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3 Tage vor
By motogp.com

18 Kurven, ein Gewinner: Gentlemen, start your engines!

Lorenzo gegen Marquez? Rossi? Viñales? Dovizioso? Oder ein Heimspiel nach Maß für Crutchlow?

Nachdem sich der Staub nach dem unglaublichen Duell in Österreich gelegt hat, sind die Piloten definitiv bereit für die nächste Herausforderung in Silverstone. Der GoPro Grand Prix von Großbritannien könnte ein weiteres spannendes Rennen liefern, schon 2013 fand auf dem Kurs ein Showdown zwischen dem damaligen Titelverteidiger Jorge Lorenzo (Ducati Team) und Rookie Marc Marquez (Repsol Honda) statt - beide Piloten halten beeindruckende Rekorde auf dieser Strecke.

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Sei nicht zu spät... außer auf der Bremse!

Der Kurs ist einer der längsten im Kalender; ein ausgedehntes Asphaltband schlängest sich ihren Weg über den ehemaligen Flugplatz und bietet eine der größten Herausforderungen des Jahres. Flach, legendär, schnell. Silverstone ist nichts für schwache Nerven - außerdem spielt das britische Wetter immer eine Rolle. Es könnte sonnig werden, muss es aber nicht.

Das könnte manchen in der Startaufstellung in die Hände spielen. Nach dem gewonnenen Duell von Lorenzo 2013, sein dritter Sieg auf der Strecke, schlug Marquez 2014 zurück - bevor der Regen das Rennen 2015 belebte. Valentino Rossi (Movistar Yamaha MotoGP) erklomm bei diesen Bedingungen das oberste Treppchen, Marquez stürzte. Derzeit befindet sich Yamaha in einer schwierigen Phase - in der längsten Durststrecke ohne Sieg seit den Neunzigerjahren. Aber Rossi lief im Regen vor drei Jahren zur Höchstform auf. Und in der folgenden Saison? Sein jetziger Teamkollege Maverick Vinales hat seinen ersten Sieg in der Königsklasse in Silverstone feiern dürfen. Beide haben also schöne Erinnerungen an Siege und Podestplätze auf dem Kurs.

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Wo kann man am besten beim British GP überholen?

Im großartigen britischen Sommer 2017 war es Andrea Dovizioso (Ducati Team), der sich bis zur Perfektion steigerte. Er möchte in Silverstone diesmal zurückschlagen, nachdem er in Brünn gesiegt hat, in Österreich allerdings nicht mithalten konnte und Dritter wurde. Er ist oft ein Meister bei schwierigen Bedingungen, "DesmoDovi" wird ordentlich um die Spitze mitkämpfen.

Auf Cal Crutchlow (LCR Honda Castrol) müssen die Gegner ebenso aufpassen, er ist einer von drei Löwen, der auf heimischem Untergrund Gas gibt. Crutchlow stand 2016 auf der Pole-Position und beendete das Rennen auf dem Podium. Im Vorjahr startete er ebenso aus der ersten Startreihe und wurde am Ende Vierter. Mit einem Rennsieg im Gepäck sollte Crutchlow eine ernstzunehmende Bedrohung für die Spitze sein - er ist ebenso ein Pilot, der bei schwierigen Bedingungen gut zurechtkommt. Außerdem steht viel auf dem Spiel, denn nur zwei Punkte entscheiden derzeit im Kampf um den besten Satellitenpiloten. Danilo Petrucci (Alma Prama Racing) liegt derzeit mit 105 Punkten vor Johann Zarco (Monster Yamaha Tech 3) mit 104 und Crutchlow mit 103. Beim britischen Grand Prix könnte sich das Blatt erneut wenden.

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Die Werksteams über die Herausforderungen beim British GP

Das Suzuki Ecstar Team möchte sich nach ein paar Podestplätzen zu Saisonbeginn wieder in die Nähe der Spitze zurückkämpfen - und Silverstone ist jener Ort, an dem das Team den ersten Sieg seit 2007 feiern durfte, mit Viñales 2016. Auch Alex Rins ist ein ehemaliger Sieger auf der Strecke, in der Moto3™. Scott Redding (Aprilia Racing Team Gresini) darf sich ebenfalls als ehemaliger Sieger bezeichnen. Er wird versuchen, sich im Kampf mit Landsmann Bradley Smith (Red Bull KTM Factory Racing) durchzusetzen. KTM wird nach Verletzungspech im Vereinigten Königreich nach mehr streben. Wird Pol Espargaro aus der Zwangspause zurückkehren? Er hofft es jedenfalls, aber sollte der Moto2™ Weltmeister der Saison 2013 nicht fahren können, muss KTM einen Ersatz finden.

So lautet also die Besetzung für den Showdown in Silverstone. Wird es wieder Lorenzo gegen Marquez heißen? Die MotoGP™ Bikes gegen den Regen? Wird Dovizioso an die Spitze zurückkehren? Verpasse die Action nicht - der Zeitplan ist diesmal etwas abgeändert. Der GoPro Grand Prix von Großbritannien findet am Sonntag eine Stunde früher statt, die Ampel wird um 13 Uhr Ortszeit erlöschen (GMT +1).