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27 Tage vor
By motogp.com

#StatAttack: Stürze 2016

Die Stürze der Saison 2016 in der Fakten-Analyse.

Tags MotoGP, 2017

Die spektakulärsten Stürze des Jahres

An den 18 Grand Prix Wochenenden der FIM MotoGP™ Weltmeisterschaft 2016 wurden insgesamt 1.062 Stürze gezählt. Damit ist diese Zahl erstmals über die Marke von 1.000 gestiegen. Im letzten Jahr waren es noch insgesamt 976 Stürze.

288 der 1.062 Stürze passierten in der MotoGP™ Klasse, das sind im Schnitt 16 Stürze pro Grand Prix. Auch dies ist gegenüber 2015 eine Steigerung, als der Schnitt noch bei 12 pro Wochenende lag. In der Moto2™ wurden 364 Stürze gezählt, was nur einen leichten Anstieg zum Vorjahr darstellt. Das bedeutet einen Schnitt von 20 Abflügen pro Event. In der Moto3™ blieben die Zahlen nahezu gleich und es gab 2016 nur einen Sturz mehr als 2015: Es steht 410 zu 409, im Schnitt 23 Stürze pro Grand Prix.

Von den 288 Stürzen in der MotoGP™ Klasse passierten die meisten in den Rennen – deren 81. Dies gilt auch für die Moto2™ - 120 von 364 – und die Moto3™ - 151 von 410.

In allen drei Klassen zusammen war es Moto2™ Titelaspirant Sam Lowes, der mit 30 Stürzen dieses Ranking anführt. Rang zwei ging an Moto3™ Pilot Gabriel Rodrigo mit deren 27 – vor Brünn und Phillip Island MotoGP™ Sieger Cal Crutchlow mit 26.

Bis zum Australien Grand Prix holte Marc Marquez in allen Rennen Punkte, trotzdem ist er in der Sturzliste der Königsklasse vorn zu finden. Der neue MotoGP™ Weltmeister kam mit 17 Abflügen auf Rang drei, gleich mit Yonny Hernandez. Assen-Sieger Jack Miller "eroberte" hier Platz zwei, er musste 2016 ganze 25 Mal zu Boden, also einmal weniger als Crutchlow. Marquez stürzte 2016 nur drei Mal in Rennen: In Le Mans fuhr er noch weiter und holte Punkte – und dann in Sepang und auf Phillip Island, als er bereits als Weltmeister fest stand.

Mit dem schwierigen und wechselhaften Wetter von Australien ist es wenig verwunderlich, dass dieser Grand Prix mit 90 Abflügen der Sturzreichste war. Das bedeutete eine in allen drei Klassen zusammen höhere Sturzrate von 90 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Honda-Hairpin (Turn 4) lag mit 32 Stürzen ganz vorn. Die beiden weiteren, schwierigsten Kurven der Saison waren die V-Corner (Turn 9) auf dem Twin Ring Motegi und Turn 1 auf dem Termas de Rio Hondo in Argentinien.

Der Italien-GP in Mugello und das Comeback des Österreich-GP auf dem Red Bull Ring waren übrigens die Rennwochenenden mit den wenigsten Stürzen – jeweils deren 34.