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1 Tag vor
By motogp.com

Bradl: "Wegen Missgeschicks hohen Preis bezahlt"

Aprilia Racing Team Gresini Pilot Stefan Bradl verpasste nach einem Sturz den Einzug ins Q2 knapp.

Der zweite Trainingstag anlässlich des Grand Prix of Japan wurde wiederum von herrlichen Herbstwetter begleitet. Teams und Fahrer fanden somit perfekte Bedingungen vor, um einerseits der Motorradabstimmung den letzten Feinschliff für das sonntägige 15. Saisonrennen zu verpassen, sowie auch in den Qualifyings eine gute Ausgangsposition dafür zu schaffen.

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Der deutsche MotoGP Pilot Stefan Bradl bestätigte am Vormittag mit der zwölftschnellsten Rundenzeit den anhaltenden Aufwärtstrend. Weniger erfreulich war, er somit den Einzug in das zweite Qualifying, in dem die Startplätze 1 bis 12 ausgefochten werden, nur haarscharf verpasste. Der 26-Jährige liess sich aber nicht aus der Fassung bringen und war zuversichtlich wie schon beim letzten Mal den Sprung über Q1 zu schaffen. Doch ein harmloser Ausrutscher in den Schlussminuten vermasselte ihm diese Gelegenheit. Bradl wird nun das Rennen vom 13. Startplatz in der vierten Reihe in Angriff nehmen.
 
Das Rennen auf dem Twin Ring Motegi führt über eine Distanz von 24 Runden und wird am Sonntag um 14:00 Uhr Ortszeit gestartet. Für TV Zuschauer bedeutet das aufgrund des Zeitunterschieds von sieben Stunden früh aufzustehen.
 
Stefan Bradl: 
"Schade, dass hätte heute wieder etwas werden können. In der Schlussphase von Q1 war ich in einer sehr guten Runde. Doch leider habe ich im letzten Abschnitt einen Fehler gemacht. Wir hatten das Zeug, um uns wieder für Q2 zu qualifizieren. Aber wegen dieses kleinen Missgeschicks haben wir einen hohen Preis bezahlt. Es war ein harmloser Ausrutscher, aber extrem unnötig. Im Nachhinein habe ich mich sehr darüber geärgert. Doch Nachjammern hilft nichts, sondern ich muss den Tatsachen ins Auge blicken und mich auf das morgige Rennen konzentrieren, für das wir uns wirklich sehr gut vorbereitet haben. Die Chancen stehen hoch ein starkes Ergebnis einzufahren. Das ist am wichtigsten, nach der sauberen Arbeit, die wir bislang an diesem Wochenende geleistet haben."