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18 Tage vor
By motogp.com

Criville wird zur MotoGP™ Legende

Zu Beginn des Gran Premi Monster Energy de Catalunya wird der erste spanische Meister der Königsklasse in die Hall of Fame aufgenommen.

1987 gab Alex Criville sein WM-Debüt in der 80ccm Klasse und direkt ein wie eine Bombe, indem er den zweiten Platz in seinem allerersten Rennen holte. Sein Weg zum Ruhm war vorgezeichnet. Als er 1989 Vollzeit in die 125ccm Klasse aufstieg, gewann er den Titel schon beim ersten Versuch. Der aus Barcelona stammende Fahrer stieg danach in die 250ccm Klasse auf, erlebte dort aber zwei schwierige Jahre.

Ein Wechsel in die 500ccm Klasse 1992 belebte Criville neu. Er sicherte sich den Sieg in Assen und wurde damit der erste Spanier, der ein Rennen der 500er Klasse gewinnen konnte. Zwei solide Jahre mit dem Pons Team brachten ihm einen Platz im Honda-Werksteam an der Seite von Mick Doohan ein. Das Duo lieferte sich zwischen 1994 und 2001 packende Kämpfe. Criville erreichte 47 Podestplätze, inklusive 14 Siegen.

Crivilles größte Errungenschaft geschah 1999 als er in 16 Rennen 267 Punkte holte und damit Spaniens erster Weltmeister der Königsklasse wurde. Das ebnete den Weg für alle spanischen Champions, die folgten. Criville durchbrach die Dominanz der amerikanischen und australischen Fahrer in der großen Klasse.

Criville kommt nun auf eine lange Liste von Größen, die zu MotoGP™ Legenden wurden, inklusive Giacomo Agostini, Mick Doohan, Geoff Duke, Wayne Gardner, Mike Hailwood, Nicky Hayden, Daijiro Kato, Eddie Lawson, Anton Mang, Angel Nieto, Wayne Rainey, Phil Read, Jim Redman, Kenny Roberts, Jarno Saarinen, Kevin Schwantz, Barry Sheene, Marco Simoncelli, Freddie Spencer, Casey Stoner, John Surtees und Carlo Ubbiali.

Alex Criville: „Ich habe es genossen, Motorräder zu fahren. Es war nicht mein Traum ein Rennfahrer zu werden, denn ich war noch sehr jung. Aber dann sagte mein Bruder: ‚Du hast die Fähigkeit ein Bike zu fahren. Vielleicht wirst du in Zukunft Rennfahrer.’ Ich denke einer der besten Momente meiner Karriere war als ich nach Hause zurückkam und dort waren übertausende Menschen, die meinen Titel feierten. In diesem Moment war ich schon wie eine Legende.“