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23 Tage vor
By motogp.com

9 Gründe, warum 2016 die beste Saison aller Zeiten gewesen s

2016 wurde in der Motorrad-Weltmeisterschaft Geschichte geschrieben und motogp.com schaut auf einige der besten Momente des Jahres zurück.

Tags MotoGP, 2017

2016 neigt sich dem Ende und damit ist es für motogp.com auch Zeit, auf die historische Saison zurückzublicken: Hier kommen die neun Gründe, warum das Jahr mit neun unterschiedlichen Siegern so unglaublich war. Im weiteren Verlauf werden wir auf 2017 vorausschauen – und warum die kommende Saison gar noch besser werden könnte.

Doch für den Moment bleiben wir im Jahr 2016, als in der Königsklasse des zweirädrigen Grand Prix Sportes die Geschichtsbücher neu geschrieben wurden.

Neun unterschiedliche Sieger...

Die Saison bisher: MotoGP™ Stars auf Wolke 9

In 68 Jahren der Königsklasse in der Motorrad-Weltmeisterschaft hat es das zuvor noch nie gegeben: 2016 gewannen neun unterschiedliche Fahrer Rennen in der MotoGP™ Klasse, was nur unterstreicht, wie hoch das Wettbewerbslevel heute ist. Die Sieger namentlich: Jorge Lorenzo und Valentino Rossi (Movistar Yamaha MotoGP), Jack Miller (EG0,0 Marc VDS), Marc Marquez und Dani Pedrosa (Repsol Honda Team), Cal Crutchlow (LCR Honda), Andrea Iannone und Andrea Dovizioso (Ducati Team), sowie Maverick Viñales (Team Suzuki Ecstar). Unglaublich!

... und acht davon in Folge!

Als Jorge Lorenzo das Foto-Finish von Mugello nur knapp vor Marc Márquez gewann, schien das einfach ein spektakuläres Rennen gewesen zu sein. Was dann in den folgenden sieben Rennen passierte, machte den Italien-GP nachträglich zum Ausgangspunkt der Serie von acht unterschiedlichen Siegern hintereinander – noch ein besonderer Platz in der Geschichte! Dieser Run hielt bis zum zweiten Lauf auf italienischem Boden in Misano, als Dani Pedrosa den Sieg holte.

Vier unterschiedliche Hersteller gewinnen...

Yamaha startete mit dem damals amtierenden MotoGP™ Weltmeister Jorge Lorenzo in Katar bestmöglich in die Saison, der Spanier gewann. Dann folgten Honda-Siege in Argentinien und auf dem Circuit of the Americas, Texas, durch Márquez. In Österreich beendete Iannone die seit 2010 (Casey Stoner, Phillip Island) andauernde, sieglose Durststrecke von Ducati, Teamkollege Dovizioso holte in Sepang noch einen zweiten Sieg für die Roten aus Borgo Panigale. In Silverstone feierte Maverick Vinales seinen ersten Königsklasse-Sieg und den ersten seit vier Jahren für seinen Hersteller Suzuki.

Fahrer aus Independent-Teams gewinnen...

MotoGP Rewind: Ein Rückblick auf den #DutchGP

Es war 10 Jahre her, seit Estoril 2006, als letztmals ein Independent-Team-Pilot ein Rennen gewinnen konnte, damals Toni Elias. Dieses Jahr stellte Jack Miller auf dem TT Circuit Assen diese Durststrecke ein und auch er sammelte seinen ersten MotoGP™-Sieg. Es war ein emotionaler erster von drei Siegen für Independent Teams – LCR Honda Pilot Cal Crutchlow sollte noch zwei weitere folgen lassen.

Erster Großbritannien-Sieg nach 35 Jahren – Zwei Mal!

MotoGP Rewind: Ein Rückblick auf den #CzechGP

In Brünn traf Cal Crutchlow die richtige Reifenwahl und kämpfte sich auf abtrocknender Strecke schließlich durch das Feld. Er gewann vor Valentino Rossi und Marc Marquez. Der erste Sieg für Großbritannien seit 35 Jahren wurde vom Mann mit der Startnummer 35 eingefahren und war ein weiterer Triumph für einen Fahrer aus einem Independent-Team. Für Crutchlow hätte das Jahr gern erst beim Deutschland GP losgehen und mit seinem Sieg von Brünn weitergehen können. Auf Phillip Island triumphierte der LCR Honda Pilot erneut. Marquez lag zwar in Führung, doch Crutchlow holte schon zum neuen Weltmeister auf, als dieser schließlich stürzte. Erneut konnte Crutchlow seine Reifen am besten einteilen und gewann vor Valentino Rossi. Ein weiterer Sieg – und dieses Mal im Trockenen.

Suzuki zurück an der Spitze

Suzuki schlägt 2016 kräftig ein

Suzuki ist zurück auf dem obersten Treppchen der Königsklasse, aber das ist nur ein Teil der Erfolgsstory des Werkes aus Hamamatsu. Nach einem etwas verhaltenen Comeback-Jahr 2015, war Suzuki dieses Jahr von Anfang vorn dabei, konstant in den Top Fünf und permanent im Kampf um Podeste. Viñales setzte allem in Silverstone die Krone auf, als er gewann, aber er stand auch in Le Mans, Motegi und Australien auf dem Podest.

Ducatis Doppel-Triumph

Phillip Island, 2010. Casey Stoner fährt sein letztes Heimrennen für Ducati – und gewinnt. Es ist das letzte Mal, dass eine Ducati ein Rennen gewinnt – bis 2016. Nachdem man in Borgo Panigale hart gearbeitet hatte, um an die Spitze zurückzukommen, hat man 2016 sowohl mit Iannone, als auch mit Dovizioso gleich zwei Rennsiege eingeheimst. Seit dem Tiefpunkt von 2013 und der darauf folgenden Verpflichtung von Technik-Guru Gigi Dall'Igna ist man zurück auf der Erfolgsspur. In Österreich gab es sogar die Ränge eins und zwei zu bejubeln.

Die Rückkehr des Red Bull Ring

Die Grand Prix Commission hat den Austrian GP auf dem Red Bull Ring in Spielberg sofort und beim ersten Anlauf zum besten Grand Prix des Jahres gewählt. Letztmals war die Motorrad-Weltmeisterschaft 1997 auf dieser Strecke gefahren, 2016 gab es das Comeback. Der Sieg gin an Andrea Iannone auf Ducati.

Startaufstellung voller Super-Stars

Im MotorLand Aragón sprang im EG 0,0 Marc VDS Team Nicky Hayden für den verletzten Jack Miller ein, damit standen insgesamt 28 Weltmeister-Titel in der Startaufstellung: 1x Hayden, 9x Rossi, 5x Lorenzo, 4x Marquez, 3x Pedrosa, 1x Bautista, 1x Rabat, 1x Bradl, 1x Pol Espargaró, 1x Viñales und 1x Dovizioso.