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20 Tage vor
By motogp.com

Zarco, Rossi und Dovi regieren an Tag 3

Yamaha setzt sich am Samstag in Szene, während Dovizioso erneut in der Spitzengruppe mitmischt

Johann Zarco (Monster Yamaha Tech 3) verlässt den #QatarTest als schnellster Mann auf der Strecke. Mit einer Rundenzeit von 1:54.029 blieb der Franzose am letzten Testtag nur knapp eine Zehntelsekunde über dem 10 Jahre alten Streckenrekord von Jorge Lorenzo. Valentino Rossi (Movistar Yamaha MotoGP) lag 0,247 Sekunden hinter Zarco zurück. Andrea Dovizioso (Ducati Team) komplettierte die Top 3 und war einmal mehr konstant in der Spitzengruppe zu finden.

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Highlights: Zarco am letzten Testtag Schnellster

Lorenzos Rekord, den Zarco jagte, steht bei 1:53,927 und wurde im Qualifying zum Grand Prix von Katar 2008 aufgestellt. Damals gab der inzwischen fünfmalige Motorrad-Weltmeister sein Debüt in der Königsklasse. Hinter Zarco, der mit seiner Yamaha eine Show abzog, wies Yamaha-Markenkollege Rossi einen Rückstand von zweieinhalb Zehntelsekunden auf. Das reichte für P2, während Dovizioso lediglich 0,055 Sekunden langsamer als sein italienischer Landsmann war.

Cal Crutchlow (LCR Honda Castrol) war auf Platz vier mit 1:54.457 schnellster Honda-Fahrer. Mit 57 Runden legte er die meisten Umläufe der Top 5 zurück und setzte damit seine fantastische Form der Vorsaison fort. Zwischen dem Briten und dem drittschnellsten Yamaha-Piloten - Maverick Viñales (Movistar Yamaha MotoGP) - ging es unglaublich eng zu. Viñales, der vor einem Jahr an gleicher Stelle der Schnellste beim Test gewesen war und anschließend auch das Rennen gewann - war nach einer Schlussattacke lediglich 0,014 Sekunden langsamer als Crutchlow.

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MotoGP™ Rückblick: #QatarTest

Die Top 5 des gesamten Tests entsprechen den Top 5 von Tag 3. Der Mann, der die Wüste als Gesamtsechster verlässt, setzte seine Zeit aber an Tag 2: Andrea Iannone (Team Suzuki Ecstar). Der Italiener, dessen 1:54.586 die Bestzeit am Freitag bedeutet hatte, musste den dritten und letzten Testtag aufgrund einer Erkrankung auslassen.

Hinter dem "Maniac" und dessen Rundenzeit von Tag 2 reihte sich Marc Marquez (Repsol Honda Team) auf Platz sieben des Gesamtklassements ein. Der Spanier jagt seinen siebten WM-Titel und war gerade mal 0,005 Sekunden langsamer als Iannone am Tag zuvor. Der Titelverteidiger überzeugte auch auf einem Longrun und legte mit 75 Runden die meisten Umläufe aller Fahrer zurück. In der Zeitenliste schloss Marquez schließlich zwischen den beiden Piloten vom Team Suzuki Ecstar ab, denn Alex Rins belegte P8 und beendete die Testfahrten vor seiner zweiten Saison in Form und bei voller Gesundheit.

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Zwei Ducatis komplettierten die Top 10 des Gesamtklassements. Danilo Petrucci (Alma Pramac Racing) lag nur 0,009 Sekunden hinter Rins zurück und hatte seinerseits einen Vorsprung von 0,033 Sekunden auf Jorge Lorenzo (Ducati Team). Lorenzo, der in Sepang mit der schnellsten jemals dort gefahrenen Runde die Bestzeit markiert hatte, war diesmal mit 1:54.692 auf P10 zu finden. Jack Miller, der zweite Fahrer bei Alma Pramac Racing, schloss nach einer Schlussattacke mit einem weichen Reifen auf P11 ab. Auf die Top 10 fehlten ihm lediglich 0,057 Sekunden.

Dani Pedrosa (Repsol Honda Team) litt nach seinem heftigen Sturz von Tag 1 noch unter Schmerzen in seiner linken Hand. Am Freitag hatte der Spanier die wenigsten Runden aller Fahrer gedreht, aber am Schlusstag spulte er 44 Runden ab und schloss den Test auf P12 gesamt ab, nachdem er beim #ThaiTest noch die Bestzeit gesetzt hatte.

Franco Morbidelli (EG 0,0 Marc VDS) war auf Platz 13 unterm Strich schnellster Rookie. Für den Italo-Brasilianer wurde eine persönliche Bestzeit von 1:55.132 notiert, womit er diesmal in der Rookie-Wertung klar vor dem bisher so überzeugenden Takaaki Nakagami (LCR Honda Indemitsu) landete. Zweitschnellster Rookie war nämlich nicht Nakagami, sondern Hafizh Syahrin (Monster Yamaha Tech 3). Der Malaysier, der in Buriram als Ersatz für Jonas Folger debütiert hatte, holte sich P16 und war nur etwas mehr als eine Zehntelsekunde langsamer als Morbidelli. Nakagami wiederum lag weitere vier Zehntelsekunden zurück. Die beiden anderen Rookies - Xavier Simeon (Reale Avintia Racing) und Tom Lüthi (EG 0,0 Marc VDS) - hatten eine halbe Sekunde Rückstand.

Hinter Morbidelli, war derweil Bradley Smith (Red Bull KTM Factory Racing) auf P14 schnellster Vertreter des österreichischen Werksteams KTM. Ihm fehlte etwas mehr als eine Sekunde auf die Bestzeit von Zarco, während Teamkollege Pol Espargaro nach wie vor unter seiner Verletzung litt. Immerhin stieg der Spanier an Tag 3 wieder aufs Bike und war drei Zehntelsekunden langsamer als sein Teamkollege. Den Freitag hatte Espargaro noch ausgelassen.

Die Top 15 wurden abgerundet von Aleix Espargaro (Aprilia Racing Team Gresini), der anfangs deutlich weiter vorn zu finden war. Der ältere Espargaro-Bruder fuhr am Schlusstag 1:55.232. Das Werksteam aus dem italienischen Noale war beim letzten Test vor dem ersten Rennen des Jahres erstmals mit vier RS-GP der Spezifikation 2018 vor Ort.

Damit sind die Testfahrten der Vorsaison abgeschlossen. Entscheidungen wurden getroffen, Programme abgearbeitet und Komponenten verglichen. Alles, was jetzt noch bleibt ist Rennen fahren. Die Wartezeit ist kurz, denn der Fahrbetrieb im Rahmen des Grand Prix von Katar beginnt am 16. März.