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Folger: „Das Wochenende war nicht ganz einfach“

Folger: „Das Wochenende war nicht ganz einfach“

Das Dynavolt Intact GP Team konnte das Wochenende in Texas mit einem starken fünften Platz für Jonas Folger meistern.

Dynavolt Intact GP-Fahrer Jonas Folger bestätigte mit einem cleveren Rennen in Austin, dass er zur Zeit überall schnell sein kann. Auf dem sonst in der Vergangenheit für ihn schwierig zu bewältigenden Circuit of The Americas kämpfte er in der Gruppe ums Podium und überquerte die Ziellinie schließlich an fünfter Position. Sandro Cortese gewann ebenfalls wichtige Punkte, indem er einen soliden zwölften Platz einfuhr.

Für das Dynavolt Intact GP Team gehörte der COTA in der Vergangenheit immer zu den schwierigsten Strecken des Jahres. Auch für Jonas Folger war der Texas-Circuit in den letzten Jahren nie ganz einfach. Beim heutigen Grand Prix von Amerika 2016 allerdings passte alles und der 22-Jährige bewies erneut, dass er diese Saison keine halben Sachen macht.

Er startete von Platz sieben und hing sich sofort an die Spitzengruppe. Rennsieger Alex Rins jedoch legte ein derart hohes Tempo vor, welches letztendlich nur der Brite Sam Lowes mitgehen konnte. Dahinter entstand ein Battle um den dritten Podiumsplatz, der es in sich hatte. Sechs Fahrer gehörten zur Verfolgergruppe, bei der Jonas an hinterer Stelle auf den besten Angriffsmoment wartete. Nachdem Takaaki Nakagami stürzte, ließ er Tom Lüthi und Simone Corsi hinter sich, Johann Zarco und Dominique Aegerter hingegen waren nicht mehr einzuholen. Als Fünfter addierte der Intact GP-Pilot, nach dem Podium in Argentinien, weitere elf Punkte auf sein Konto und verbesserte sich auf WM-Rang sechs.

Für Sandro Cortese beinhaltete das dritte Saisonrennen ebenfalls eine positive Wendung zur Vergangenheit. Auch für den 'alten' Hasen im Dynavolt Intact GP-Team war der Kurs in Austin stets ein schwieriges Pflaster. In diesem Jahr versuchte er, seinen Fahrstil umzustellen, um der Spitze wieder näher zu kommen. Er fuhr nach 19 Runden einen sicheren 12. Platz nach Hause. Ein Ergebnis, was im ersten Moment bei dem 26-Jährigen nicht für Jubel sorgte, jedoch das positive Gefühl weckte, das er sich auf dem richtige Weg befindet. Nach seinem Ausfall in Argentinien, konnte Sandro in den USA nun vier Punkte sammeln und liegt derzeit an 20. Position.

In zwei Wochen kehrt das Team nach Jerez de la Frontera in Südspanien zurück, wo endlich das erste Europarennen (22.-24. April) stattfindet.

Jonas Folger: „Das Wochenende in Austin war nicht ganz einfach. Vor allem am Freitag war es sehr schwierig, aber am Samstag haben wir die Abstimmung gut hinbekommen. Ich musste mich vom fahrerischen her ziemlich schnell umstellen, weil die Übersetzung im Vergleich zum Freitag sehr unterschiedlich war. Im Rennen hätte ich eventuell etwas eher attackieren sollen. Ich habe ziemlich lange abgewartet. Ab Runde sechs habe ich probiert, nach vorn zu kommen, dabei sind mir ein paar Fehler passiert. Aber zum Schluss hat es doch noch für den fünften Platz gereicht. Damit können wir zufrieden sein, wir haben wichtige Punkte mitgenommen. Ich wäre natürlich gern aufs Podium gefahren, das war unser Ziel. Aber in Jerez werde ich wieder angreifen. Das ist eine Strecke, die mir besser liegt.“

Sandro Cortese: „Es war im Vergleich zu den Jahren zuvor für mich ein positiveres Rennen hier in Austin, obwohl ich natürlich mit Platz zwölf nicht zufrieden bin. Es war ein sehr schwieriges Wochenende. Aber wir haben ein paar Punkte mitgenommen und jetzt müssen wir uns auf die Europarennen konzentrieren. Das Positivste war, dass wir viel dazugelernt haben. Ich habe in der Vergangenheit viele Fehler gemacht, die wir momentan versuchen auszumerzen. Wenn man drei Jahre so gefahren ist wie ich, es aber nie konsequent nach vorne geschafft hat, liegt das Hauptaugenmerk zur Zeit darauf, meinen Fahrstil zu ändern. Das kann nicht sofort funktionieren, sondern nimmt etwas Zeit in Anspruch. Ich bin optimistisch, das wir das schaffen. Das Team hat wieder super Arbeit geleistet und jetzt freue ich mich auf Jerez.“

Tags:
Moto2, 2016, RED BULL GRAND PRIX OF THE AMERICAS, RAC, Dynavolt Intact GP

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