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Die MotoGP™ bleibt für einen Testtag in Jerez

Die MotoGP™ bleibt für einen Testtag in Jerez

Nach einem anstrengenden Rennwochenende werden die MotoGP™ WM-Fahrer am Montag zum Testen wieder auf der Strecke sein.

Der Montag nach dem Gran Premio Red Bull de España bietet für viele MotoGP™ Teams eine erste Chance seit dem Vorsaisontest in Katar, etwas auszuprobieren. Obwohl das Rennwochenende aus vier Freien Trainings und 20 Minuten Warm-Up besteht, haben all diese Session das Ziel des jeweiligen Rennens und die Teams haben wenig Zeit, um mit radikalen Veränderungen herumzuexperimentieren.

Selbst ein nur eintägiger Test liefert die Chance dafür. Mit den Daten von vier Rennwochenenden ausgestattet haben alle Fahrer der Königsklasse und ihre jeweiligen Teams viel abzuarbeiten.  Für Yamaha, Honda und Ducati bleiben die Motoren eingefroren, aber Aprilia hat hinter den Kulissen hart gearbeitet und wird mit einigen Updates kommen. Am Wochenende experimentierte Aprilia bereits mit Winglets und damit an der Aerodynamik – einem Bereich, den sie noch weiter verfeinern wollen.

Team Suzuki Ecstar ist eines der wenigen Teams, das seit Katar bereits getestet hat, da ihnen unbegrenzte Testfahrten zugestanden werden. Dennoch haben sie viel auszuprobieren und werden erneut mit Winglets testen, die Aleix Espargaro am Wochenende bereits in einer Session probierte. Maverick Viñales wird versuchen den Grip am Hinterrad zu verbessern, nachdem er damit im Rennen Probleme hatte. Bei ihrem Privattest in Austin verglichen sie die Chassis aus 2015 und 2016.

Die Ducati-Fahrer werden am Montag ebenso versuchen, ihr Gefühl zu verbessern, denn alle hatten in Jerez mehr Probleme als bei den vorhergehenden Runden. Der spanische Kurs ist oft ein guter Indikator für die Gesamtleistung in den europäischen Rennen der Meisterschaft und Ducati ist mit einer besten Platzierung von Rang sieben nicht zufrieden.

Der Test wird Honda die Chance geben herauszufinden, warum Marc Marquez (Repsol Honda) im Laufe des Rennens so starken Reifenabbau hatte. Nach einem schwierigen Start ins Jahr wird der Rest der Honda Fahrer den Test damit verbringen, nach einem besseren Gefühl auf der RC213V zu suchen und damit auf Marquez aufzuholen.

Mit Platz eins und zwei im Rennen könnte Yamaha mit ihrer Leistung zufrieden sein, aber sie wissen besser als jeder andere, dass man sich in der MotoGP™ nie auf seinen Lorbeeren ausruhen sollte. In den ersten Rennen hatten beide Movistar Yamaha MotoGP Maschinen Winglets und wechselnde Tank-Positionen. Es steht außer Frage, dass am Montag weitere Experimente stattfinden werden. Bradley Smith (Monster Yamaha Tech 3) wartet auf diesen Test bereits, seit er schon zu Beginn der Saison seinen Weg mit den neuen Hinterreifen verloren hat.

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Tags:
MotoGP, 2016, GRAN PREMIO RED BULL DE ESPAÑA

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