aber sofort zurück an die Box.

Bei Suzuki hatten Maverick Viñales und Aleix Espargaró – wie erwartet – das neue stufenlose Getriebe noch nicht zur Verfügung. Das Team Ecstar und dessen Piloten erwarten und hoffen, dass sie dieses in Katar erhalten werden. Testfahrer Takuya Tsuda hat das stufenlose Getriebe verbaut und testet es auf Herz und Nieren. Der eingesetzte Motor bei den Werksfahrern ist derweil der gleiche wie beim Sepang-Test. Dort hatte man das Gefühl, nicht die volle Leistung abschöpfen zu können, was nun in Australien auf der Agenda stand. Dazu hatten beide Fahrer zwei Chassis zu Vergleichsfahrten – die dann wohl erst, sollte das Wetter besser werden, morgen intensiv losgehen können.

Ergebnisse Phillip Island Test – Tag 1

Tags:
MotoGP, 2016, T1, Danilo Petrucci, Maverick Viñales, Bradley Smith

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