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11 Tage vor
By motogp.com

Rossi schreibt Geschichte zur Monza Rally Show

Der Italiener sicherte sich seinen sechsten Sieg zur Monza Rally Show 2017

Es scheint, als kann kaum jemand VR46 stoppen. Nachdem der Italiener sich bereits auf zwei Rädern einen Platz unter den Top Fünf der Championship sicherte, setzte er nun auch auf vier Rädern ein weiteres Highlight: zur diesjährigen Monza Rally Show erzielte der 'Dottore' erneut einen Sieg- den Sechsten.

Dennoch war das Event dramatischer denn je für den Italiener, denn in der zweiten Etappe erhielt Valentino Rossi eine Zehn- Sekunden Zeitstrafe, sein Ford Fiesta RS WRC war ganze sieben Kilogramm zu leicht. Doch auch davon ließ sich der neunfache MotoGP™ Weltmeister nicht aufhalten und beendete das Wochenende schließlich 5,7 Sekunden vor dem Zweitplatzierten Marco Bonanomi, als Sieger.

Valentino’s Bruder Luca Marini – derzeitiger Moto2 World Championship Fahrer der VR46 Riders Academy, gab in diesem Jahr sein Debüt bei der Monza Rally Show. In einem Ford Fiesta R5 bot der 20-jährige seinem Bruder damit die Stirn und beendete das Event als Elfter seiner Klasse und auf P26 gesamt.

Valentino Rossi:
“Das war eine der härtesten Monza Rallyes, die ich je gefahren bin, denn es gab vier potentielle Gewinner, die es bis zuletzt spannend gehalten haben. Leider machte das Team einen kleinen Fehler bezüglich des Gewichtes des Autos am Freitag. Das war ein dummer Fehler. Als ich davon erfuhr, dass ich aufgrund dessen eine Strafe von zehn Sekunden erhalten sollte, sagte ich, es ist vorbei. Doch ich gab erneut alles und riskierte sehr viel, das Ergebnis hat sich gelohnt. Die Monza Rally Show ist immer sehr schön und macht viel Spaß, denn es ist ein richtiges Rennen, man fährt ein wahnsinnig schnelles Auto. Das gesamte Team ist sehr happy, denn nach dieser Woche beginnt der Winterurlaub und alle sind sehr entspannt. Um das Ganze genießen zu können, muss man dennoch immer das Maximum geben und vor allem in den letzten Jahren hat sich alles sehr positiv entwickelt. Wir sind ein einzigartiges Team, das ist sehr besonders, mit Brivios und Uccio zu fahren macht sehr viel Spaß, man kann sich über das Technische unterhalten, man kann aber auch Jokes machen und sich gegenseitig aufziehen, wenn der Andere schneller oder langsamer ist. In diesem Jahr fährt auch mein Bruder Luca mit, denn er fragte mich, ob er mitfahren dürfte und ich organisierte das dann. Er ist schnell, er genießt es und er wird es sicher auch weiterhin machen. Wir sprachen viel mit Davide und Uccio, doch auch mit Luca und versuchten ihm Geheimnisse zu verraten. Es ist seine erste Fahrt in einem Rallyeauto- er ist happy und ich bin es auch. Der Vertrag ist dennoch eindeutig: er kann schnell sein, doch nicht so schnell wie ich!"


Luca Marini:
"Das wichtigste Ergebnis was es an diesem Wochenende einzuholen galt, lautete Spaß. Das Auto ist unglaublich und auch meine Zeiten waren gar nicht so schlecht. Am Freitag war ich noch sehr aufgeregt und habe durch kleine Fehler Zeit verloren, doch ich wurde Elfter in meiner Klasse und 26. gesamt. Ich hatte dann in der Masters Show einen kleinen Crash, als ich für die Fans eine extra Runde fahren wollte, jedoch dabei die Barriere traf. Doch mein Bruder sagte mir, wenn du in deinem ersten Jahr nicht die Masters Show fährst, bist du kein Rallye- Fahrer. Ich muss wirklich nochmal mit meinem Boss sprechen- meinem Bruder- ob ich nächstes Jahr wieder mitfahren darf, dann aber hoffentlich in einem WRC anstatt einem R5."

 

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