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22 Tage vor
By motogp.com

Lorenzos großer Tag

Jorge Lorenzo hatte vor dem Catalan GP einige Wege zu gehen. Sein verschollenes Bike sorgte für noch mehr Hektik!

Der Mittwoch vor dem Gran Premi Monster Energy de Catalunya gestaltete sich für Jorge Lorenzo (Movistar Yamaha MotoGP) als abenteuerreich, denn er suchte nah und fern nach seiner YZR-M1. Seine Suche führte ihn schließlich zu einem der berühmtesten Orte in Barcelona, auf die Spitze des Hausberges Tibidabo. Mit 500 Metern ist er der größte aller Berge in der Serra de Collserola und liefert einen unglaublichen Blick über die Innenstadt von Barcelona.

Auf der Spitze des Berges befinden sich die Sagrat Cor Kirche und der beliebte Tibidabo Freizeitpark, die über Barcelona thronen und von fast überall aus gesehen werden können. Der Freizeitpark selbst ist einer der ältesten der Welt. Er wurde ursprünglich 1899 gebaut und ist wohl am besten für seinen ‚Red Aeroplane’ bekannt, in dem die Besucher über die Stadt fliegen und beste Sicht erhaschen können. Unglücklicherweise hatte Lorenzo keine Zeit für Rundfahrten, denn er jagte seine geliebte Yamaha.

Glücklicherweise musste er nicht allzu lange suchen, denn er fand sein Bike schnell hinter dem Karussell. Wie es immer so ist, findet man die Dinge, die man sucht eben immer an den ungewöhnlichsten Orten. Lorenzo fand sein Bike schnell genug wieder, denn der Gran Premi Monster Energy de Catalunya wartet schon auf den amtierenden MotoGP™ Weltmeister. Der Spaß beginnt damit also erst, denn es scheint ein spannendes Wochenende in Montmelo zu werden.

„Unser Heim-GP ist immer ein wichtiges Rennen. Alle spanischen Grand Prix sind für die spanischen Fahrer sehr wichtig und wir versuchen, das bestmögliche Ergebnis zu holen, um diesen Run von guten Resultaten fortzusetzen, den wir bisher haben“, sagte Lorenzo, nachdem er sein Bike gefunden hatte. Der Catalan GP steht zwar vor der Tür, aber noch immer denkt er an das Rennen in Mugello: „Ich habe das komplette Rennen von Mugello noch einmal angeschaut, aber die letzte Runde sogar mehrmals! Das war einer der tollsten Kämpfe, die ich in meiner MotoGP-Karriere hatte. Ich werde mich immer an diesen wundervollen Kampf erinnern, er am Ende nur durch einige Zentimeter gewonnen wurde, was aber sehr wichtig für die Punkte in der Gesamtwertung war.“