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13 Tage vor
By motogp.com

KTM-Crewchief über die KTM-Fortschritte von Sepang

Die KTM-Crewchiefs Paul Trevathan (Pol Espargaró) und Tom Jojic (Bradley Smith) erklären, wie der Test in Sepang gelaufen ist.

Beim ersten Offiziellen Test des Jahres 2017 hatte neue Red Bull KTM Factory Racing Team alle Hände voll zu tun: Bradley Smith und Pol Espargaró hatten einen ganzen Haufen an Arbeit und neuer Teile zu testen. Am Ende kamen die Beiden kurioserweise auf exakt die gleiche Rundenzeit. Wir haben Bradley Smith' Crew Chief Tom Jojic und Pol Espargaró's Pendant Paul Trevathan zum ersten Test des Jahres auf dem Sepang International Circuit befragt.

Tom Jojic, Crew Chief – Bradley Smith: "Wir haben nicht auf die Rundenzeiten geschaut. Ich meine, wir sind am Anfang dieses Projektes, wir versuchen, unser Motorrad zu verstehen, die Fahrer versuchen, das Motorrad zu verstehen und wir arbeiten alle zusammen. Wir haben einen ganzen Berg an Ideen, Teilen und Einstellungen und die Zeiten sind momentan komplett irrelevant. Was wir schaffen müssen ist, dass unser Motorrad funktioniert, wir müssen verstehen, wie die Änderungen, die wir vornehmen, das Paket beeinflussen und später werden wir uns dann um Rundenzeiten kümmern."

"Wir müssen lernen, was die Jungs hier letztes Jahr gefahren sind, welche Reifenmischung für alle die Basis ist und dass das Motorrad auf diesem Reifen funktioniert. Wenn wir mehr Grip reinbringen, können wir natürlich schneller fahren und natürlich werden wir dann auch andere Probleme bekommen. Aber in der Realität ist der Rennreifen unsere Nummer 1, an der wir in der aktuellen Phase arbeiten, wir müssen unsere Jungs konkurrenzfähig bekommen und Michelin fragen, was auf dem jeweiligen Reifen die bestmögliche Zeit wäre. Das ist alles, was wir machen können. Wir nehmen unsere Anpassungen am Motorrad vor und versuchen den Fahrern zu helfen, das Paket zu verstehen, damit sie in der Zukunft darauf aufbauen können."

Paul Trevathan, Crew Chief – Pol Espargaró: "Wir haben Vollgas gearbeitet. Bei jedem Exit, den wir gefahren sind, war das Motorrad anders. Es hat sich einiges geändert. Am Mittwoch haben wir uns vor allem auf ein Problem konzentriert, welches wir speziell hier hatten, haben zwei Chassis verglichen und eine bessere Richtung gefunden und ein paar Schwingen haben wir probiert."

"Was wir über den Winter schaffen wollten, haben wir hier bestätigt und das war wirklich positiv. Natürlich wollen wir immer weitere Schritte machen, aber vielleicht fehlt uns die Zeit für das Fein-Tuning, wo man alles abstimmen und für eine richtig gute Rundenzeit pushen kann. Mit der Zeit, die wir am ersten Tag erreicht haben, haben wir uns selbst überrascht und unser Fahrer war happy damit. Das hat dann den Ton für den Rest des Tests angegeben und wir haben die Zeiten aus dem Kopf gestrichen und uns einfach auf das Motorrad konzentriert."

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