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29 Tage vor
By motogp.com

Guintoli: “Ich möchte es gut machen, aber weiß, dass es hart

Der Franzose spricht mit motogp.com über den Grand Prix von Frankreich

Sylvain Guintoli wird zu seinem Heimrennen, dem Grand Prix in Le Mans in die MotoGP™ zurückkehren und den verletzten Alex Rins im Team Suzuki Ecstar ersetzen. Der WorldSBK Champion von 2014 sprach mit motogp.com über die Chance, über erste Tests auf dem Bike und darüber, dass er gerade vor heimischen Toren eine gute Show abliefern will.

Du kehrst in die MotoGP™ zurück und das auf deiner Heimstrecke. Was bedeutet das für dich?

„Für jeden Fahrer, der das erste Rennen auf der Heimstrecke bestreiten kann- und das auf einer richtigen Maschine- ist es eine unglaubliche Ehre. Außerdem kommen da viele Erinnerungen in mir hoch, es ist wirklich lange her, dass ich auf einem MotoGP™ Bike gesessen habe.“

Du hattest die Chance das Bike in Jerez zu testen. Wie waren deine ersten Eindrücke?

„Ich konnte es kaum erwarten, denn die GSX-RR gehört momentan zu den besten Bikes die es gibt, doch es ist sogar noch besser als ich erwartet habe. Der Charakter des Motors ist unglaublich, wie die Elektronik funktioniert und das Anti-Wheelie…es ist einfach eine unglaubliche Erfahrung ein MotoGP™ Bike zu fahren. Ich kenne Jerez bereits gut und kann schon einige Erfahrungen dort nachweisen. Gerade deshalb war es eine große Ehre am Montagnachmittag ein paar Runden drehen zu dürfen. Wir haben in den kommenden Tagen natürlich noch weiter am Bike zu arbeiten um ein gutes Gefühl zu bekommen. Aber insgesamt lief es wirklich gut und ich bin glücklich über den Test.“

Du bist ein sehr erfahrener Fahrer, doch dein letztes Mal auf einem MotoGP™ Bike ist lange her. Was glaubst du, wird die größte Herausforderung für dich werden?

„Bevor ich das Bike gefahren bin, habe ich mir hauptsächlich Gedanken über die Reifen gemacht, denn jeder Hersteller hat verschiedene Charaktere. Als ich das letzte Mal auf Michelins gefahren bin, war 2002 mit der 500ccm Tech3. Doch die Suzuki gibt einem ein gutes Gefühl und Vertrauen, obwohl sie so kraftvoll ist. Das ist bei einer Superbike ganz ähnlich, doch eine MotoGP™ Maschine hört das niemals auf.“

Hat dich Suzuki nach einem speziellen Feedback bezüglich der GSX-RR gefragt?

„Ich denke es ist interessant für Suzuki einmal eine Meinung eines anderen Fahrers zu hören, um die Informationen vergleichen zu können. Der Test war sehr produktiv und ich habe an dem Feeling mit dem Bike arbeiten können, mit der Elektronik, aber auch am Chassis und den Reifen. Ich hoffe es ist mir gelungen ihnen hilfreiche Informationen zu geben. Doch ich denke insgesamt haben wir eine gute Basis mit der Arbeit zu beginnen.“

Letzte Frage, hast du spezielle Ziele für den Grand Prix?

„Ich möchte es gut machen, das ist klar. Doch ich weiß trotzdem, was für eine Herausforderung vor mir liegt. Mehr als eine gute Platzierung, ich bin eher froh, dass ich mit den Reifen und dem Bike so gut zurechtkomme und habe alles gegeben, was in der Kürze der Zeit möglich war. Ich möchte Suzuki natürlich auch etwas zurückgeben, dafür, dass sie mir diese Chance geben. Vor meiner Heimkulisse und den Fans fahren zu dürfen, bringt natürlich viele Erinnerungen in mir hoch. Die Erfahrung wird so oder absolut großartig werden und damit folgen dann hoffentlich auch gute Ergebnisse.“

 

 

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