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14 Tage vor
By motogp.com

Interview Marc Márquez: Training, Atmen und Fitness

Der amtierende Weltmeister beantwortet ein paar selten gestellte Fragen über das leben bei über 300 km/h.

Repsol Honda Pilot Marc Márquez traf sich mit motogp.com, um für uns einige selten gestellte Fragen zu beantworten. Über das Leben, auf einer MotoGP™ Maschine mit über 300 km/h um die Rennstrecken zu düsen – und während die Fans bei diesen Fights meist den Atem anhalten, tut der Weltmeister eben das nicht...

Hast du Ärzte oder Spezielle Trainier?

Marc Márquez: "Ich habe einen Personal Trainer für diverse, körperliche Aspekte und ich verfolge eine gesunde Diät, aber davon abgesehen mache ich nichts Besonderes! Bei der Diät ist es nur wichtig, Kohlenhydrate, Fleisch und Früchte zu essen."

Wie atmest du während der Sessions?

MM93: "Wenn du fit bist, ist es immer leichter deine Atmung zu kontrollieren. Davon abgesehen ist es am wichtigsten, immer so ruhig als möglich zu sein."

Es scheint, manche Fahrer atmen nur zwischen den Kurven?

MM93: "Ich atme auch in den Kurven, für mich ist es wichtig, weiter zu atmen, so kann ich ruhig und konzentriert bleiben. In meinem Falle halte ich die Luft nur an, wenn ich in einem Fight stecke! Das Wichtigste ist ruhig z bleiben. Und manchmal, wenn ich nervös bin, dann atme ich 3 oder 4 Mal tief durch und das hilft mir, wieder ruhig zu werden."

Behältst du deine Herzfrequenz im Auge? Wie sehen die Zahlen da aus?

MM93: "Normalerweise zeichne ich da in den Rennen nichts auf, aber 2012 habe ich das mal in einem Moto2-Rennen gemacht. Genau vor dem Start, einfach wegen der Anspannung, war ich bei 150-160 Schlägen pro Minute und im Rennen dann zwischen 165 und 175. Mein Maximum waren 200."

Neben Ernährung, Training und Atmen ist die Hydration ein weiterer, wichtiger Aspekt – besonders bei Rennen wie denen in Sepang. Wie bleibst du hydriert?

MM93: "Hydration ist sehr wichtig – besonders vor dem Rennen – denn wenn das ein Mal gestartet ist, ist es schwer, aus dem Kamelrücken zu trinken und ich mache das auch nicht sehr viel. Ich denke, dass es möglich wäre, ein Rennen komplett ohne zu trinken zu Ende zu fahren. Ich weiß nicht genau, wie viel man in einem heißen Rennen verliert, aber es sind zwischen 1 und 1,5 Kilogramm. Aber wenn du direkt nach dem Rennen trinkst, holst du dir das schnell wieder."