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15 Tage vor
By motogp.com

Crutchlow beendet Test in Barcelona an der Spitze

Die MotoGP™ fuhr ihren zweiten Saisontest 2016. Dabei war Cal Crutchlow der schnellste Fahrer des Tages.

Nach einem emotionalen Gran Premi Monster Energy de Catalunya blieben die meisten Teams und Fahrer der MotoG™ Weltmeisterschaft für einen eintägigen Test in Barcelona. Das war der zweite offizielle Test nach einem Rennen während der Saison 2016, nachdem der erste in Jerez stattfand. Reifen und Elektronik blieben Hauptfokus der meisten Teams.

Michelin experimentierte und innovierte weiter mit einer Menge an neuen Reifen. Fahrer fuhren für die französische Reifenfirma mit einem Vorderreifen, den sie schon in Jerez getestet haben, um zu sehen wie er sich auf zwei verschiedenen Strecken verhält. Für hinten brachten sie drei Optionen mit. Diese Hinterreifen hatten die gleiche Mischung, aber mit verschiedenen Strukturen. Ziel war es, die Traktion am Kurvenausgang zu verbessern.

LCR Honda Pilot Cal Crutchlow arbeitete weiter an der Konstanz auf seiner RC213V und fuhr bis spät am Tage. Nur drei Minuten vor Testende kam der Brite in die 1:43er Zeiten. Er fuhr eine 1:43.963 und sicherte sich damit den Spitzenplatz. Da kein anderer Fahrer mehr zu dieser Zeit unterwegs war, blieb er ungeschlagen.

Nur eine Stunde, nachdem der Test offiziell begann, war Jorge Lorenzo (Movistar Yamaha MotoGP) auf der Strecke. Valentino Rossi (Movistar Yamaha MotoGP) startete dagegen gewohnheitsmäßig spät. Das Duo konzentrierte sich auf die Arbeit mit den Michelin-Reifen und darauf, ihre eigenen Settings zu verbessern. Lorenzo zählte zu den letzten Fahrern auf der Strecke. Er fuhr 49 Runden und fuhr die zweitschnellste Zeit des Tages, eine 1:44.202. Rossi fuhr 42 Runden und beendete den Tag als Elfer. Der Italiener hatte sein Tempo bereits am Sonntag gezeigt.

Neben Aprilia hatte Team Suzuki Ecstar einen der vollsten Testpläne 2016 mit zusätzlichen Tagen in Austin und Valencia. Der Montag in Barcelona lieferte Maverick Viñales und Aleix Espargaro eine Chance mehrere verschiedene Settings mit dem Chassis zu probieren, das sie vor dem Catalan GP in Valencia getestet hatten. Die Mehrheit ihrer Arbeit konzentrierte sich auf die Einschätzung, welchen Rahmen sie in Assen fahren werden. Viñales führte die meiste Zeit des Tages, wurde am Ende aber auf Rang drei zurückgeschoben. Er fuhr in seiner neunten von 65 Runden eine Bestzeit von 1:44.310 Minuten. Teamkollege Aleix Espargaro lag nicht weit dahinter und beendete den Test nach 64 Runden als Fünfter.

Das Ducati Team verbrachte den Tag mit Arbeit an den Reifen. Andrea Dovizioso (Ducati Team) wollte das Problem herausfinden, das er im Rennen am Sonntag mit seinem Hinterreifen hatte. Andrea Iannone fuhr die zweitwenigsten Runden aller Fahrer, war aber dennoch Viertschnellster. Dovizioso wurde Siebter.

Für Avintia Racing war der Test produktiv. Hector Barbera war der einzige Fahrer, nachdem sich Loris Baz noch immer von seiner Verletzung erholt. Da sie auf der älteren GP14.2 sitzen, gab es weniger Teile zu testen und Barbera entschied am Nachmittag nicht zu fahren, fuhr aber dennoch 75 Runden und beendete den Tag auf Platz sechs und damit als zweitschnellster Ducati Fahrer.

Dani Pedrosa (Repsol Honda Team) nutzte den Tag, um weiter mit dem neuen Rahmen zu testen, den er das ganze Wochenende über fuhr. Sein Teamkollege Marc Marquez (Repsol Honda) hatte die Chance, diesen zum ersten Mal zu probieren. Nur etwas über eine Sekunde langsamer als Crutchlows Bestzeit beendete Maruqez den Tag mit 77 gefahrenen Runden als Achter. Pedrosa rundete die Top-10 mit einer 1:45.379 ab.

Nachdem Scott Redding am Sonntag auf Platz 16 landete, wollte das Octo Pramac Yakhnich Team unbedingt verstehen, warum sich Reddings Tempo am Renntag verschlechtert hatte. Für Danilo Petrucci lieferte der Test viel Zeit auf dem Bike, die er unbedingt brauchte, nachdem er den ersten Teil des Jahres verletzungsbedingt verpasst hatte. Der Tag lieferte beiden Fahrern viele Daten, die zusammen 127 Runden fuhren. Redding wurde Neunter, während Petrucci auf Rang 15 landete.

Das Rennen am Sonntag war für das Monster Yamaha Tech 3 Team ein starker Kontrast: Bradley Smith musste mit technischen Problemen aufgeben, während Pol Espargaro sich von Startplatz zwölf bis auf Rang fünf nach vorne arbeitete. Der Test lieferte Smith eine Chance am Setup zu arbeiten, denn er versucht zu seiner Form aus 2015 zurückzukehren. Fahrwerk, Reifen und Elektronik waren im Fokus für seinen Teamkollegen Pol Espargaro. Wie fast immer bei den Tests fuhr Smith die meistern Runden aller Fahrer. Er lieferte ganze 83 Runden ab und beendete den Test auf Rang zwölf, direkt vor Espargaro. 

Aprilia Racing Team Gresini fuhr wie Suzuki bereits mehrere Tests während der Saison 2016. Beide Teams unterliegen anderen Regeln, da sie in der vorhergehenden Saison weniger als sechs Konzessionspunkte gesammelt hatten. Bei all ihren Privattests lag der Hauptfokus darauf, die Elektronik zu verbessern und Barcelona war da nicht anders. Alvaro Bautista fuhr eine Bestzeit von 1:46.338, um den Tag auf Platz 14 zu beenden. Stefan Bradl fuhr ganze 82 Runden und belegte Rang 16. 

Das Estrella Galicia 0,0 Marc VDS Team fuhr schon früh raus. Jack Miller und Tito Rabat fuhren mit einer neuen schwarz-goldenen Lackierung. Wie bei anderen Teams haben auch sie Michelins neue Reifen eingeschätzt. Miller fuhr 48 Runden mit einer Bestzeit von 1:47.005 Minuten, wodurch er auf Platz 17 landete. Teamkollege Rabat beendete den Tag direkt dahinter auf 18.

Das Aspar Team MotoGP entschied sich nicht zu testen.