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Binder ist bereit für die Herausforderung in Italien

Binder ist bereit für die Herausforderung in Italien

Zwei Siege und eine anwachsende Führung bringen Brad Binder nicht aus der Ruhe, auch wenn die Italiener vor den heimischen Fans alles geben

Der Frankreich GP lieferte einen spannenden Kampf in der kleinen Klasse. Vier Fahrer kämpften das ganze Rennen lang um den Sieg. Wie schon in Jerez war es erneut Brad Binder (Red Bull KTM Ajo), der schließlich an der Spitze herauskam und sich den zweiten Sieg des Jahres und seiner Karriere sicherte. Der Südafrikaner hat nun einen Vorsprung von 24 Punkten, fast ein ganzer Renn-Sieg, über Jorge Navarro (Estrella Galicia 0,0). Seine Führung ist zwar anständig, aber Binder weiß genau, dass es keine Zeit zum Ausruhen gibt, denn Mugello liefert immer spannende und hoch taktische Moto3™ Rennen.

Noch nie in der Geschichte der Moto3™ Weltmeisterschaft waren der Erste und der Zweite in Mugello von mehr als 0,1 Sekunden voneinander getrennt. Die Rennen entscheiden sich immer knapp auf der Ziellinie. Jorge Navarro wird das ohne Zweifel im Hinterkopf haben, während er weiterhin seinen ersten WM-Sieg hinterherjagt, den er in Frankreich knapp verpasste. Der Spanier muss beginnen, Binder zu schlagen und seine Führung zu reduzieren. Der Südafrikaner scheint mit jedem Sieg nur noch schneller zu werden.

Von allen Fahrern der Moto3™ Klasse ist Romano Fenati (Sky Racing Team VR46) sicherlich der Erfolgreichste beim Gran Premio d’Italia TIM. Der Italiener sicherte sich bereits drei Podestplätze auf seiner Heimstrecke, inklusive einem Sieg 2014. Fenats Konstanz verbessert sich, besonders im Qualifying, aber wie Navarro muss auch er damit anfangen, Binder zu schlagen, um seine Meisterschaftshoffnungen am Leben zu erhalten. Ohne Zweifel werden die heimischen Fans ihrem Lokalmatador vollste Unterstützung liefern.

Fenati wird nicht der einzige Italiener sein, der um einen Sieg kämpfen will. Sein Teamkollege Nicolo Bulega (Sky Racing Team VR46), der bereits gezeigt hat, dass er gegen die Besten kämpfen kann und in Jerez zum ersten Mal auf dem Podium stand, strebt das Gleiche an. Ein Highsider in Le Mans führte dazu, dass er im Rennen nicht komplett fit war. Aber in Mugello sollte Bulega wieder so stark sein wie zuvor. Mit 55 Punkten hinter Binder ist er zwar etwas weit zurück, aber Fenati muss sich des Öfteren umschauen, denn nur 20 Punkte hinter ihm liegt sein Teamkollege. Nachdem er zuvor in der italienischen Meisterschaft fuhr, bevor er nach Spanien wechselte, kennt Bulega auf jeden Fall auch die Strecke bereits.

Nachdem er sich den ersten Sieg des Jahres in Katar holen konnte, waren alle Augen auf Niccolo Antonelli (Ongetta-Rivacold) gerichtet. Seitdem schaffte er es aber nicht wieder in die Top-5. Antonelli hat sicherlich das Tempo, um zu gewinnen, aber ist auch als ein Fahrer bekannt, der zu oft stürzt, was den Rhythmus seines Wochenendes oft zerstört. Sein Teamkollege Jules Danilo wird ebenso versuchen, seine Saison zu wenden, nachdem er ein enttäuschendes Heimrennen in Frankreich erlebte.

Schedl GP Racing Pilot Philipp Öttl wird auf das Wochenende in Italien verzichten müssen. Ein früher Sturz im Rennen von Le Mans führte dazu, dass sich der Deutsche das rechte Handgelenk brach und am vergangenen Montag operiert wurde. Wie lange seine Genesung dauert, ist momentan noch ungewiss.

Der italienische Kampf mit Binder mittendrin wird indessen mit dem Freien Training um 9:00 Uhr Ortszeit am Freitag, den 20. Mai beginnen.

Tags:
Moto3, 2016, GRAN PREMIO D'ITALIA TIM

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