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Folger & Cortese: Achterbahn der Gefühle beim Saisonauftakt

Folger & Cortese: Achterbahn der Gefühle beim Saisonauftakt

Für das Dynavolt Intact GP Team nahm ein hocherfolgreiches Grand-Prix-Wochenende in Katar ein bitteres Ende.

Polesetter Jonas Folger stürzte nach nur zwei Runden in Führung liegend. Teamkollege Sandro Cortese kämpfte ums Podium, wurde dann aber für einen Frühstart bestraft. Jetzt gilt es, Erfahrungen mitzunehmen, einen Haken dranzusetzen und es beim nächsten Mal umso besser zu machen.

Es hätte für das Dynavolt Intact GP Team ein großartiger Saisonauftakt werden können. Vorjahressieger Jonas Folger sicherte sich im Qualifying die Pole-Position. Der 22-Jährige startete überlegen in den Commercial Bank Grand Prix of Qatar und hatte nach zwei Runden bereits 1,5 Sekunden Vorsprung gewonnen. Doch dann passierte das, womit keiner in der Intact GP-Box gerechnet hätte, Jonas Folger machte einen Fehler und stürzte. Plötzlich waren alle Euphorie und die berechtigte Hoffnung auf einen Sieg verflogen.

Währenddessen war Sandro Cortese auf den fünften, und zwei Umläufe später auf den vierten Platz vorgefahren. Ganze sechs andere Fahrer hatten zwischenzeitlich eine Boxendurchfahrtsstrafe für Frühstarts erhalten. Dazu gehörten auch Rins, Zarco, Lowes und Schrötter. Sandro lieferte sich einen starken Zweikampf mit Simone Corsi und befand sich auf Podiumskurs. Doch dann folgte die nächste Enttäuschung für das Intact GP-Team. Dem Kalex-Piloten wurde zwei Runden vor Ziel ebenfalls ein Frühstart aufgezeigt und eine 20-Sekunden-Strafe aufgebrummt. Aus einem theoretischen dritten Platz wurde der 15. Rang.

Trotz des ernüchternden Beginns der Rennsaison, wird die Dynavolt Intact GP-Mannschaft jetzt erst recht Kampfgeist zeigen. Es folgen noch 17 weitere Möglichkeiten. In zwei Wochen geht es in Argentinien weiter, dann ist Termas de Rio Hondo Schauplatz für das zweite Rennen des Jahres 2016.

Jonas Folger: „Ich hatte einen guten Start und ich wollte probieren, gleich vorne wegzufahren. Das ist mir auch gelungen, aber ich habe es mit vollem Tank übertrieben und zu spät gebremst. Vielleicht hätte ich etwas den Speed herausnehmen sollen. Ich wollte einfach zu viel und dann ist mir eben der Fehler passiert. Das kann man nicht mehr ändern. Es hätte heute ein großer Tag für uns werden können. Jetzt müssen wir nach vorne schauen!“

Sandro Cortese: „Ich finde keine Worte. Ich habe eines meiner besten Moto2-Rennen abgeliefert und habe alles gegeben. Wie hart wir gearbeitet und wie viel wir geopfert haben, und dann landet man auf dem 15. Platz. Die Jungs haben großartige Arbeit geleistet und wir haben uns super über das ganze Wochenende gesteigert. Mir ist zum Schluss der Gang rausgesprungen, sonst hätte ich Dritter werden können. Ich bin einfach nur enttäuscht, aber wir müssen den Blick nach vorne richten und so weiterarbeiten.“

Tags:
Moto2, 2016, COMMERCIAL BANK GRAND PRIX OF QATAR, RAC, Dynavolt Intact GP

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