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Bradl: "Produktiver Testtag zum Abschluss in Jerez"

Bradl: 'Produktiver Testtag zum Abschluss in Jerez'

Unmittelbar im Anschluss an den Gran Premio de Espana absolvierten Stefan Bradl und sein Aprilia Racing Team Gresini einen Test.

Nach einem schon wegen des heissen Wetters anstrengenden Wochenende in Andalusien wartete auf den deutschen MotoGP-Pilot gleich der nächste Einsatz. Am Montag nach dem Rennen stand ein Test auf gleicher Strecke auf dem Programm. Bei ähnlichen Bedingungen wie tags zuvor legte Bradl 66 Runden zurück. Von Aprilia gab es einige Neu- und Weiterentwicklungen für die Aprilia RS-GP zu testen, sowie auch ein Reifentest zur Agenda gehörte. Nach Beendigung der Testarbeit kurz vor 18:00 Uhr war Bradl mit den Ergebnissen und dem erledigten Job zufrieden.
 
Bevor die Weltmeisterschaft in knapp zwei Wochen mit dem fünften Saisonrennen in Le Mans fortgesetzt wird, muss Bradl zuvor noch zu einem privaten Test auf der italienischen Rennstrecke nach Mugello.
 
Stefan Bradl: "Das war heute ein unglaublich harter Arbeitstag. Aprilia hat viele neue Teile zu diesem Test gebracht. Zudem mussten wir auch vier neue Vorderreifen-Typen beurteilen. Anhand der Rundenanzahl ist gut ersichtlich, dass wir heute sehr fleissig waren. Der Test mit den jeweiligen Neuheiten verlief sehr aufschlussreich, die ersten Eindrücke sind gut. Natürlich muss man die einzelnen Dinge auch noch auf anderen Strecken testen. Das werden wir auch schon nächsten Montag in Mugello machen und dann werden wir sehen, was davon in Le Mans zum Einsatz kommt bzw. dort weiter ausprobiert wird. Die bedeutendsten Teile waren eine neue Schwinge sowie auch ein neues Chassis. Leider konnten wir nicht allzu viele Runden mit diesen neuen Teilen fahren, weil wir uns auch mit den neuen Vorderreifen befassen mussten. Dieser Test musste in einem gewissen Zeitfenster stattfinden, um sinnvolle Aufschlüsse zu bekommen. Von der Mischung her gab es kaum Unterschiede, vielmehr unterscheidet sich die Karkasse. Aus unserer Sicht konnten wir schnell feststellen, dass einige Typen brauchbar, sowie andere gleich in die Ecke zu stellen sind. Man muss allerdings abwarten, bis Michelin die Eindrücke aller Fahrer ausgewertet hat. Doch das war längst nicht alles. Darüber hinaus haben wir uns natürlich auch mit der Elektronik inklusive dem Motor-Mapping beschäftigt. Alles zusammen brachte viele positive Erkenntnisse. Von dem her war es ein sehr produktiver Test. Hinsichtlich der Rundenzeit war es sogar ein erfolgreicher Tag, nachdem ich heute meine schnellste Zeit des gesamten Wochenendes fuhr. Das sollte allerdings nicht überbewertet werden, da ich mich am Wochenende schwer tat eine super schnelle Runde hinzuknallen. Doch von der Konstanz her waren wir gut unterwegs. Ausserdem waren von meinem Gefühl her die Streckenbedingungen heute ein wenig besser. Insgesamt betrachtet bin ich aber mit der getanen Arbeit zufrieden. Zugleich bin ich jetzt auch müde und ausgelaugt. Ein paar Tage Ruhepause werden mir guttun, bevor nächste Woche zuerst mit dem Test und später dann mit dem Grand Prix in Le Mans wieder viel Arbeit auf uns wartet.”

Tags:
MotoGP, 2016, Stefan Bradl, Aprilia Racing Team Gresini

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70laps of learning today with the @Tech3Racing boys. We improved more than we hoped, but still less than what we need. Next Stop is LeMans