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22 Tage vor
By motogp.com

Vollgas in Jerez: Der Titelkampf spitzt sich zu

Fünf Fahrer liegen in der Gesamtwertung innerhalb von acht Punkten: Dovi, Marquez, Viñales, Crutchlow und Zarco. Es ist Showtime!

Racing und Sonne in Südspanien: Der Red Bull Gran Premio de España steht vor der Tür. Jerez gehört zu den größten Rennen im Kalender und ist ein echter Klassiker. Fünf Fahrer reisen innerhalb von nur acht Punkten nach Spanien und die letzte Kurve, die nach Jorge Lorenzo benannt wurde, ist ein Garant für eine Menge Action.

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Spanish GP: Zähme das Biest!

Marc Marquez (Repsol Honda Team) kommt mit seinem sechsten US-Sieg in Folge im Gepäck nach Spanien. Für ihn war der Triumph ein Ausrufezeichen im engen Titelkampf. Aktuell führt er die Gesamtwertung mit nur einem Punkt Vorsprung an. Nun geht es zurück nach Europa, genauer gesagt zum Circuito de Jerez. Seinen einzigen Sieg in Spanien sicherte sich Marquez im Jahr 2014. Für ihn gehört der Kurs zu den schwierigeren Strecken im Kalender. Wird das auch in dieser Saison so sein?

Auf Platz zwei liegt Andrea Dovizioso (Ducati Team). Nach dem Sieg beim Saisonauftakt, sicherte er sich zwei solide Top-6-Reslultate. 'DesmoDovi' ist zurück an der Spitze! Im vergangenen Jahr landete er in Jerez auf Rang fünf. Damals hatte er aber schon einen großen Rückstand auf die Spitze. Sind die guten Resultate im Jahr 2018 ein gutes Omen? Konstanz ist für den Italiener der Schlüssel zum Erfolg. Sein Teamkollege Jorge Lorenzo war der beste Ducati-Fahrer in Jerez im Jahr 2017. Er landete damals erstmals in rot auf dem Podium.

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Die Werksteams über die Herausfordeungen beim Spanish GP

Wie steht es um Dani Pedrosa, dem Teamkollegen von Marquez? Nach seinem Bruch im Handgelenk beim Rennen in Argentinien drehte der dreimalige Weltmeister in Texas richtig auf. Er landete auf einem der schwierigsten Kurse im Kalender auf Rang sieben. Nun hatte er einige Tage Zeit, sich zu erholen. Kann er wieder in Topform gelangen? Pedrosa hat die meisten Siege in Jerez geholt und dominierte das Rennen im Jahr 2017. Trotz seiner Verletzung muss man ihn immer auf dem Zettel haben.

Das Rennen im vergangenen Jahr hat aber auch einige Fragen aufgeworfen. Movistar Yamaha MotoGP Duo Maverick Viñales und Valentino Rossi hatten in Jerez Probleme mit dem Grip. Der Hersteller scheint aber große Fortschritte gemacht zu haben. Im Jahr 2016 war es Rossi, der das Rennen am Sonntag dominiert hat. Rossi muss in der Gesamtwertung einige Punkte aufholen. Sein Teamkollege Viñales könnte hingegen die Führung übernehmen. Für Yamaha kann es ein großes Wochenende werden. Wird es ein solides Resultat oder ein Feuerwerk an der Spitze?

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Wo kann man in Jerez am besten überholen?

Andrea Iannone (Team Suzuki Ecstar) war in Texas der einzige Fahrer, der sowohl im Training als auch im Rennen Marquez Paroli geboten hat. Er wird in Spanien ebenfalls ein Wörtchen um die Topplätze mitreden wollen. Sein Teamkollege Alex Rins lauert ebenfalls in Angriffsstellung. Er startet vor seinem Heimpublikum und will im teaminternen Duell Punkte gutmachen. Johann Zarco (Monster Yamaha Tech 3) will nach seinem sechsten Platz in Texas mehr. Im vergangenen Jahr überzeugte er als Rookie in Jerez. In der Tabelle teilt er sich zurzeit den Platz mit Cal Crutchlow (LCR Honda Castrol). Crutchlow führte in den USA das Rennen bis zu seinem Unfall an Die beiden Piloten sind die Speerspitze im Kampf gegen die Werksfahrer.

Fünf Piloten liegen innerhalb von acht Punkten und alles ist bereit in Jerez. Leben am Limit? So läuft es beim Grand Prix von Spanien! Es ist eines der spektakulärsten Rennen der Saison. Das Training findet am Freitag, dem 4. Mai statt. Das Rennen der Königsklasse startet am Sonntag um 14 Uhr.