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21 Tage vor
By Marcel Schrötter

Schrötter: Ergebnis geht in Ordnung

Der 24-Jährige war trotz starker Leistung mit seinem ersten Top-10-Finish in diesem Jahr nicht restlos zufrieden.

Nach einem kalten und trüben Samstag zeigte sich das Wetter am Renntag von seiner schönsten Seite. Trotz zum Teil recht lebhaften Wind waren die Temperaturen jedoch angenehm. Das dritte Saisonrennen war ein weiterer Fortschritt für den 24-Jährigen und sein Dynavolt Intact GP Team. Vom elften Startplatz fuhr Schrötter ein entschlossenes Rennen und kämpfte über die gesamte Distanz in einer Gruppe um Rang fünf. Nach 19 Runden fuhr er als Achter über die Ziellinie und nahm acht wertvolle Punkte für die Meisterschaft mit. Das Rennwochenende in Texas brachte eine weitere Bestätigung für seinen kontinuierlichen Steigerungsprozess.

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Die Weltmeisterschaft wird in zwei Wochen mit dem traditionellen Europaauftakt im südspanischen Jerez de la Frontera fortgesetzt.

#23 Marcel SCHRÖTTER (Dynavolt Intact GP, Suter MMX2), 8. (WM-Position 13, 13 Punkte):
"Das heutige Ergebnis geht in Ordnung. Es war wichtig diesen achten Rang nach Hause zu bringen, obwohl vielleicht sogar mehr drinnen gewesen wäre. Mein Rennen begann jedenfalls mit einem guten Start. Doch in der ersten Kurve gab es das übliche Gerempel. Ich hatte sogar eine leichte Berührung mit Sandro, weshalb wir beide etwas verloren haben. Trotzdem konnte ich in der ersten Runde noch Positionen gutmachen."

"Doch in der zweiten Runde hatte ich auf der Start-/Zielgeraden ein Problem - ich konnte nicht in den zweiten Gang schalten. Ich habe also, alles was ich aufgeholt hatte, mit einem Schlag wieder verloren. Das war wirklich ärgerlich, weil es gerade am Anfang sehr wichtig ist, seine Position zu behaupten. Anschliessend habe ich versucht mich zurück zu kämpfen und wieder ins Spiel zu bringen."

"Es gab aber zwei, drei Stellen, wo ich jede Runde ein wenig verloren habe. Diesen Zeitverlust musste ich in den anderen Streckenabschnitten wieder aufholen. Aber es reichte nie, um die Gegner vor mir zu überholen. Ich war in den Bremszonen einfach nie nahe genug dran. Uns fehlt wirklich nicht viel auf die Spitze, aber an diesen Punkt müssen wir hart weiter arbeiten."

"Die Suter ist ein gutes Bike, auch wenn es im Moment noch ein wenig anstrengend zu fahren ist. Auf jeden Fall haben wir inzwischen eine gute Basis. Jetzt gilt es das Gesamtpaket einfach noch besser zu schnüren. Die Rennen in Argentinien und hier in Austin verliefen sehr ermutigend. Ich bin daher schon auf Jerez gespannt, wo wir beim Test viel Mühe hatten. Doch mittlerweile verstehen wir unser Paket deutlich besser."