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Lorenzo beim Katar-Test wieder vorn

Lorenzo beim Katar-Test wieder vorn

Die MotoGP™ Weltmeisterschaft beginnt den letzten Test vor der Saison 2016 mit Jorge Lorenzo an der Spitze.

Der Start der Saison steht vor der Tür. Zu Beginn des letzten Vorsaisontests gingen Fahrer und Teams auf dem Losail International Circuit schnell wieder an die Arbeit. Die Strecke öffnete um 16:00 Uhr Ortszeit. Michele Pirreo, Hiroshi Aoyama und Takuya Tsuda fuhren als erstes raus. Die drei Testfahrer spielten dabei direkt Testkaninchen und warfen einen ersten Blick auf die Streckenbedingungen. Sobald die Sonne weiter sank, fuhren weitere Fahrer auf die Strecke. Dabei war Stefan Bradl der erste Vollzeit-Grand-Prix-Pilot, der seine Runden drehte.

Um 19:00 Uhr Lokalzeit waren alle Fahrer auf dem Kurs. Marc Marquez und Scott Redding führten zu Beginn der Session. Valentino Rossi erlebte einen unglücklichen Beginn des Tests, denn er stürzte in Kurve 10. Der Movistar Yamaha MotoGP Pilot blieb glücklicherweise unverletzt. 

Durch einen Sturz von Aleix Espargaro gegen Testende wurde die Session kurz unterbrochen, bis der Streckenabschnitt in Kurve 14 wieder freigegeben wurde. Glücklicherweise war auch Espargaro unverletzt und konnte weiter testen.

Während der zweiten Hälfte des Testtages standen Andrea Iannone, Maverick Viñales und Jorge Lorenzo jeweils an der Spitze. Lorenzo beendete den ersten Testtag schließlich vorn. Eine 1:55.452 war seine Bestzeit des Eröffnungstages, 1.3 Sekunden langsamer als die Pole-Runde 2015, aber 0.428 Sekunden vor Viñales auf Platz zwei. Das Movistar Yamaha MotoGP Team entschied sich dafür, einen Hybrid aus 2015 und 2016er Bike zu fahren. Lorenzo und Rossi fuhren in Katar ausgedehnte Tests damit.

Viñales setzte sein beeindruckendes Tempo von Phillip Island fort. Der Team Suzuki Ecstar Pilot belegte Platz hinter Lorenzo. Tsuda, der Suzuki Testfahrer, ist bisher der einzige Suzuki Fahrer, der mit dem komplett stufenlosen Getriebe unterwegs war, aber Viñales und Aleix Espargaro hoffen, es am zweiten Tag zu probieren und im ersten Rennen zu verwenden.

Drittschnellster und 0.442 Sekunden hinter seinem Teamkollegen war Valentino Rossi, der nach seinem frühen Sturz noch 33 Runden fuhr. Da beide Yamaha Bikes innerhalb der Top-3 lagen, sollte bereits klar sein, dass sie während der Saison wie schon 2015 zu Titelanwärtern werden. Rossi fuhr wie Viñales und Lorenzo in den 1:55er Zeiten. Das Trio schaffte es als einzige Piloten unter die 1:56er Marke.

Führender Ducati-Pilot war Andrea Iannone, der nun zum ersten Mal die beiden 2016er Desmosedici pilotieren darf. Mit 53 Runden legte der Ducati Team Pilot die größte Distanz zurück und landete 0.667 Sekunden hinter Lorenzo. Mit Scott Redding landete ein weiterer Ducati Pilot in den Top-5. Der Brite bewies, dass die GP15 noch immer konkurrenzfähig ist.

In Form von Hector Barbera und Andrea Dovizioso folgten zwei weitere Ducatis, die für insgesamt vier Ducati Maschinen innerhalb der Top-10 sorgten – mehr als jeder andere Hersteller aufweisen kann. Barbera beeindruckte erneut auf der Avintia Racing Ducati. Er belegte Platz sechs und lag 0.068 Sekunden vor Dovizioso auf der Werksmaschine.

Bester Honda Pilot war Cal Crutchlow auf Platz acht, 1.058 Sekunden hinter Lorenzos Bestzeit. Ein Sturz in Kurve 14, kurz vor Espargaros Abflug, sorgte für ein leichtes Durcheinanderkommen der Testpläne des LCR Honda Fahrers. 0.007 Sekunden hinter ihm landete sein Landsmann Bradley Smith auf der Monster Yamaha Tech 3 Maschine. 

Marc Marquez komplettierte die Top-10. Der Repsol Honda Pilot war nicht in der Lage, sein Top-3-Tempo von Phillip Island vor zwei Wochen erneut zu gehen. Nach der wiederauflebenden Form in Australien schien es, als hätte Honda vor Saisonbeginn am 20. März auf der Strecke in Katar noch immer viel zu tun.

Aleix Espargaro beendete den Tag nach seinem Sturz auf Platz elf. Er war 0.7 Sekunden langsamer als sein Teamkollege Viñales. Sein jüngerer Bruder Pol Espargaro lag 0.195 Sekunden zurück auf Platz zwölf und vor Dani Pedrosa, der einen weiteren schwierigen Testtag erlebte.

Yonny Hernandez und Loris Baz rundeten die Top-15 ab. Beide lagen innerhalb von zwei Sekunden zur Bestzeit. 2.398 Sekunden hinter der Spitze landete Jack Miller. Der Losail International Circuit scheint sich als eine große Herausforderung für sein noch immer verheilendes Bein darzustellen. Michele Pirro, der Danilo Petrucci beim Test ersetzt, belegte Platz 17. Er hilft dem Octo Pramac Yakhnich Team beim Erkunden ihrer GP15. 

Für Tito Rabat bewies sich der Test bisher als frustrierend. Er stürzte in Kurve zwei und war nicht in der Lage dichter als zweieinhalb Sekunden an Lorenzo heranzukommen.

Eines der Highlights vor dem Katar-Test war die Präsentation der neuen RS-GP 2016. Stefan Bradl beendete den Tag jedoch nur auf Platz 19. Bradl und Bautista (Platz 22) waren schon zuvor bei einem Privattest in Katar, während der Rest des Feldes in Australien testete. Beide sind sich aber wohl bewusst, dass sie noch viel Arbeit am neuen Bike vor sich haben.

Eugene Laverty belegte Platz 20 und lag damit noch 0.475 Sekunden vor Honda Testfahrer Hiroshi Aoyama. Der Japaner fuhr verschiedene Tests für Honda mit Winglets am Bike. Damit reiht sich Honda zu Yamaha und Ducati ein, die bereits 2015 und in der Vorsaison 2016 mit verschiedenen Winglets experimentiert haben.

Der Test geht 16:00 Uhr Ortszeit am Donnerstag weiter und endet Freitagabend.

Die kompletten Zeitenlisten gibt’s hier.

Tags:
MotoGP, 2016, QATAR MOTOGP™ OFFICIAL TEST, T1, Maverick Viñales, Valentino Rossi, Jorge Lorenzo

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