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Moto3™ Frankreich: Vier Sieger in vier Rennen bisher

Moto3™ Frankreich: Vier Sieger in vier Rennen bisher

In der Moto3™ Klasse geht es auf der engen Strecke von Le Mans immer eng zu – gerade in den letzten beiden Kurven.

Die Moto3™ Weltmeisterschaft gehört schon immer zu den spannendsten Rennen der Wochenenden, das 30 Fahrer starke Feld liefert sich um jede Position erbitterte Kämpfe. Beim Spanien GP aber lieferte Brad Binder (Red Bull KTM Ajo) ein Meisterstück ab, sein Rennen vom letzten Startplatz zum Sieg war die stärkste Leistung seit Einführung der Moto3™ Klasse im Jahre 2012. Der Südafrikaner hat sich damit klar zum Titelfavoriten gemausert.

In zwei Runden machte Binder in Jerez gleich einmal 19 Plätze gut. Am Ende gelang ihm das unmöglich geglaubte und er gewann noch mit drei Sekunden Vorsprung. Spektakulärer und beeindruckender kann man seinen ersten Grand Prix Sieg – und dann auch noch vom letzten Startplatz aus – wohl kaum feiern. Es war der erste Sieg eines Südafrikaners seit Jon Ekerold 1981 das 350ccm-Rennen von Monza gewann. Binder hat seine WM-Führung jetzt auf 15 Punkte Vorsprung zu Jorge Navarro (Estrella Galicia 0,0) ausgebaut.

Le Mans ist für Binder noch nie ein gutes Pflaster gewesen. Aus seinen vier Rennteilnahmen hier hat er nur zwei Mal Punkte geholt, der achte Platz von 2013 ist das beste Ergebnis. Titelkontrahent Navarro will genau das ausnutzen und nun seinerseits seinen ersten GP-Sieg einfahren.

In Jerez rundeten die Italiener Nicolo Bulega (Sky Racing Team VR46) und Francesco Bagnaia (Aspar Mahindra Team Moto3) das Podest ab, Navarro konnte nicht mit auf das Treppchen. Allerdings ist die Konstanz des Spaniers sensationell – er ist dieses Jahr in allen Rennen in die Top Acht gefahren. Navarro wird dieses Jahr zum zweiten Mal in Le Mans fahren.

Romano Fenati (Sky Racing Team VR46) verliert auf die WM-Spitze schon 30 Punkte, was mehr als ein Rennsieg ist. Er muss seinen KTM-Markenkollegen Binder nun regelmäßig schlagen, um sich wieder in den Titelkampf zu bringen. Nur der kleinste Fehler könnte ihn in der WM-Tabelle vom dritten Platz abrutschen sehen, denn sein Teamkollege Bulega liegt nur elf Punkte hinter ihm. Den dritten bis siebten Platz belegen derzeit Italiener, nur 18 Punkte trennt das Quartett.

Bulega, Joan Mir (Leopard Racing), Aron Canet (Estrella Galicia 0,0) und Khairul Idham Pawi (Honda Team Asia) sind alle in Le Mans schon in der FIM CEV Repsol Moto3™ Junior World Championship gefahren. Letztes Jahr ging der Sieg dabei an Canet. Mir musste von ganz hinten losfahren, kämpfte sich nach vorn, stürzte dann aber. Pawi holte den zweiten Rang in Mischbedingungen. Seit seinem Sieg von Argentinien dürfte er besonders auf Regen hoffen, denn seither hat er nur zwei Punkte im Trockenen geholt.

Der Monster Energy Grand Prix de France wird das Heimrennen für Fabio Quartararo (Leopard Racing). Und nicht nur das, es wird vielleicht sogar sein Saisonstart. Bisher hatte der Franzose eine Reihe von Pech, technischen Probleme und / oder andere Fahrer beendeten seine Rennen vorzeitig.

Tags:
Moto3, 2016, MONSTER ENERGY GRAND PRIX DE FRANCE

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