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Home Heroes: Auf in den Süden

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Gabriel Rodrigo und Yonny Hernandez bezeichnen den Gran Premio Motul de la República Argentina 2016 als ihr Heimrennen.

Zum dritten Mal in Folge wird die MotoGP™ Weltmeisterschaft auf dem Termas de Rio Hondo Circuit in Argentinien fahren. Yonny Hernandez (Aspar MotoGP Team) ist zwar aus Kolumbien, nennt den Argentinien GP aber sein Heimrennen. Für Gabriel Rodrigo (RBA Racing Team) ist der Argentinien GP die wahre Heimrunde. Obwohl er in Spanien geboren wurde, ist sein Erbe sehr argentinisch und er fährt zudem unter argentinischer Flagge.

Nachdem er seine Jugend in Spanien verbrachte sicherte sich Rodrigo mehrere Podestplätze in der CEV Championship und kam 2015 Vollzeit in die Moto3™ Weltmeisterschaft. Er erlebte ein schwieriges Rookie-Kahr mit vielen Stürzen und ohne Punkte. Selbst nach nur einer Runde 2016  sieht diese Saison schon positiver aus und die ersten WM-Punkte beim Heimrennen zu holen, könnte einem wahr gewordenen Traum für Rodrigo gleichen.

Hernandez beeindruckte direkt bei seinem Schritt auf die Weltbühne. Die Fans bewunderten seinen Fahrstil. Mit Motocross- und Supermoto-Hintergrund fühlt sich der Kolumbianer besser, wenn das Motorrad komplett seitlich ist. Die neuen Michelin-Reifen haben seinen Stil noch spannender gemacht. Nun sieht man öfter einmal Qualm an seinem Hinterrad.

Nachdem er seine ersten Jahr auf einer wenig kraftvollen CRT Maschine verbrachte, wechselte Hernandez für die letzten fünf Runden 2013 auf Ducati-Power. Seine Ergebnisse verbesserten sich direkt mit vier Punkteergebnissen. Dennoch war es nicht leicht. Der Argentinien GP 2015 lief nicht ganz nach Plan, denn sein Bike ging in Flammen auf. Sein Heimrennen 2014 lief mit einem zwölften Platz auf der Ducati besser.

Als erster Kolumbianer in der Weltmeisterschaft hat Hernandez sein Land bereits stolz gemacht. 2010 und 2011 holte er sechs Top-10-Ergebnisse in der Moto2™ Weltmeisterschaft. Seit 2012 war platz sieben beim Malaysia Grand Prix 2014 sein bestes Ergebnis in der Königsklasse. Hin und wieder landet er in den Top-10 und holt regelmäßig Punkte.

Sieben Mal hat Hernandez die bestehende Ordnung in Q1 durcheinandergebracht und war schon oft in der Lage vereinzelte schnelle Runden zurückzulegen. Aber die größte Schwäche von Hernandez ist seine Konstanz. Grund dafür ist sein wilder Fahrstil. Zudem schafft er es nicht, sein Q1-Tempo mit in den Renntag zu nehmen.

Argentiniens erfolgreichster Fahrer bleibt Sebastian Porto, der sieben Siege in der 250ccm Klasse holen konnte, sein letzter beim Dutch TT 2005. Nach seinem Ausstieg aus der Weltmeisterschaft kehrte Porto zum ersten Argentinien GP 2014 mit einer Wildcard zurück. Er landete im Moto2™ Rennen auf Platz 23.

Tags:
MotoGP, 2016, GRAN PREMIO MOTUL DE LA REPÚBLICA ARGENTINA, Sebastian Porto, Gabriel Rodrigo, Yonny Hernandez, OCTO Pramac Yakhnich, RBA Racing Team

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