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KTM testet in Brünn

KTM testet in Brünn

KTM hat in Brünn für den Einstieg in die MotoGP™-Klasse getestet, allerdings wurde man durch schlechtes Wetter ausgebremst.

Den ersten Tag des zweitägig geplanten Tests verbrachte die KTM-Mannschaft in der Box. Die Asphalt- und Lufttemperaturen waren für ein effektives Arbeiten auf der Strecke zu niedrig. Erst am zweiten Tag zeigte sich die Sonne, allerdings war es weiterhin kalt, sodass auch hier die Fortschritte an der KTM RC16 etwas ausgebremst wurden.

Mike Leitner (Vice President Onroad): „Das Team hat die Leistung merklich steigern können und es gab keine Probleme. Nach den beiden Tests Anfang des Jahres kamen alle noch besser vorbereitet an die Strecke und alle waren auf ihre Aufgaben konzentriert. Ein großes Kompliment geht an unsere beiden Test-Fahrer, die trotz des wenig optimalen Wetters einen exzellenten Job gemacht haben. Das bedeutet, dass wir auf der technischen Seite ein gutes Programm abspulen konnte.“ 

Sebastian Risse (Technical Director Onroad): „Da die Sonne bei unseren Tests noch nicht mit uns war, haben wir in unserem Test-Programm noch einiges offen. Darum müssen wir jetzt noch genauer hinhören, was unsere Fahrer wollen und dann Prioritäten setzen. Wir schauen uns derzeit die Elektronik ganz genau an, aber auch das Feeling für die Reifen. Wir brauchen jetzt unbedingt ideale Strecken-Bedingungen, um das Feintuning hinzubekommen und um herauszufinden, was uns konstanter und – vor allem – schneller macht.“

Mika Kallio (Testfahrer MotoGP™): „Wenn wir gestern raus lassen können wir mit den heutigen Fortschritten zufrieden sein. Wir haben unser Programm am zweiten Tag noch einmal angepasst und haben ein paar Dinge bei der Ergonomie probiert, aber wir haben auch am Motor und dem Mapping Leider war es mit konstanten zehn Grad Luft- und Asphalttemperatur zu kalt für ordentlichen Grip, aber wir haben für den nächsten Test einen klaren Plan und wir wissen, was wir besser machen müssen.“ 

Randy de Puniet (Testfahrer MotoGP™): „Leider war auch heute das Wetter nicht so, wie wir uns das gewünscht hätten, aber trotzdem konnten wir viel Arbeit an der Traktionskontrolle, der Motorbremse und dem Chassis absolvieren. Das Team hat seit dem letzten Test einige sehr gute Arbeit geleistet und das waren wirklich große Fortschritte. Wir werden von Test zu Test besser. Ich fühle mich im Team sehr wohl und ich hoffe, dass sie das gleiche über mich sagen.“

Das KTM MotoGP™ Factory Racing Team wird das nächste Mal im Süden Europas testen.

Tags:
MotoGP, 2016, Mika Kallio, Randy de Puniet

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