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Mugello und die Zukunft

Mugello und die Zukunft

Lorenzo, Rossi, Marquez, Pedrosa, Vinales, Iannone und Petrucci sprachen am Donnerstag über Mugello und die Zukunft.

Der Gran Premio d’Italia TIM begann traditionell mit der Pressekonferenz vor dem Rennwochenende am Donnerstagnachmittag, zu der Jorge Lorenzo (Movistar Yamaha MotoGP), Valentino Rossi (Movistar Yamaha MotoGP), Marc Marquez (Repsol Honda), Dani Pedrosa (Repsol Honda), Maverick Vinales (Ecstar Suzuki), Andrea Iannone (Ducati Team) und Danilo Petrucci (Octo Pramac Yakhnich) geladen waren.

Der amtierende MotoGP™ Weltmeister begann die Runde: „Es gibt Strecken, auf denen du näher ans Limit gehen, deine Stärken besser ausnutzen kannst und Mugello ist für mich offensichtlich eine davon. Sie zählt zu meinen Lieblingsstrecken und ich habe seit dem zweiten Platz 2009 hier immer beste Ergebnisse einfahren können. Aber auch die Oberfläche und das Layout gehört mit den vielen Schikanen zu meinen Favoriten.“

Lorenzo ergänzte zu den Neuigkeiten, dass er ab 2017 mit Andrea Dovizioso als Teamkollegen bei Ducati fahren wird: „Ich denke, es ist gut, Dovizioso als Teamkollegen zu haben. Er kam mir immer wie ein sehr cleverer Typ vor und ich habe gehört, dass er auch beim Testen des Bikes sehr gut sein soll. Für mich wäre aber auch Iannone ok gewesen. Beide wären für mich gute Teamkollegen gewesen, aber die Entscheidung lag bei Ducati.“

„Wir wissen, dass wir ein weiteres schweres Wochenende vor uns haben“, begann Marquez. Der Repsol Honda Pilot hatte in Le Mans viele Probleme. „Diese hatten wir auch im letzten Jahr hier bis zum Sonntag, denn da fanden wir etwas, was uns geholfen hat. Wir werden versuchen, wieder an diesen Punkt zu kommen und erst einmal sehen, wie die Reifen hier funktionieren. Nach dem Fehler in Le Mans will ich hier mit einem guten Rennen weitermachen.“

Rossi freute sich auf das erste Heimrennen der Saison 2016: „Das Wochenende hier in Mugello ist immer etwas Besonderes. Diese Strecke ist fantastisch, eine der Besten und dazu ist auch die Atmosphäre immer gut. Wir müssen versuchen, hier wieder konkurrenzfähig zu sein, denn in den letzten Jahren war ich nie schnell genug, um den Sieg zu kämpfen und eine gute Qualifikation zu fahren. Dieses Jahr versuchen wir gleich ab Morgen schon stärker zu sein. Natürlich hoffen wir auch auf besseres Wetter.“

Dass Maverick Vinales ab 2017 sein neuer Teamkollege im Movistar Yamaha Team wird, beschäftigt den erfahrenen Italiener. „Ich denke, das wird sehr hart, denn Maverick ist so stark und so jung mit großartigem Potential. Ich werde also auch weiterhin einen sehr starken Teamkollegen haben“, ergänzte Rossi.

Pedrosa, der erst vor dem Wochenende eine Vertragsverlängerung bei Repsol Honda unterschrieben hat, erklärte: „In den letzten zwei Wochen ist viel passiert, aber jetzt ist alles klar. Ich bin sehr glücklich zu bleiben. Das sind großartige Neuigkeiten, denn die Geschichte ist wichtig. Diese lange Zeit mit Repsol Honda gibt viel Stabilität. Die Zukunft sieht gut aus, denn wir haben ein starkes Team und suchen nach immer besserer Technologie. Momentan haben wir noch Probleme, aber wir versuchen bis Ende des Jahres unser Bestes zu geben, um in den nächsten zwei Jahren wieder stark zu sein.“

Der interessanteste Vertrag, der in dieser Woche bekannt gegeben wurde, war wohl der von Maverick Vinales, der 2017 von Suzuki zu Yamaha wechselt. „Ich war nach meinem ersten MotoGP-Podium wirklich glücklich. Suzuki war zudem lange nicht auf dem Podium. Ich habe aber dennoch entschieden, zum Yamaha-Werksteam zu wechseln und ich denke, das wird sehr wichtig für meine Karriere sein. Ich bin Suzuki dennoch sehr dankbar, weil sie mir viel beigebracht haben und mir das bestmögliche Bike hinstellten. Sicherlich war es schwierig, diese Entscheidung zu treffen und ich habe viel darüber nachgedacht“, äußerte der junge Spanier.

Andrea Iannone wird indes seinen Platz bei Suzuki einnehmen, nachdem Andrea Dovizioso und Jorge Lorenzo bei Ducati keinen Platz mehr lassen. „Für mich steht eine große Änderung an, denn 2017 und 2018 fahre ich bei Suzuki. Ich bin sehr glücklich darüber, denn ich denke, es ist für mich sehr wichtig, der Nummer-1-Fahrer in einem Werksteam zu sein und Suzuki hat mir ein sehr gutes Projekt gezeigt. Ich bin sehr glücklich. Gleichzeitig möchte ich mich nach vier Jahren bei Ducati für die Unterstützung und die gemeinsamen tollen Momente bedanken. Die Zukunft wird anders und ich bin gespannt darauf.“

Lokalmatador Danilo Petrucci ist grundsätzlich erst einmal glücklich, nach seiner schwierigen Handverletzung in Katar endlich wieder im Fahrerlager zu sein. „Ich bin sehr glücklich zurückzukommen“, begann er. „In Le Mans war ich schon ziemlich zufrieden, weil ich seit dem ersten Trainingstag in Katar nicht mehr auf dem Bike saß. Im Rennen war es mein Ziel anzukommen, um die verlorene Zeit auf dem Motorrad wieder aufzuholen.“

„Es war schön ins Fahrerlager zurückzukommen, denn viele Leute, viele Fahre haben gesagt, dass sie mich vermisst haben und auch ich habe alle im Fahrerlager vermisst, sogar die Journalisten“, scherzt der beliebte Italiener. „Spaß beiseite: Ich genieße es einfach MotoGP zu fahren. Für den Sonntag erwarte ich nichts, ich will einfach ruhig bleiben und das Rennen genießen. Wir sind hier, um gut zu arbeiten und wir werden alles geben.

 

Tags:
MotoGP, 2016, GRAN PREMIO D'ITALIA TIM, Danilo Petrucci, Andrea Iannone, Dani Pedrosa, Marc Marquez, Jorge Lorenzo, Valentino Rossi, Maverick Viñales, Movistar Yamaha MotoGP, Repsol Honda Team, Ducati Team, OCTO Pramac Yakhnich, Team SUZUKI ECSTAR

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