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6 Tage vor
By motogp.com

Bautista: “Ich bin genau da, wo ich sein sollte.“

Der Spanier reflektiert seinen beeindruckenden vierten Platz in Argentinien für sein Pull&Bear Aspar Team.

Nach einem Crash in Katar, gelang es Pull&Bear Aspar Fahrer Alvaro Bautista durch seine gute Pace, die er schon in den Vorsaisontrainings zeigte, zum #ArgentinaGP einen beeindruckenden vierten Platz zu erkämpfen. Der ehemalige 125er Weltmeister, sprach mit motogp.com über seine Ziele für die Saison, seine neue Maschine und die Entwicklung der MotoGP, in der er bereits seine achte Saison bestreitet.

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Bautista und das Pull&Bear Aspar Team zum #ArgentinaGP

Alvaro Bautista: “Genau solche Platzierungen, sind die, auf denen ich sein sollte, wo ich in der Vergangenheit schon immer war und woran ich arbeiten muss, um sie auch in Zukunft erreichen zu können. Wir wissen, dass wir einen guten Job machen und dass wir mit genau so einem Rhythmus, wie am Sonntag, auch konkurrenzfähig sind. Es war schade, dass das Qualifying unter so wechselhaften Bedingungen stattfand. Wir landeten im Qualifying so weit hinten, doch wir haben ein paar Positionen gut machen können. Wäre das besser gelaufen oder hätten wir nicht so lange gebraucht, uns vor an die Spitze zu fahren, hätten wir sicherlich auch um das Podium mitfahren können, mit der Pace die wir hatten, vor allem im letzten Drittel des Rennens.“

Das Podium ist für den Spanier genau das, was die Erfahrungen in der Premier Class ausmacht. Nun in seiner achten Saison, hat er bereits verschiedene Marken gefahren; Suzukis, Aprilias, Hondas und nun Ducati. Welche ist dein Favorit?

AB19: “Jedes der Bikes ist verschieden, alle haben Vor-und Nachteile, aber das Bike was am besten zu meinem Fahrstil passt, ist ganz klar die Ducati. Ich war Werksfahrer von Suzuki, von Aprilia, diese Bikes helfen einem, um sich etwas fitter zu machen, aber manchmal wusste ich nicht genau, auf welche Art und Weise ich das Ganze angehen soll. Mit Fabrikaten wie Honda oder Ducati, ist eine von Grund auf bessere Basis vorhanden, aber auch hier gilt, was du an dem Bike nicht magst, kannst du nicht ändern. Das Bike wird so gut wie möglich an die Werksfahrer angepasst.“

Die GP16 Ducati scheint dem Soanier zu liegen und er kennt genau seine Stärken:

AB19: “Ich bin ein Fahrer, der ein besonders gutes Feeling für das Bike benötigt, damit ich das Maximum darauf leiste. Ich bin keiner der im Qualifying super Rundenzeiten fährt, vor allem dann nicht wenn das Bike nicht perfekt abgestimmt ist. Die Rennen, sind die Momente, in denen ich am meisten an mir und dem Bike arbeite und das ist einfach der Punkt.“

Das ist allerdings wahr, das nutzen viele der Startaufstellung zu ihrem Vorteil. Genau das, weiß der Aspar Fahrer und wird so, immer mehr konkurrenzfähiger-  er zieht aus jedem Vorteil seinen bestmöglichen Nutzen.

AB19: “Mittlerweile ist das Bike und der Fahrer gleichzusetzen. Die Ansprüche haben sich, besonders was den Fahrstil angeht, geändert und man konnte beobachten, wie nun jeder seine Beine beim Abbremsen anzieht, der Neigungswinkel immer geringer wird, die Ellbogen den Boden berühren…vor einiger Zeit, waren es gerade mal ein oder zwei Fahrer, die so etwas taten. Macht man dies heutzutage nicht, gibst du nicht dein Maximum. Jedes noch so kleine Detail, kann ausschlaggebend für ein gutes Resultat sein, da verzeiht es nahezu keine Fehler. Glücklicherweise hat sich auch hinsichtlich der Sicherheit viel verbessert, sowohl auf der Strecke, als auch an unserer Ausstattung der Protektoren; sei es am Helm, der Kombi oder der Handschuhe“

Die MotoGP ist wettbewerbsfähiger denn je, doch es können tausendstel Sekunden sein, die über Q2, Startaufstellung oder den Sieg entscheiden. So eine beeindruckende Vorsaison und einen vierten Platz in Argentinien, versprechen eine gute Grundlage für Bautista und sein Team, wenn sie nun weiter nach Austin, Texas, zur vierten Runde der Saison ziehen.