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Team Suzuki Ecstar fährt privaten COTA-Test

Team Suzuki Ecstar fährt privaten COTA-Test

Maverick Viñales und Aleix Espargaro blieben für einen weiteren Testtag in Austin.

Die Team Suzuki Ecstar Fahrer Maverick Viñales und Aleix Espargaro blieben nach dem Red Bull Grand Prix of The Americas für einen weiteren Tag in Austin, um Updates ihrer Werks-GSX-RR Maschinen zu testen und die Daten von den ersten drei Rennen noch einmal anzusehen.

Die ersten drei MotoGP™ Events 2016 lieferten der Suzuki Rennabteilung in Japan zahlreiches Feedback, was zu einigen Updates in Sachen Setup und Elektronik führte. Der Fokus lag auf dem neuen Chassis für 2016, verschiedene Setup-Optionen herauszufinden und das Elektronikpaket weiterzuentwickeln.

Leichter Regen am Morgen verkürzte die Zeit auf der Strecke, aber Viñales und Espargaro konnten die exklusive Testsession dennoch nutzen und berichteten am Ende des Tages über positive Fortschritte.

Maverick Viñales: „Wir haben heute einige weitere Konfigurationen des 2016er Chassis ausprobiert, um sie mit dem zu vergleichen, das wir in der Vorsaison gefahren sind und dem, das wir in den ersten drei Rennen hatten und wir sind glücklich, dass wir herausgefunden haben, dass diese neuen Konfigurationen im Rennen zu einem positiveren Ergebnis führen könnte. Nach diesem Test bereue ich vielleicht meine erste Wahl ein bisschen, aber das ist normal – alle Aspekte haben positive und negative Seiten und du brauchst Zeit, um das genau herauszufinden. Manchmal dauert es länger, also ist es gut, dass wir diesen Test gefahren sind, denn wir konnten wirklich in die Tiefe gehen und wissen das Potential beider Chassis jetzt besser einzuschätzen. Das liefert uns eine doppelte Option und ich kann jetzt nicht ausschließen, dass wir das eine oder andere an die jeweiligen Besonderheiten der Strecke anpassen werden. Grundsätzlich suchen wir nach etwas mehr Traktion und wollen auch effektiver hart bremsen können, was erneut mit dem Grip am Hinterrad zu tun hat. Die Modifikationen des Setups, die wir hier vorgenommen haben, zeigten sich als effektiv, denn meine Rundenzeiten waren ziemlich gut und das ist etwas, was mich sehr glücklich macht. Wir haben außerdem einige Schritte mit der Elektronik nach vorn gemacht – das ist eine weitere Sache, die uns helfen könnte und es ist gut zu sehen, dass wir kontinuierliche Fortschritte machen. Der Test hier war sehr wichtig – es ist gut, die Situation nach drei Rennen noch einmal einzuschätzen und zu sehen, wo wir stehen, damit wir nun eine deutlichere Vorstellung davon haben, welche Richtung wir einschlagen müssen.“

Alexi Espargaro: „Es ist gut, dass wir diese Möglichkeit hatten, hier zu testen, denn uns fehlte etwas Information und nun haben wir eine deutliche Vorstellung davon, wo wir stehen. Wir haben uns hauptsächlich auf das Chassis konzentriert, wo wir jetzt einige neue Setups zum Testen der 2016er Version hatten, damit wir sie mit den Konfigurationen vergleichen konnten, die wir im Winter hatten und auch am 2015er Chassis, das wir seit Katar genutzt haben. Wir haben beim Setup gestartet, dass wir im Qualifying von Katar hatten und haben von dort weitergemacht. Die Unterschiede zwischen dem 2015er Chassis und den Konfigurationen von 2016 sind nicht so groß, aber ihre Stärken sind anders und das liefert uns weitere Optionen, die wir noch ausschöpfen können, wenn es darum geht sich besser von eine Strecke an die andere anzupassen. Heute hat sich mein Vertrauen verbessert und auch meine Rundenzeiten und das macht mich glücklich, nach bisher drei harten Rennen. Ich arbeite noch immer an meinem Fahrstil, um ihn besser an die Michelin Reifen anzupassen und auch deshalb haben wir einige Variationen meiner Sitzposition auf dem Bike probiert. Die Elektronik war ein weiterer Bereich, den wir getestet haben – wir müssen noch immer tiefer rein gehen, um sie besser zu verstehen und jede Änderung hilft uns dabei mehr zu lernen. Es ist gut, dass wir diesen Test hatten – er hat mir dabei geholfen meine Ideen noch einmal zu überdecken und mich wieder auf unseren Weg zu konzentrieren.“ 

Tags:
MotoGP, 2016, RED BULL GRAND PRIX OF THE AMERICAS, Maverick Viñales, Aleix Espargaro, Team SUZUKI ECSTAR

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