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17 Tage vor
By motogp.com

Smith: Erwachsen genug, zu akzeptieren

Bei seinem Sturz in Oschersleben hat sich Bradley Smith schwere Knie- und Bänderverletzungen zugezogen.

Der Monster Yamaha Tech3 MotoGP™ Pilot wollte Yamaha beim Gewinn des Endurance-WM-Titels helfen, musste aber schon ab Donnerstag nach einem Unfall im ersten freien Training zusehen.

Der Brite wird auch diese Woche den Octo British Grand Prix in Silverstone verpassen, genau so wie das Wochenende in Misano. Wann und wie es für ihn weiter geht, weiß er noch nicht, wie Smith in seinem Blog schreibt:

„Als ich letzten Donnerstag in Oschersleben in Deutschland die Strecke lang gerutscht bin, habe ich nicht viel gemerkt und schon darüber nachgedacht, wieder auf das Motorrad aufzusteigen. Da habe ich die Folgen nicht realisiert.“

„Die nächsten paar Stunden sind etwas verschwommen. Zum Krankenhaus mit dem Hubschraube, dann eine Operation, um eine Wunde hinten am Knie mit 15 Stichen zu nähen und die Nachricht, dass der British Grand Prix und mehr für mich flachfallen. Jetzt, wo ich wieder zu Hause bin, sehe ich alles etwas klarer und arbeite hart, um für meine Zukunft alles auf die Beine zu stellen.“

„Ich war in für YART in Oschersleben, das offizielle Yamaha Team in der FIM Endurance World Championship, und es war das Finale der WM. Ich habe einen langsameren Fahrer überholt, als er in mich rein und mich runter fuhr. Als ich die Strecke lang rutschte, hat mich ein anderes Motorrad überrollt und die Gabel bohrte sich in meine rechte Kniekehle.“

„Dabei herausgekommen ist ein schwerer Schaden an drei der wichtigsten Bänder im Knie, die müssen operiert werden. Ich unterhalte mich mit den ganzen Chirurgen, wann der beste Zeitpunkt für die Operation ist, denn es sind so viele Faktoren zu beachten. Natürlich will ich so bald es geht wieder Rennen fahren, aber ich will auch richtig trainieren können, mit Rennen und Fahrradfahren, was extrem wichtig ist, vor allem für mein Wohlbefinden als Mensch. Auch muss ich mir überlegen, was für meine derzeitigen und zukünftigen Arbeitgeber das Beste ist, das ist also eine sehr wichtige Entscheidung.“

„Natürlich bin ich absolut am Boden zerstört, dass ich Silverstone verpassen werde, aber ich blicke positiv in die Zukunft und ich bin erwachsen genug zu akzeptieren, dass ich eine sehr schwere Verletzung habe – aber es hätte auch viel schlimmer kommen können. Jetzt muss es einfach weiter gehen und die richtigen Entscheidungen für das Große-Ganze müssen getroffen werden.“