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26 Tage vor
By motogp.com

Viñales und Rins legen vor am ersten Tag in Katar

Zwei Spanier mit einem Vorsprung von einem Zehntel an der Spitze vor Dovi und Petrucci

Maverick Viñales (Monster Energy MotoGP) übertraf alle am ersten Tag des Katar-Tests und übernahm mit einem späten Angriff und einer 1:55.051 die Führung. Es war jedoch sehr knapp. Der Suzuki Pilot, Alex Rins (Team Suzuki Ecstar) liegt gerade mal 0,108 Sekunden zurück. Wie immer, wenn die Königsklasse nach Katar zurückkehrt, verbessern sich die Streckenbedingungen im Laufe des Tages, was dazu führt, dass alle erst ziemlich spät ihre Aktionen starten. Am Ende des Tages schoss Viñales schließlich an die Spitze.

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Qatar Test: Die Ankunft der MotoGP Piloten

Die 1:55.051, die Monster Energy Yamaha MotoGP an die Spitze brachte, war eine von 50 Runden, die Viñales an Tag 1 absolvierte. Die Zeichen sehen gut aus für das Iwata-Werk. Teamkollegen Valentino Rossi fuhr nach 47 Runden unter die ersten fünf. Teamdirektor Massimo Meregalli bestätigte, dass die Entscheidung über Motor bereits gefallen wurde und der Fokus zunächst auf dem Vergleich von Daten mit denen aus Sepang lag. Das Thema Aero-Verkleidungen hängt jedoch noch in der Luft und gibt Yamaha noch einiges zu tun in Losail.

Petronas Yamaha SRT sorgte für noch mehr positive Nachrichten. Rookie Fabio Quartararo war am Samstag der schnellste Debütant und lag nach 49 Runden auf dem siebten Gesamtrang mit weniger als zwei Zehntel Rückstand zu Rossi. Franco Morbidelli war nach der ersten Session etwas weiter unten und beendete den Tag auf Platz 14 mit sieben Zehntel zur Spitze.

Alex Rins legte eine ähnliche Menge von Runden vor: 48 an der Zahl. Der Spanier zeigte wie auch am ersten Tagen des Sepang-Tests eine sehr gute Form, nachdem er in Malaysia mehrfach die Spitze bedroht hatte. Rookie und Teamkollege, Joan Mir, platzierte sich weiter oben in den Zeiten und beendete den Tag auf P11. Suzuki hatte einen neuen Auspuff zur Schau gestellt und Teammanager, Davide Brivio, bestätigte, dass das Chassis definiert ist, die Motorenspezifikation feststeht und der Fokus nun auf die Feinabstimmung und die Details gelegt wird - einschließlich einiger Aero-Checks sowie Arbeiten an der Aufhängung und dem Setup.

Wer steht hinter dem Duo an der Spitze? Beide Mission Winnow Ducatis, mit Andrea Doviziosos, der mit 0,044 Sekunden nur knapp vor seinem Teamkollegen, Danilo Petrucci lag. Dennoch liegen beide eine halbe Sekunde zurück. Beide sind weniger Runden gefahren, als einige ihrer Konkurrenten. Dovi absolvierte 29 und Petrucci 37 Runden. Letzterer blieb nur knapp vor Rossi, aber 0,010 können eben in der MotoGP™ den Unterschied ausmachen. Teammanager Davide Tardozzi sagt, wie viele andere in der Boxengasse, liegt der Fokus jetzt auf den Details - aber das Borgo Panigale Werk plant, am Sonntag ihre endgültige Entscheidung bezüglich ihrer Aero-Verkleidung zu treffen.

Tito Rabat (Reale Avintia Racing) hielt die Fahne ebenfalls hoch für die Ducati-Maschinen, als er nach 44 Runden den Tag auf Position 6 beendete. Er ist froh, dass es sogar noch mehr Raum für Verbesserungen gibt. Alma Pramac Racing, die beim Sepang-Test vorn mitspielten, waren am ersten Tag in Katar etwas weiter hinten einzuordnen. Francesco Bagnaia landete nach einer 1:56.738 auf P15. Teamkollege Jack Miller wurde Neunzehnter. Miller sagte, er verbrachte die Session damit, sechs bis acht Runden am Stück zu fahren, um verschiedene Teile -zu testen, doch dadurch fehlte ihm die Zeit, neue Reifen für eine schnelle Runde aufzuziehen. 

Eine weitere Überraschung am Samstag kam vom schnellsten Honda-Piloten: Takaaki Nakagami (LCR Honda Idemitsu). Der Japaner zeigte ein starkes Tempo und legte mit 45 Runden vor. Teamkollege Cal Crutchlow (LCR Honda Castrol) testete einige Teile für HRC und beendete die Session auf Platz 18. Der amtierende Champion Marc Marquez (Repsol Honda Team), dessen Schulter nach der Operation noch immer nicht 100% auskuriert ist, beendete den Tag auf Rang zehn und fuhr, wie in Sepang, nur 34 Runden. Aber er war dennoch guter Dinge und sagte, dass er jetzt wieder in seinem natürlicheren Stil fährt und er hatte sogar schon seinen ersten Sturz der Saison, glücklicherweise ohne Folgen. Auf der anderen Seite der Garage gab es die Rückkehr von Jorge Lorenzo. Der „Spartaner“ hatte jedoch Probleme beim bremsen, nachdem er sich im Winter das Kahnbein brach. Lorenzo konzentrierte sich darauf, das Motorrad zu verstehen. Trotz weniger Runden und nicht allzu vielen neuen Dingen, die noch ausprobiert werden sollten, machte der fünfmalige Weltmeister seinen Wunsch deutlich, den Sitz zu modifizieren, um seine neue Maschine ein wenig ergonomischer zu gestalten. Alberto Puig, Teammanager von Repsol Honda, sagte, dass die Arbeit am Motor und an der Aero-Verkleidung bis zum letzten Moment für das Team fortgesetzt wird - weil jede Möglichkeit etwas zu testen wertvoll ist. Zudem gab es einen neuen Auspuff zu sehen.

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SIEH Jorge Lorenzo's Rückkehr nach Katar

Pol Espargaro (Red Bull KTM Factory Racing) beeindruckte am ersten Tag. Der Spanier, der in der vergangenen Saison in Valencia das erste Podium für das österreichische Werk einfuhr, war erneut Vorreiter, als er am Samstag nach 47 Runden auf Platz 9 landete. Teamkollege Johann Zarco fuhr 53 Runden und wurde Sechzehnter mit rund acht Zehntel Rückstand. KTM-Rookie, Miguel Oliveira fuhr auf seiner Red Bull KTM Tech3 mit 0,121 Sekunden nur knapp hinter dem Franzosen. Mike Leitner, Teammanager von Red Bull KTM Factory Racing, gab an, dass sie noch immer an den Fahrwerks- und Aerodynamikmodifikationen arbeiten. Das Ziel sei es, zunächst das Testprogramm von Sepang zu beenden und dann eine Basis für das Rennen in Katar zu finden. Er fügte hinzu, dass die Tagesordnungspunkte jetzt weniger werden, was angesichts der bereits vergangenen Streckenzeit der Vorsaison das Ausmaß des KTM-Entwicklungsprogramms deutlich macht.

Aprilia fuhr mit Aleix Espargaro und Andrea Iannone auf P12 und P13 - trotz Stürzen von Beiden. Espargaro absolvierte 34 Runden und bestätigte, dass das Motorrad eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr darstellt. Iannone katapultierte sich in der Zeitenliste ins solide Mittelfeld, nachdem er mit einer Krankheit zu kämpfen hatte und dadurch einen großen Teil des Sepang-Tests verpasste. Der Italiener fuhr 30 Runden und lag am Ende des Tages nur 0,089 hinter Espargaro. Eine der wichtigsten Sachen, die das Noale-Werk getestet hat, war eine neue Aeroverkleidung.

The top ten:
1. Maverick Viñales - (Monster Energy Yamaha MotoGP) – 1:55.051
2. Alex Rins (Team Suzuki Ecstar) - +0.108
3. Andrea Dovizioso - (Ducati Team) - +0.499
4. Danilo Petrucci - (Ducati Team) - +0.543
5. Valentino Rossi - (Monster Energy Yamaha MotoGP) - +0.553
6. Tito Rabat - (Reale Avintia Racing) - +0.643
7. Fabio Quartararo - (Petronas Yamaha SRT) +0.721
8. Takaaki Nakagami - (LCR Honda Idemitsu) - +0.892
9. Pol Espargaro - (Red Bull KTM Factory Racing) +0.989
10. Marc Marquez - (Repsol Honda Team) +1.116

Das war’s vom ersten Tag in Losail, welcher von Viñales angeführt wurde - was wird der zweite Tag bringen? Informiere Dich ab 16:00 Uhr Ortszeit (GMT + 3) am Sonntag, denn dann gibt es noch mehr Track-Action aus der Wüste.

 

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