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#AmericasGP: Reifen und Beschleunigung in Austin im Fokus

#AmericasGP: Reifen und Beschleunigung in Austin im Fokus

Zwei Runden der MotoGP™ 2016 haben fünf verschiedene Podestkandidaten hervorgebracht. Nun kommt die WM nach Austin, wo Marquez immer siegte.

Der Red Bull of the Americas begann am Donnerstag traditionell mit der Pressekonferenz. Der Sieger von Argentinien, Marc Marquez, begann: „Austin ist eine Strecke, die in der Vergangenheit wirklich gut für mich war. Wir werden sehen, wie es dieses Jahr ist. Ehrlich gesagt sind wir hier in den letzten Jahren schon immer mit einem wirklich starken Gefühl angekommen. Das Gefühl auf dem Bike ist jetzt auch wirklich gut, aber hier gibt es viel Beschleunigungszonen und momentan verlieren wir dort am meisten.“

Der Repsol Honda Pilot will zusammen mit seiner Crew an diesem Wochenende versuchen, die Beschleunigung zu verbessern. Er ergänzte: „Honda und mein Team arbeiten hart, also glaube ich, dass wir uns in diesem Punkt Schritt für Schritt verbessern können und ich bin wirklich glücklich, hier zu sein. Es scheint als wäre die USA ein gutes Land für mich.“

Für Valentino Rossi sieht der Rekord der letzten Jahre in den USA nicht ganz so rosig aus wie bei seinem spanischen Kontrahenten. Dennoch ist der Zweite von Argentinien zuversichtlich: „Diese Strecke ist sehr schwierig, so lang und technisch anspruchsvoll. In den letzten Jahren war das nicht die beste Strecke für uns, aber letztes Jahr war nicht so schlecht, denn ich konnte am Ende aufs Podium fahren. Das war ein gutes Ergebnis.“

„Sicherlich wird dieses Jahr alles anders, denn wir müssen die Michelin-Reifen auf diesem Asphalt kennenlernen und auf diesem Kurs“, fuhr der Movistar Yamaha Pilot fort. „Normalerweise hatten wir hier immer viel mit der Front zu kämpfen, aber nun müssen wir herausfinden, ob wir mit diesen Reifen das gleiche Problem haben werden.“

Sein Movistar Yamaha Teamkollege rutschte am letzten Sonntag in Argentinien nach wenigen Runden übers Vorderrad weg und will die verlorenen Punkte nun wieder aufholen. „Sicherlich bin ich normal ein ziemlich sicherer Fahrer. In Argentinien waren die Streckenbedingungen für alle wirklich kompliziert, aber einige blieben sitzen und ich habe eben einen Fehler gemacht“, gab Jorge Lorenzo ohne Umschweife zu.

„Ich fühlte mich auf dem Bike in den ersten Runden nicht toll und habe viele Meter auf die Spitzengruppe verloren und statt mit Geduld abzuwarten, ob es auf dem zweiten Bike vielleicht besser ist, habe ich einfach zu hart in dieser ersten Kurve gepusht, wo noch viele Pfützen waren. Das kann passieren. Niemand ist perfekt und ich habe diesen Fehler gemacht und versuche nun in Zukunft daraus zu lernen“, fuhr er fort.

Lorenzo will das Rennen in Argentinien schnell vergessen und hofft in Austin nun auf normale Bedingungen. „Theoretisch ist diese Strecke schwer für uns. Aber wenn es ein Jahr gibt, um gut zu sein, dann ist es dieses“, ergänzte er. Zu den Gerüchten seines möglichen Ducati-Wechsels antwortete der Mallorquiner nur: „Ich kann noch nicht mehr sagen als in Argentinien.“

Zur Pressekonferenz war auch Eugene Laverty geladen, der auf dem Termas de Rio Hondo Circuit einen beeindruckenden vierten Platz einfahren konnte. „Das war ein etwas verrücktes Rennen. Als wir auf Startplatz 17 losgefahren sind, hätte ich nie erwartet auf Platz vier zu landen – nicht mal beim Start des Rennens oder zu Beginn der letzten Runde als ich noch an achter Position lag. Ich fuhr über die Ziellinie und wusste überhaupt nicht, wo ich war. Er in der ersten Kurve schaute ich hoch zum Turm und sah ‚Lav’ auf P4. Das war ein großartiger Moment“, strahlte der Nordire.

„Die Strecke in Austin ist wirklich gut“, erklärte Maverick Viñales später. „Ich mag sie sehr und sie ist eine meiner Favoriten, weil ich meinen Fahrstil hier besser nutzen kann.“ Das letzte Jahr gestaltete sich für den Rookie in Austin jedoch schwierig. „Das war erst mein zweites MotoGP™ Rennen und das Bike war nicht so wie heute“, begründete er. „Für diesen Grand Prix bin ich ziemlich zuversichtlich und sicherlich werden wir hart arbeiten und versuchen, nicht zu wiederholen, was uns in Argentinien gelungen ist“, spielte Viñales auf seinen Ausfall an.

Ein weiterer Crash-Pilot in Argentinien war Andrea Iannone, der bei seinem Sturz direkt seinen Ducati Teamkollegen Andrea Dovizioso mit ins Aus gekegelt hatte. „Das ist ein sehr schlechter Start in die Saison. Das war mein Fehler und es ist schwierig, weil es mein Teamkollege ist und wir beide gestürzt sind. Besonders für mich ist das schwer“, gab der Italiener zu.

Vor dem Rennwochenende in Texas durfte Iannone zusammen mit Repsol Honda Pilot Dani Pedrosa und MotoGP™ Legende Kevin Schwantz der NASA einen Besuch abstatten. „Das ist eine unglaubliche Erfahrung. Ich bin wirklich glücklich darüber. Ich war sogar etwas emotional als ich mit den Leuten im Weltraum sprach, denn das ist einfach eine andere Welt! Sie bleiben sechs Monate im Space Shuttle und kommen dann zurück. Aber ich denke, das ist alles anders, kein wirkliches Leben. Es war aber eine gute Erfahrung und sehr interessant für uns“, schloss er ab.

 

Tags:
MotoGP, 2016, GRAN PREMIO MOTUL DE LA REPÚBLICA ARGENTINA, Jorge Lorenzo, Maverick Viñales, Eugene Laverty, Marc Marquez, Andrea Iannone, Valentino Rossi, Repsol Honda Team, Pull & Bear Aspar Team, Ducati Team, Team SUZUKI ECSTAR, Movistar Yamaha MotoGP

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04.45 and back to it!!! On way buenos aires international and hopefully USA bound!! Onit

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Race shot, Sunday #ArgentinaGp . Though race with mixed conditions... We are in Texas already!

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Made it to Austin safe and sound. Looking to ride bicycle tomorrow, if anyone has a route idea let me know. MTB or Road, I'm not fussy.