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2 Tage vor
By motogp.com

Smith: "Manche Rennen sind eher wie ein Test"

Der Brite sprach mit motogp.com über sein erstes Heimrennen auf KTM.

Mit einem neuen Projekt, von Null beginnend, in die Königsklasse des Motorradrennsportes einzusteigen, ist ein großes Projekt: Und genau das hat KTM dieses Jahr gemacht. Vor Silverstone traf sich motogp.com mit Bradley Smith aus dem Red Bull KTM Factory Racing Team und sprach mit ihm über das Projekt bisher – auch wenn die Erfolge allein schon für sich sprechen.

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Smith: "Einige Rennen sind mehr wie ein Test"

Bradley Smith: "Ich glaube, dass wir das ganze Fahrerlager schwer beeindruckt haben. Mich persönlich hat es total umgehauen, was wir erreichen konnte. Ehrlich, vor der Saison hatte ich mit letzten Plätzen gerechnet. Natürlich wollte ich niemals letzter werden, aber ich hatte es erwartet. Wir haben keine Erfahrung. Die anderen Hersteller haben um die 15 Jahre Erfahrung, wir haben noch nicht mal 15 Rennen. Wenn man dann sieht, was diese unglaubliche Gruppe an Menschen in so einer kurzen, kleinen Zeit geschafft hat, ist toll zu sehen."

Von Null in die Top-Ten ist sicher kein Pappenstiel. Smith sagt, dass er es genießt, Teil dieses ganzen Projektes zu sein, nicht nur die Rennen an sich. Auch Testen mache ihm Spaß.

Smith: "Motorräder zu entwickeln macht mir Spaß. Ich teste sehr gern und probiere gern neue Dinge und das ist mein Job. Im ersten Saisonteil war es der Job, so viele Dinge wie möglich zu analysieren. Manche Rennen waren eher Test-Rennen aber die geben dem Team eine gute Richtung und das hilft uns, die Entwicklung zu beschleunigen – was dann auf lange Sicht für alle dienlich sein wird."

Die lange Sicht war für KTM von Beginn an der Fokus. Nach einer ersten, halben Saison nun steht KTM immer wieder in den Top-Ten und auch kurz davor, mehr ins Q2 einzuziehen.

Smith: "Wir sind in dieser Meisterschaft noch jung! Platz 15 ist für uns eine akzeptable Leistung, um den 12. Rang rum wie ein Podest und in die Top-10 rein ist wie Rennen gewinnen. Wenn wir zwischen 10 und 15 ankommen, sind wir genau dort, wo wir sein wollen. Wir müssen uns auf dieses Ziel konzentrieren und uns dann über 2018 Sorgen machen, wenn es soweit ist."